Uckermark - Wasserparadies im Norden Brandenburgs - reiseland-brandenburg.de
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  • Kanutour durch die Uckermark, Foto: tmu GmbH/Klaus-Peter Kappest Kanutour durch die Uckermark, Foto: tmu GmbH/Klaus-Peter Kappest

    Die Entdeckung der Langsamkeit

    Die Uckermark ist ein Naturparadies mit großer Artenvielfalt und Ursprünglichkeit, das gerade für Paddler beste Voraussetzungen für eine entspannte Tour bietet.

    Die Uckermark ist ein Naturparadies mit großer Artenvielfalt und Ursprünglichkeit, das gerade für Paddler beste Voraussetzungen für eine entspannte Tour bietet.
    Ort: Prenzlau

Im Kanu durch die Uckermark Am Oberuckersee braucht man keinen Wecker. Das übernehmen hier die Vögel.

Hinzu kommt der Wind, der an diesem Morgen gleichmäßig durch die Wipfel der Kiefern rauscht – fast so, als wäre man am Meer. Hier im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin lässt sich die Natur unmittelbar erleben. Und diese Idylle hat sogar Gleisanschluss. Vom Bahnhof Warnitz sind es nur wenige hundert Meter hinunter bis zum Ufer des Sees, wo mein Kanu bereitliegt. Schon nach den ersten Metern merke ich, dass man in einem solchen Boot dem Wasserspiegel besonders nahe ist. Ich paddele zunächst am Ufer entlang, bis ich meinen Rhythmus gefunden habe und mache mich nun auf die Suche nach einer schmalen Wasserpassage, die den Oberuckersee mit dem Unteruckersee verbindet. Doch wo ist denn nur dieser Kanal? Ich fühle mich auf Wasserniveau sitzend ein wenig von den riesigen Schilfpflanzen bedrängt. Aber dann zeigt sich der Eingang, der kaum fünf Meter breit ist.

Kanutour in der Uckermark Kanutour in der Uckermark, Foto: tmu GmbH

Und nun beginnt eine atemberaubende Reise durch das größte zusammenhängende Schilfgebiet in Deutschland. Ich schlängele mich gemächlich durch eine Pflanzensuppe aus Seerosen, kleinen Holzstämmen und hoch gewachsenen Schilfzweigen, die sich sanft ins Wasser biegen. Es ist still – sehr still. Nur das leise Einstechen meines Paddels ist zu hören. Es gibt kaum eine Bewegungsart, die so leise möglich ist wie mit einem Kanu. Und man kann sich damit besonders vorsichtig der Natur nähern, um sie zu beobachten. Das eröffnet einmalige Einblicke vom Wasser aus in das Innere von Lebensräumen wie dem des Bibers. Dann am Ende des Flusslaufs weitet sich der Kanal und gibt die Sicht frei auf den Unteruckersee. Jetzt frischt der Wind wieder auf und bläst mir ins Gesicht. Mein Ziel zeichnet sich in der Ferne am Horizont ab. Es ist die Silhouette von Prenzlau mit der Marienkirche und dem ehemaligen Dominikanerkloster, heute Museum und Kulturzentrum.

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