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Wintertheater: theater89 "Wind, Sand und Sterne - Die Wüste" von Antoine de Saint-Exupéry

Theater / Tanz / Kabarett
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

In WIND, SAND UND STERNE schildert Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) seine Erlebnisse als Postflieger in den 1920er- und 1930er-Jahren auf gefährlichen Flugrouten über Afrika und Südamerika. Er berichtet von riskanten Flügen, technischen Pannen, einer Notlandung in der Sahara und Begegnungen mit Menschen unter extremen Bedingungen. Aus diesen Erfahrungen entwickelt er Gedanken über Mut, Verantwortung, Freundschaft, Freiheit und den Sinn des menschlichen Handelns.

Nach langen, schwierigen Verhandlungen gelingt es Antoine de Saint-Exupéry den Sklaven Bark freizukaufen. „Versteck mich in deinem Flugzeug. Nimm mich mit nach Marakesch“, murmelte er im Vorübergehen. Andere Sklaven hatten sich mit ihrem Schicksal abgefunden, vergaßen ihren Namen, dienten stumm und legten sich in den Sand der Wüste, wenn es zu Ende ging. Bark nicht. Er hatte die Erinnerungen an sein Leben in Freiheit nie aufgegeben. Er war ein König gewesen und regierte hunderte von Schafen und Ziegen. Er hatte Frau und Kinder - bis sie kamen, ihn in die Stadt lockten, überwältigten und verkauften. Nun diente er seinem Herrn, bereitete den Tee und wartete. Früh hatte ihn Antoine in seinem Flugzeug versteckt, aus Angst die Besitzer könnten es sich noch anders überlegen. Nun war der Augenblick gekommen, das Flugzeug startete, hob ab. „Ich bin nicht Bark. Ich bin Mohammed ben Lhaussin.“ Er war frei und hatte mithin alles, was ein Mensch braucht, das Recht auf Liebe, das Recht hinzugehen, wohin er wollte, und sein Brot mit seiner Arbeit zu verdienen. Geld brauchte er dafür nicht. Aber er fühlte mit derselben Stärke, mit der der Hunger über uns kommt, eine Sehnsucht, Mensch unter Menschen zu sein.

Gefördert vom
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

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In WIND, SAND UND STERNE schildert Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) seine Erlebnisse als Postflieger in den 1920er- und 1930er-Jahren auf gefährlichen Flugrouten über Afrika und Südamerika. Er berichtet von riskanten Flügen, technischen Pannen, einer Notlandung in der Sahara und Begegnungen mit Menschen unter extremen Bedingungen. Aus diesen Erfahrungen entwickelt er Gedanken über Mut, Verantwortung, Freundschaft, Freiheit und den Sinn des menschlichen Handelns.

Nach langen, schwierigen Verhandlungen gelingt es Antoine de Saint-Exupéry den Sklaven Bark freizukaufen. „Versteck mich in deinem Flugzeug. Nimm mich mit nach Marakesch“, murmelte er im Vorübergehen. Andere Sklaven hatten sich mit ihrem Schicksal abgefunden, vergaßen ihren Namen, dienten stumm und legten sich in den Sand der Wüste, wenn es zu Ende ging. Bark nicht. Er hatte die Erinnerungen an sein Leben in Freiheit nie aufgegeben. Er war ein König gewesen und regierte hunderte von Schafen und Ziegen. Er hatte Frau und Kinder - bis sie kamen, ihn in die Stadt lockten, überwältigten und verkauften. Nun diente er seinem Herrn, bereitete den Tee und wartete. Früh hatte ihn Antoine in seinem Flugzeug versteckt, aus Angst die Besitzer könnten es sich noch anders überlegen. Nun war der Augenblick gekommen, das Flugzeug startete, hob ab. „Ich bin nicht Bark. Ich bin Mohammed ben Lhaussin.“ Er war frei und hatte mithin alles, was ein Mensch braucht, das Recht auf Liebe, das Recht hinzugehen, wohin er wollte, und sein Brot mit seiner Arbeit zu verdienen. Geld brauchte er dafür nicht. Aber er fühlte mit derselben Stärke, mit der der Hunger über uns kommt, eine Sehnsucht, Mensch unter Menschen zu sein.

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