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Sankt-Trinitatis-Kirche

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Die katholische Kirche von Lübben, die sich "Am kleinen Hain" unweit der Paul-Gerhardt-Kirche befindet, gibt es seit dem 4. Oktober 1863. An diesem Tag wurde sie feierlich eingeweiht zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit (= St. Trinitas). Der erste katholische Pfarrer nach der Reformation, Augustin Nickel, begann bereits ein Jahr zuvor seine Arbeit. Um diese Zeit gab es ca. 90 Katholiken in Lübben (von ca. 4500 Einwohnern). Die Reformation brachte es mit sich, dass es jahrhundertelang fast keine Katholiken in der Niederlausitz und Mark Brandenburg mehr gab. Die Bevölkerung nahm den evangelischen Glauben an. Erst mit der Industrialisierung kamen katholische Gastarbeiter, die seelsorglich betreut werden wollten, auch in die Lübbener Gegend.
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  • Sankt-Trinitatis-Kirche, Foto: framerate-media.de, Lizenz: TKS Lübben (Spreewald) GmbH
  • Sankt-Trinitatis-Kirche, Foto: framerate-media.de, Lizenz: TKS Lübben (Spreewald) GmbH
Im Jahr 1906 wurde das Gotteshaus auf die jetzige Größe erweitert. Den Großteil der Finanzierung übernahm der Bonifatiusverein Paderborn.

Durch den Um- und Anbau erhielt die Kirche den neogotischen Baustil mit der Vierung und der Apsis. Nun auch krönt die Kirche ein spitzer Turm mit einer Glocke darin. Diese trägt die Aufschrift: "Ave Maria gratia plena" "Franz Schilling in Apolda goss mich 1906". Ihr Klang war zum ersten Mal zu hören, als die feierliche Einweihung am 7. Oktober 1906 stattfand.

Der Beschuss unserer Stadt in den Apriltagen 1945 hinterließ auch an der katholischen Kirche und am Pfarrhaus große Schäden. Das Kirchendach wurde z.T. abgedeckt. Notdürftige Reparaturen wurden ausgeführt. Die Instandsetzungsarbeiten an und in der Kirche zogen sich lange hin und konnten erst 1950 abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurde auch das Ostfenster im Altarraum zugemauert.

Erzpriester Janissek nimmt das 90jährige Bestehen von Kirche und Pfarrei zum Anlaß, eine religiöse Woche zur inneren Erneuerung der Gemeinde zu halten. Ein halbes Jahr später wird eine "Heilige Mission" von zwei Franziskanern durchgeführt (2. bis 23. Mai 1954). Zum Andenken wird das Missionskreuz vor der Kirche aufgestellt.

Im Jahr 1956 stiften Frauen der Gemeinde die Marienfigur für die Kirche. Die Herstellung übernimmt die Holzschnitzerei Fa. Hertelt aus Cottbus. Aus gleicher Künstlerfirma stammen die Figuren der Weihnachtskrippe, die sich die Gemeinde 1958 anschaffte. Diese lösten die früheren Krippenfiguren aus Gips ab.

Im Jahr 1964 wurde der Kirche einer größeren Renovation nach den neuen liturgischen Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils unterzogen. Vorausgegangen war die allmähliche Senkung des Altarraumes, der, wie man sagt, auf Eichenpfählen ruht. So wurde die Lübbener Kirche in ihrem Innern dahingehend verändert und umgestaltet, wie sie auch heute noch zu sehen ist.

Manche baulichen Verschönerungen und Anschaffungen wurden nach und nach getätigt. 1973/74 wurden die neuen bleiverglasten Fenster für die Kirche angeschafft. Der Künstler war Herr Dr. Nawroth aus Görlitz. Die Fenster wurden durch die Lübbener Firma "PGH Glas", ehemals Fiedler, hergestellt. Ebenfalls von Dr. Naworth stammt der Kreuzweg. Diese 14 Stationen des Leidensweges Jesu sind seit 1977 in der Kirche zu sehen. Eine kleine Pfeifenorgel mit sechs Registern erhielt die Kirche im Oktober 1982. Sie wurde gebaut von der Dresdner Firma Jehmlich. Unter Pfarrer Christoph Kliemank konnte 1995/96 das Kirchen- und Pfarrhausdach saniert und neu gedeckt werden. Die Sakristei wurde erneuert, eine elektrische Läuteanlage installiert, und das Innere der Kirche erhielt einen neuen Farbanstrich. Im Jahr 1997/98 wurde das Pfarrhaus modernisiert.
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Die katholische Kirche von Lübben, die sich "Am kleinen Hain" unweit der Paul-Gerhardt-Kirche befindet, gibt es seit dem 4. Oktober 1863. An diesem Tag wurde sie feierlich eingeweiht zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit (= St. Trinitas). Der erste katholische Pfarrer nach der Reformation, Augustin Nickel, begann bereits ein Jahr zuvor seine Arbeit. Um diese Zeit gab es ca. 90 Katholiken in Lübben (von ca. 4500 Einwohnern). Die Reformation brachte es mit sich, dass es jahrhundertelang fast keine Katholiken in der Niederlausitz und Mark Brandenburg mehr gab. Die Bevölkerung nahm den evangelischen Glauben an. Erst mit der Industrialisierung kamen katholische Gastarbeiter, die seelsorglich betreut werden wollten, auch in die Lübbener Gegend.
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  • Sankt-Trinitatis-Kirche, Foto: framerate-media.de, Lizenz: TKS Lübben (Spreewald) GmbH
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Im Jahr 1906 wurde das Gotteshaus auf die jetzige Größe erweitert. Den Großteil der Finanzierung übernahm der Bonifatiusverein Paderborn.

Durch den Um- und Anbau erhielt die Kirche den neogotischen Baustil mit der Vierung und der Apsis. Nun auch krönt die Kirche ein spitzer Turm mit einer Glocke darin. Diese trägt die Aufschrift: "Ave Maria gratia plena" "Franz Schilling in Apolda goss mich 1906". Ihr Klang war zum ersten Mal zu hören, als die feierliche Einweihung am 7. Oktober 1906 stattfand.

Der Beschuss unserer Stadt in den Apriltagen 1945 hinterließ auch an der katholischen Kirche und am Pfarrhaus große Schäden. Das Kirchendach wurde z.T. abgedeckt. Notdürftige Reparaturen wurden ausgeführt. Die Instandsetzungsarbeiten an und in der Kirche zogen sich lange hin und konnten erst 1950 abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurde auch das Ostfenster im Altarraum zugemauert.

Erzpriester Janissek nimmt das 90jährige Bestehen von Kirche und Pfarrei zum Anlaß, eine religiöse Woche zur inneren Erneuerung der Gemeinde zu halten. Ein halbes Jahr später wird eine "Heilige Mission" von zwei Franziskanern durchgeführt (2. bis 23. Mai 1954). Zum Andenken wird das Missionskreuz vor der Kirche aufgestellt.

Im Jahr 1956 stiften Frauen der Gemeinde die Marienfigur für die Kirche. Die Herstellung übernimmt die Holzschnitzerei Fa. Hertelt aus Cottbus. Aus gleicher Künstlerfirma stammen die Figuren der Weihnachtskrippe, die sich die Gemeinde 1958 anschaffte. Diese lösten die früheren Krippenfiguren aus Gips ab.

Im Jahr 1964 wurde der Kirche einer größeren Renovation nach den neuen liturgischen Richtlinien des Zweiten Vatikanischen Konzils unterzogen. Vorausgegangen war die allmähliche Senkung des Altarraumes, der, wie man sagt, auf Eichenpfählen ruht. So wurde die Lübbener Kirche in ihrem Innern dahingehend verändert und umgestaltet, wie sie auch heute noch zu sehen ist.

Manche baulichen Verschönerungen und Anschaffungen wurden nach und nach getätigt. 1973/74 wurden die neuen bleiverglasten Fenster für die Kirche angeschafft. Der Künstler war Herr Dr. Nawroth aus Görlitz. Die Fenster wurden durch die Lübbener Firma "PGH Glas", ehemals Fiedler, hergestellt. Ebenfalls von Dr. Naworth stammt der Kreuzweg. Diese 14 Stationen des Leidensweges Jesu sind seit 1977 in der Kirche zu sehen. Eine kleine Pfeifenorgel mit sechs Registern erhielt die Kirche im Oktober 1982. Sie wurde gebaut von der Dresdner Firma Jehmlich. Unter Pfarrer Christoph Kliemank konnte 1995/96 das Kirchen- und Pfarrhausdach saniert und neu gedeckt werden. Die Sakristei wurde erneuert, eine elektrische Läuteanlage installiert, und das Innere der Kirche erhielt einen neuen Farbanstrich. Im Jahr 1997/98 wurde das Pfarrhaus modernisiert.
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03226 Vetschau/Spreewald OT Raddusch

Tel.: 035433-72299
Fax: 035433-72228

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