Sportlicher Höhenflug auf der Tour Brandenburg

Länge: 96 km
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Länge: 96 km
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension
Die Tour Brandenburg umrundet auf über 1.000 Kilometern das ganze Bundesland – doch nur im Seenland Oder-Spree kommt sieBerlin so nah, dass du fast an der Stadtgrenze losrollen kannst. Wir haben aus dem Radfernweg eine besonders reizvolle Tagesetappe herausgesucht, die es in sich hat: zuerst geht es hinauf auf die weite Hochfläche des Hohen Barnims, bevor eine lange, rasante Abfahrt in die stille Ebene des Oderbruchs und bis an den großen Oderstrom an der polnischen Grenze führt. Eine Tour für fantastische Weitblicke und das Gefühl von Freiheit, wenn die Räder einfach rollen.
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  • Fähre Strausberg, Foto: Christoph Creutzburg, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Bank Ausblick Prädikow, Foto: Christoph Creutzburg, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Albrecht Daniel Thaer Ausstellung, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
Start / Ziel:  U-Bhf. Hönow oder Strausberg (S-Bahn) / Bahnhof Bad Freienwalde

Länge / Dauer: 96 km / 5,5 h

Logo / Wegstreckenzeichen: roter Brandenburger Adler auf weißem Grund

Charakter: Anspruchsvolle Tagestour, die mit ihrer Länge und überraschenden Höhenmetern sportlich ein wenig fordert. Verläuft fast durchgehend auf eigenständigen, gut ausgebauten Radwegen aus Asphalt und nur selten auf verkehrsarmen Nebenstraßen.

Verlauf: Hönow, Altlandsberg, Strausberg, Prädikow, Reichenow, Möglin, Kunersdorf, Wriezen, Hohenwutzen, Bad Freienwalde

Extra-Tipp: Diese Tour ist flexibel planbar. Wer eine kürzere Ausfahrt bevorzugt, kann die Tour nach 60 km in Wriezen beenden und von dort bequem mit der Regionalbahn zurückfahren.

Anreise /Abreise:

ÖPNV:


  • Areise: U5 bis U-Bhf. Hönow 

  • Abreise: RB60 ab Bad Freienwalde bis Eberswalde, dann weiter nach Berlin

Wegbeschreibung

Vom Stadtrand zu schmucken Altstadtkernen

Die Landpartie startet am Berliner Stadtrand in Hönow (U5) oder alternativ etwas später in Strausberg (S-Bahn). Auf autofreiem Asphalt führt der ZR1-Radweg schnell aus der Stadt hinaus in die Natur. Ein erster lohnender Stopp ist Altlandsberg mit vollständig erhaltenem Stadtkern und prachtvollen Bürgerhäusern. Im weitläufigen Park des Schlossguts, in dem einst der junge Prinz Friedrich flanierte, bietet sich eine erste Pause an.

Weiter führt die Route durch das Strausberger und Blumenthaler Wald- und Seengebiet. Geschwungene Kurven und perfekter Asphalt sorgen für entspanntes Rollen durch den duftenden Wald. In Strausberg eröffnen sich vom Ufer aus weite Blicke über den Straussee. Vorbei am Anleger der einzigen Elektrofähre Brandenburgs und der historischen Seebadeanstalt geht es in die Altstadt und den verträumten Fischerkietz.

Rauf auf den Hohen Barnim – weite Blicke ins Feldsteinland

Entlang des Straussees führt die Strecke aufs Land, der Verkehr verstummt, die Wege werden ruhiger. Mit zunehmender Höhe öffnet sich ein weiter Panoramablick über die Hügel und Felder des Hohen Barnim, der später steil zum Oderbruch abfällt. In der Ferne zeichnen sich die bewaldeten Schluchten des Naturparks Märkische Schweiz ab.

Die Landschaft ist hier geprägt von eiszeitlichen Feldsteinen. Besonders anschaulich zeigt sich das im Dorf Prädikow mit Kirche, Gutshof und alter Brennerei – ein lebendiges Kapitel märkischer Baukunst. Am Wochenende lädt das Café „Schwarzer Storch“ zur Pause ein. Einen reizvollen Kontrast bildet Schloss Reichenow im Tudorstil mit Parkanlage und Badestelle am See.

Lange Abfahrt bei Dichtern und Denkern vorbei

Vom höchsten Punkt des Barnimer Plateaus beginnt eine rund 15 Kilometer lange, sanft abfallende Passage ins Oderbruch. Durch Wälder und offene Landschaft gleitet die Strecke bergab. Ein Halt lohnt im Dorf Möglin, wo eine Ausstellung an den Agrarreformer Albrecht Daniel Thaer erinnert, der mit seiner Fruchtfolgelehre die Landwirtschaft nachhaltig prägte.

Nach weiterer Abfahrt wird Kunersdorf mit seiner ungewöhnlichen Rundkirche zum Blickfang. Im ehemaligen Musenhof ist Adelbert von Chamisso gewidmet, der hier Weltliteratur schuf. Museum, Kirche, Schlosspark und Grabkolonnade bilden ein eindrucksvolles klassizistisches Ensemble.

Ankunft im Bruch – Wriezen und die Schleife zur Oder

Wriezen, einst bedeutendes Handelszentrum des Oderbruchs, markiert einen wichtigen Etappenpunkt. Vor der Trockenlegung lag die Stadt direkt am Fluss, heute erinnert der Hecht im Wappen an die frühere Fischerzunft. Die Marienkirche mit ihrem wiederaufgebauten Turm prägt das Stadtbild, der moderne Marktbrunnen setzt einen zeitgenössischen Akzent.

Hier besteht die Wahl: bequeme Rückfahrt per Regionalbahn oder die zusätzliche Schleife zur Oder. Der schnurgerade Oderbruchbahn-Radweg führt durch die Weite der Auenlandschaft direkt zum großen Strom.

Naturparadies am Oderstrom

An der Oder entfaltet sich eine ruhige, eindrucksvolle Weite. Gemächlich fließt der Strom durch die Landschaft.

Tipp: Die Europabrücke ist ein Höhepunkt der Tour. Die fast 900 Meter lange ehemalige Eisenbahnbrücke verbindet heute Deutschland und Polen. Ihre Aussichtsplattform eröffnet einen weiten Blick über die Flussniederung.

Ein Stück folgt die Route dem Oder-Neiße-Radweg auf dem Deich. Vogelschutzgebiete säumen beide Ufer, Fischadler, Gänse und Reiher sind häufig zu beobachten. In Hohenwutzen trifft die Strecke wieder auf die Tour Brandenburg und wendet sich landeinwärts. An der Gabower Hangkante belohnt ein letzter Blick über das Oderbruch, bevor die Tour in Bad Freienwalde an den bewaldeten Hängen des Hohen Barnim endet. Eine Pause am Markt oder die Rückfahrt per Bahn über Eberswalde nach Berlin beschließen diesen abwechslungsreichen Radtag.

Sehenswertes:

  • Altlandsberg: Schlossgut Altlandsberg
  • Strausberg: Altstadt Strausberg mit Fischerkietz
  • Prädikow: Ausblick Märkische Schweiz, Feldsteinensemble Prädikow
  • Recihenow: Schloss und Park Reichenow
  • Möglin: Thaer Ausstellung Möglin mit Park
  • Kunersdorf: Chamisso-Museum Kunersdorf
  • Wriezen: Stadtzentrum Wriezen mit St. Marien-Kirche
  • Europabrücke
  • Bei Hohenwutzen: Aussichtspunkt Gabower Hang
  • Bad Freienwalde: Altstadt

Einkehrmöglichkeiten:

  • Altlandsberg: Restaurant im Brau- und Brennhaus, Restaurant Armenhaus
  • Strausberg: Landhaus am See 
  • Prädikow: Café Schwarzer Storch
  • Reichenow: Hotel Schloss Reichenow
  • Kunersdorf: Cham Café im Chamisso Museum
  • Wriezen: Ristorante Juani, Ristorante Due Amici
  • Europabrücke: Oderglück Café (saisonal)
  • Hohenwutzen: Gaststätte Fuchsbau, Landgasthof Bahnhof Nr. 1
  • Bad Freienwalde: Restaurant Stadtmitte

Karten / Literatur:

  • "Tour Brandenburg: Rund um Berlin durch ganz Brandenburg", Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3850002141, Esterbauer, 3. Aufl. (2014)
  • Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree

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Die Tour Brandenburg umrundet auf über 1.000 Kilometern das ganze Bundesland – doch nur im Seenland Oder-Spree kommt sieBerlin so nah, dass du fast an der Stadtgrenze losrollen kannst. Wir haben aus dem Radfernweg eine besonders reizvolle Tagesetappe herausgesucht, die es in sich hat: zuerst geht es hinauf auf die weite Hochfläche des Hohen Barnims, bevor eine lange, rasante Abfahrt in die stille Ebene des Oderbruchs und bis an den großen Oderstrom an der polnischen Grenze führt. Eine Tour für fantastische Weitblicke und das Gefühl von Freiheit, wenn die Räder einfach rollen.
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  • Fähre Strausberg, Foto: Christoph Creutzburg, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Bank Ausblick Prädikow, Foto: Christoph Creutzburg, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Albrecht Daniel Thaer Ausstellung, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
Start / Ziel:  U-Bhf. Hönow oder Strausberg (S-Bahn) / Bahnhof Bad Freienwalde

Länge / Dauer: 96 km / 5,5 h

Logo / Wegstreckenzeichen: roter Brandenburger Adler auf weißem Grund

Charakter: Anspruchsvolle Tagestour, die mit ihrer Länge und überraschenden Höhenmetern sportlich ein wenig fordert. Verläuft fast durchgehend auf eigenständigen, gut ausgebauten Radwegen aus Asphalt und nur selten auf verkehrsarmen Nebenstraßen.

Verlauf: Hönow, Altlandsberg, Strausberg, Prädikow, Reichenow, Möglin, Kunersdorf, Wriezen, Hohenwutzen, Bad Freienwalde

Extra-Tipp: Diese Tour ist flexibel planbar. Wer eine kürzere Ausfahrt bevorzugt, kann die Tour nach 60 km in Wriezen beenden und von dort bequem mit der Regionalbahn zurückfahren.

Anreise /Abreise:

ÖPNV:


  • Areise: U5 bis U-Bhf. Hönow 

  • Abreise: RB60 ab Bad Freienwalde bis Eberswalde, dann weiter nach Berlin

Wegbeschreibung

Vom Stadtrand zu schmucken Altstadtkernen

Die Landpartie startet am Berliner Stadtrand in Hönow (U5) oder alternativ etwas später in Strausberg (S-Bahn). Auf autofreiem Asphalt führt der ZR1-Radweg schnell aus der Stadt hinaus in die Natur. Ein erster lohnender Stopp ist Altlandsberg mit vollständig erhaltenem Stadtkern und prachtvollen Bürgerhäusern. Im weitläufigen Park des Schlossguts, in dem einst der junge Prinz Friedrich flanierte, bietet sich eine erste Pause an.

Weiter führt die Route durch das Strausberger und Blumenthaler Wald- und Seengebiet. Geschwungene Kurven und perfekter Asphalt sorgen für entspanntes Rollen durch den duftenden Wald. In Strausberg eröffnen sich vom Ufer aus weite Blicke über den Straussee. Vorbei am Anleger der einzigen Elektrofähre Brandenburgs und der historischen Seebadeanstalt geht es in die Altstadt und den verträumten Fischerkietz.

Rauf auf den Hohen Barnim – weite Blicke ins Feldsteinland

Entlang des Straussees führt die Strecke aufs Land, der Verkehr verstummt, die Wege werden ruhiger. Mit zunehmender Höhe öffnet sich ein weiter Panoramablick über die Hügel und Felder des Hohen Barnim, der später steil zum Oderbruch abfällt. In der Ferne zeichnen sich die bewaldeten Schluchten des Naturparks Märkische Schweiz ab.

Die Landschaft ist hier geprägt von eiszeitlichen Feldsteinen. Besonders anschaulich zeigt sich das im Dorf Prädikow mit Kirche, Gutshof und alter Brennerei – ein lebendiges Kapitel märkischer Baukunst. Am Wochenende lädt das Café „Schwarzer Storch“ zur Pause ein. Einen reizvollen Kontrast bildet Schloss Reichenow im Tudorstil mit Parkanlage und Badestelle am See.

Lange Abfahrt bei Dichtern und Denkern vorbei

Vom höchsten Punkt des Barnimer Plateaus beginnt eine rund 15 Kilometer lange, sanft abfallende Passage ins Oderbruch. Durch Wälder und offene Landschaft gleitet die Strecke bergab. Ein Halt lohnt im Dorf Möglin, wo eine Ausstellung an den Agrarreformer Albrecht Daniel Thaer erinnert, der mit seiner Fruchtfolgelehre die Landwirtschaft nachhaltig prägte.

Nach weiterer Abfahrt wird Kunersdorf mit seiner ungewöhnlichen Rundkirche zum Blickfang. Im ehemaligen Musenhof ist Adelbert von Chamisso gewidmet, der hier Weltliteratur schuf. Museum, Kirche, Schlosspark und Grabkolonnade bilden ein eindrucksvolles klassizistisches Ensemble.

Ankunft im Bruch – Wriezen und die Schleife zur Oder

Wriezen, einst bedeutendes Handelszentrum des Oderbruchs, markiert einen wichtigen Etappenpunkt. Vor der Trockenlegung lag die Stadt direkt am Fluss, heute erinnert der Hecht im Wappen an die frühere Fischerzunft. Die Marienkirche mit ihrem wiederaufgebauten Turm prägt das Stadtbild, der moderne Marktbrunnen setzt einen zeitgenössischen Akzent.

Hier besteht die Wahl: bequeme Rückfahrt per Regionalbahn oder die zusätzliche Schleife zur Oder. Der schnurgerade Oderbruchbahn-Radweg führt durch die Weite der Auenlandschaft direkt zum großen Strom.

Naturparadies am Oderstrom

An der Oder entfaltet sich eine ruhige, eindrucksvolle Weite. Gemächlich fließt der Strom durch die Landschaft.

Tipp: Die Europabrücke ist ein Höhepunkt der Tour. Die fast 900 Meter lange ehemalige Eisenbahnbrücke verbindet heute Deutschland und Polen. Ihre Aussichtsplattform eröffnet einen weiten Blick über die Flussniederung.

Ein Stück folgt die Route dem Oder-Neiße-Radweg auf dem Deich. Vogelschutzgebiete säumen beide Ufer, Fischadler, Gänse und Reiher sind häufig zu beobachten. In Hohenwutzen trifft die Strecke wieder auf die Tour Brandenburg und wendet sich landeinwärts. An der Gabower Hangkante belohnt ein letzter Blick über das Oderbruch, bevor die Tour in Bad Freienwalde an den bewaldeten Hängen des Hohen Barnim endet. Eine Pause am Markt oder die Rückfahrt per Bahn über Eberswalde nach Berlin beschließen diesen abwechslungsreichen Radtag.

Sehenswertes:

  • Altlandsberg: Schlossgut Altlandsberg
  • Strausberg: Altstadt Strausberg mit Fischerkietz
  • Prädikow: Ausblick Märkische Schweiz, Feldsteinensemble Prädikow
  • Recihenow: Schloss und Park Reichenow
  • Möglin: Thaer Ausstellung Möglin mit Park
  • Kunersdorf: Chamisso-Museum Kunersdorf
  • Wriezen: Stadtzentrum Wriezen mit St. Marien-Kirche
  • Europabrücke
  • Bei Hohenwutzen: Aussichtspunkt Gabower Hang
  • Bad Freienwalde: Altstadt

Einkehrmöglichkeiten:

  • Altlandsberg: Restaurant im Brau- und Brennhaus, Restaurant Armenhaus
  • Strausberg: Landhaus am See 
  • Prädikow: Café Schwarzer Storch
  • Reichenow: Hotel Schloss Reichenow
  • Kunersdorf: Cham Café im Chamisso Museum
  • Wriezen: Ristorante Juani, Ristorante Due Amici
  • Europabrücke: Oderglück Café (saisonal)
  • Hohenwutzen: Gaststätte Fuchsbau, Landgasthof Bahnhof Nr. 1
  • Bad Freienwalde: Restaurant Stadtmitte

Karten / Literatur:

  • "Tour Brandenburg: Rund um Berlin durch ganz Brandenburg", Maßstab 1:75.000, ISBN 978-3850002141, Esterbauer, 3. Aufl. (2014)
  • Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree

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