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Ein Meilenstein der Filmgeschichte aus Golzow

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Als die beiden Regisseure Barbara und Winfried Junge im Jahr 1961 ihre Idee einer Filmdokumentation in die Tat umsetzten, hätten wohl die wenigsten damit gerechnet, dass sie damit weltweite Aufmerksamkeit erringen und einen Meilenstein der Filmgeschichte erreichen würden. Doch genauso spielte es sich ab, als das filmschaffende Ehepaar Anfang der Sechzigerjahre erstmals die kleine Gemeinde im Seenland Oder-Spree besuchte und damit begann, 18 junge Menschen der Jahrgänge 1953 bis 1955 filmisch zu begleiten.
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  • Fort Gorgast bei Golzow, Foto: Amt Golzow
  • Kirche Gorgast bei Golzow, Foto: Amt Golzow
  • Filmmuseum Golzow, Foto: TMB-Fotoarchiv, Steffen Lehmann
  • Filmmuseum Golzow, Foto: TMB-Fotoarchiv, Steffen Lehmann
  • Filmmuseum Golzow, Foto: TMB-Fotoarchiv, Steffen Lehmann
  • Herrenhaus Gorgaster Park bei Golzow, Foto: Amt Golzow
So wurden „Die Kinder von Golzow“ und ihre Lebenswege fast 50 Jahre lang mit der Kamera portraitiert. Herausgekommen ist ein wichtiges Zeitzeugnis der DDR-Geschichte, das in dieser Form noch immer einzigartig ist. Schließlich zeigt die Dokumentation mit ihren 20 Filmen das alltägliche Leben im Oderbruch der DDR mit all seinen Sehnsüchten, Erfolgen, Enttäuschungen, Ängsten und auch fröhlichen Momenten. Da wird beispielsweise aus dem kleinen Jürgen nach Schulabschluss ein Malerlehrling, der seine Jugendliebe Anita heiratet und kurze Zeit später zum Familienvater zweier Kinder wird und später mit den Konsequenzen der Wende hadert. 

Anders verlief der Lebensweg von Marieluise, die nach der Schule eine Ausbildung zur Chemielaborantin absolviert und den NVA-Offizier Hans-Steffen heiratet, um später Mutter zweier Töchter zu werden und nach dem Mauerfall von Ost-Berlin ins nordrhein-westfälische Troisdorf zieht. Diese unterschiedlichen Biografien der Filmprotagonisten münden in rund 45 Stunden Filmmaterial, womit die längste Dokumentation der Filmgeschichte entstand.

Das Identifikationspotenzial mit dem DEFA-Projekt ist für die Gemeinde Golzow noch immer derart groß, dass seit 2014 sogar das Ortseingangsschild den Zusatz „Ort der ‘Kinder von Golzow’“ trägt. Darüber hinaus wird die einzigartige Langzeitdokumentation sogar in einem eigenen Museum dank spannender Exponate zur Schau gestellt und für Besucher zugänglich gemacht. 

Wer die interessanten Einzelportraits der 18 Protagonisten selbst erkunden möchte, erhält bei einem Besuch des Filmmuseums Golzow Einblick in aufschlussreiche Dokumente, Fotos, Briefe und bewegende Randgeschichten. Bei einem Ausflug im nahegelegenen Oderbruch kann man sich anschließend über den Museumsbesuch austauschen und beim Blick in die weite Landschaft seine Gedanken schweifen lassen.

Die Kinder von Golzow

  • Genre: Langzeit-Dokumentarfilm
  • Beschreibung: Die Kinder von Golzow ist eine filmische Langzeitdokumentation über die Schüler einer Schulklasse aus dem brandenburgischen Golzow im Oderbruch.
  • Regie: Barbara Junge, Winfried Junge
  • Produktionsland: Deutschland
  • Trailer: Link zu YouTube
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Als die beiden Regisseure Barbara und Winfried Junge im Jahr 1961 ihre Idee einer Filmdokumentation in die Tat umsetzten, hätten wohl die wenigsten damit gerechnet, dass sie damit weltweite Aufmerksamkeit erringen und einen Meilenstein der Filmgeschichte erreichen würden. Doch genauso spielte es sich ab, als das filmschaffende Ehepaar Anfang der Sechzigerjahre erstmals die kleine Gemeinde im Seenland Oder-Spree besuchte und damit begann, 18 junge Menschen der Jahrgänge 1953 bis 1955 filmisch zu begleiten.
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  • Fort Gorgast bei Golzow, Foto: Amt Golzow
  • Kirche Gorgast bei Golzow, Foto: Amt Golzow
  • Filmmuseum Golzow, Foto: TMB-Fotoarchiv, Steffen Lehmann
  • Filmmuseum Golzow, Foto: TMB-Fotoarchiv, Steffen Lehmann
  • Filmmuseum Golzow, Foto: TMB-Fotoarchiv, Steffen Lehmann
So wurden „Die Kinder von Golzow“ und ihre Lebenswege fast 50 Jahre lang mit der Kamera portraitiert. Herausgekommen ist ein wichtiges Zeitzeugnis der DDR-Geschichte, das in dieser Form noch immer einzigartig ist. Schließlich zeigt die Dokumentation mit ihren 20 Filmen das alltägliche Leben im Oderbruch der DDR mit all seinen Sehnsüchten, Erfolgen, Enttäuschungen, Ängsten und auch fröhlichen Momenten. Da wird beispielsweise aus dem kleinen Jürgen nach Schulabschluss ein Malerlehrling, der seine Jugendliebe Anita heiratet und kurze Zeit später zum Familienvater zweier Kinder wird und später mit den Konsequenzen der Wende hadert. 

Anders verlief der Lebensweg von Marieluise, die nach der Schule eine Ausbildung zur Chemielaborantin absolviert und den NVA-Offizier Hans-Steffen heiratet, um später Mutter zweier Töchter zu werden und nach dem Mauerfall von Ost-Berlin ins nordrhein-westfälische Troisdorf zieht. Diese unterschiedlichen Biografien der Filmprotagonisten münden in rund 45 Stunden Filmmaterial, womit die längste Dokumentation der Filmgeschichte entstand.

Das Identifikationspotenzial mit dem DEFA-Projekt ist für die Gemeinde Golzow noch immer derart groß, dass seit 2014 sogar das Ortseingangsschild den Zusatz „Ort der ‘Kinder von Golzow’“ trägt. Darüber hinaus wird die einzigartige Langzeitdokumentation sogar in einem eigenen Museum dank spannender Exponate zur Schau gestellt und für Besucher zugänglich gemacht. 

Wer die interessanten Einzelportraits der 18 Protagonisten selbst erkunden möchte, erhält bei einem Besuch des Filmmuseums Golzow Einblick in aufschlussreiche Dokumente, Fotos, Briefe und bewegende Randgeschichten. Bei einem Ausflug im nahegelegenen Oderbruch kann man sich anschließend über den Museumsbesuch austauschen und beim Blick in die weite Landschaft seine Gedanken schweifen lassen.

Die Kinder von Golzow

  • Genre: Langzeit-Dokumentarfilm
  • Beschreibung: Die Kinder von Golzow ist eine filmische Langzeitdokumentation über die Schüler einer Schulklasse aus dem brandenburgischen Golzow im Oderbruch.
  • Regie: Barbara Junge, Winfried Junge
  • Produktionsland: Deutschland
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Fax: 033631-868102

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