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Ehrenmal Gedenkstätte Seelower Höhen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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Gedenkstätte Seelower Höhen

Erinnerungsorte jüngerer deutscher Geschichte
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Vor der auf einem Höhenzug gelegenen märkischen Stadt Seelow erstreckt sich kilometerweit das Oderbruch. Wer den Ort in Richtung Küstrin passiert hat, um über die Bundesstraße 1 zur deutsch-polnischen Grenze zu gelangen, dem fällt unweigerlich das monumentale, über vier Meter hohe Denkmal eines sowjetischen Soldaten ins Auge, der sich symbolisch auf einen zerstörten deutschen Panzer stützt. Das unmittelbar nach dem Sieg über Nazideutschland errichtete Denkmal gehört wie der benachbarte sowjetische Soldatenfriedhof zur Gedenkstätte Seelower Höhen. Hier wird daran erinnert, dass die Geschichte des Oderbruchs nicht nur von seiner Kultivierung in der Ära Friedrich des II. geprägt wurde, sondern im Frühjahr 1945 die Kulisse für eine der entscheidenden Schlachten in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs bildete. Hier an der Oder, 100 Kilometer vor der Reichshauptstadt, fand eine der letzten großen Abwehrschlachten  der deutschen Wehrmacht gegen die vorrückende Rote Armee statt. 
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Am 16. April 1945 begannen die Truppen der 1. Weißrussischen Front unter Marshall Shukow eine großangelegte Offensive, mit der die sowjetische Armee ihre Berliner Operation einleitete. Die Verbände der Wehrmacht waren in Erwartung des Angriffs in vorbereitete Stellungen auf den Seelower Höhen verlegt worden. Nach zwei Tagen erbitterter Kämpfe in dem aufgeweichten Gelände durchbrachen die sowjetischen Truppen die deutschen Verteidigungslinien. Die Verluste auf beiden Seiten waren hoch: Insgesamt starben über 33.000 sowjetische und 12.000 deutsche Soldaten. Mit dem Zusammenbruch der deutschen Front war der Weg zur Eroberung der Reichshauptstadt frei. Die Seelower Höhen waren der „Schlüssel für Berlin“. Durch die Kriegshandlungen wurden zahlreiche Orte im Oderbruch fast völlig zerstört. Bis heute werden Kriegstote und Kampfmittel geborgen.

In der Ausstellung wird neben den historischen Ereignissen des Jahres 1945 auch die Erinnerungskultur thematisiert.

Literatur:
  • Gerd-Ulrich Herrmann/Uwe Klar, Der Schlüssel für Berlin. Hintergründe, Vorbereitung und Verlauf der Schlacht um die Seelower Höhen, Aachen 2010.
  • Gerd-Ulrich Herrmann, Die Schlacht um die Seelower Höhen. Erinnerungsorte beiderseits der Oder, Berlin 2015.
  • Richard Lakowski: Die Entscheidungsschlacht an der Oder, Hamburg 2015
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Vor der auf einem Höhenzug gelegenen märkischen Stadt Seelow erstreckt sich kilometerweit das Oderbruch. Wer den Ort in Richtung Küstrin passiert hat, um über die Bundesstraße 1 zur deutsch-polnischen Grenze zu gelangen, dem fällt unweigerlich das monumentale, über vier Meter hohe Denkmal eines sowjetischen Soldaten ins Auge, der sich symbolisch auf einen zerstörten deutschen Panzer stützt. Das unmittelbar nach dem Sieg über Nazideutschland errichtete Denkmal gehört wie der benachbarte sowjetische Soldatenfriedhof zur Gedenkstätte Seelower Höhen. Hier wird daran erinnert, dass die Geschichte des Oderbruchs nicht nur von seiner Kultivierung in der Ära Friedrich des II. geprägt wurde, sondern im Frühjahr 1945 die Kulisse für eine der entscheidenden Schlachten in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs bildete. Hier an der Oder, 100 Kilometer vor der Reichshauptstadt, fand eine der letzten großen Abwehrschlachten  der deutschen Wehrmacht gegen die vorrückende Rote Armee statt. 
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Am 16. April 1945 begannen die Truppen der 1. Weißrussischen Front unter Marshall Shukow eine großangelegte Offensive, mit der die sowjetische Armee ihre Berliner Operation einleitete. Die Verbände der Wehrmacht waren in Erwartung des Angriffs in vorbereitete Stellungen auf den Seelower Höhen verlegt worden. Nach zwei Tagen erbitterter Kämpfe in dem aufgeweichten Gelände durchbrachen die sowjetischen Truppen die deutschen Verteidigungslinien. Die Verluste auf beiden Seiten waren hoch: Insgesamt starben über 33.000 sowjetische und 12.000 deutsche Soldaten. Mit dem Zusammenbruch der deutschen Front war der Weg zur Eroberung der Reichshauptstadt frei. Die Seelower Höhen waren der „Schlüssel für Berlin“. Durch die Kriegshandlungen wurden zahlreiche Orte im Oderbruch fast völlig zerstört. Bis heute werden Kriegstote und Kampfmittel geborgen.

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Literatur:
  • Gerd-Ulrich Herrmann/Uwe Klar, Der Schlüssel für Berlin. Hintergründe, Vorbereitung und Verlauf der Schlacht um die Seelower Höhen, Aachen 2010.
  • Gerd-Ulrich Herrmann, Die Schlacht um die Seelower Höhen. Erinnerungsorte beiderseits der Oder, Berlin 2015.
  • Richard Lakowski: Die Entscheidungsschlacht an der Oder, Hamburg 2015
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Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V.

Ulmenstraße 15
15526 Bad Saarow

Tel.: 033631-868100
Fax: 033631-868102

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