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Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
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Beelitz–Heilstätten

Erinnerungsorte jüngerer deutscher Geschichte
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Als Erich Honecker in den Beelitzer Heilstätten von April 1990 bis März 1991 seine letzte Zuflucht fand, rückte der Ort in den Blickpunkt der Medien: Kamerateams versuchten den einst mächtigsten Mann der DDR zu filmen oder gar ein Interview zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es hier ruhig – ganz im Sinne der Landesversicherungsanstalt, die die „Arbeiter-Lungenheilstätten“ 1898 für „Schwindsüchtige“ hatte erbauen lassen.
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  • Innenhof Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Innenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
  • Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
  • Heiz-Kraft-Werk Beelitz Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Statt der Enge und Hektik der großstädtischen Armutsviertel sollten die Kranken hier Sonne, frische Luft und gesunde Ernährung bekommen. Die Krankenzimmer waren nach Süden ausgerichtet, da der Mangel an Licht als eine der Krankheitsursachen galt. Wegen der Infektionsgefahr wurden die Lungenheilstätten auf der nördlichen Seite der Eisenbahnstrecke streng von den Sanatorien auf der südlichen Seite getrennt, in denen Männer und Frauen nichtansteckende Krankheiten auskurierten. Eine eigene Gärtnerei, Viehställe, eine Fleischerei und nicht zuletzt das erste Fernheizkraftwerk Deutschlands gewährleisteten die Versorgung. Bis 1930 wurden die Heilstätten immer wieder erweitert; zuletzt konnten hier über 1.000 Patienten betreut werden. In beiden Weltkriegen wurde die Beelitzer Einrichtung in erster Linie als Lazarett für verwundete Soldaten genutzt.

Im April 1945 formierte sich die 12. deutsche Armee bei Beelitz, um den Ring der sowjetischen Truppen um Berlin zu durchbrechen. Am 28. April eroberte sie das von den Sowjets besetzte Gelände Haus für Haus zurück und veranlasste, dass Personal und verwundete deutsche Soldaten Richtung Westen evakuiert wurden. Bereits kurze Zeit später nahm die sowjetische Armee auch die Heilstätten erneut ein und betrieb hier bis 1994 ihr größtes Militärhospital im Ausland.

In einigen der Häuser auf dem Gelände befinden sich heute therapeutische Einrichtungen; andere, zumeist jahrelangem Vandalismus ausgesetzt, stehen leer. Im Rahmen von Führungen können verschiedene Gebäude besichtigt werden. Ein „Baumkronenpfad“ erlaubt einen Blick über das Areal.


Literatur:

  • Andreas Böttger/Andreas Jüttemann/Irene Krause, Beelitz-Heilstätten. Vom Sanatorium zum Ausflugsziel, Berlin 2016.
  • Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege (Hg.), Die Beelitzer Heilstätten, Potsdam 1997
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Als Erich Honecker in den Beelitzer Heilstätten von April 1990 bis März 1991 seine letzte Zuflucht fand, rückte der Ort in den Blickpunkt der Medien: Kamerateams versuchten den einst mächtigsten Mann der DDR zu filmen oder gar ein Interview zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es hier ruhig – ganz im Sinne der Landesversicherungsanstalt, die die „Arbeiter-Lungenheilstätten“ 1898 für „Schwindsüchtige“ hatte erbauen lassen.
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  • Innenhof Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
  • Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
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  • Innenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
  • Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
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Statt der Enge und Hektik der großstädtischen Armutsviertel sollten die Kranken hier Sonne, frische Luft und gesunde Ernährung bekommen. Die Krankenzimmer waren nach Süden ausgerichtet, da der Mangel an Licht als eine der Krankheitsursachen galt. Wegen der Infektionsgefahr wurden die Lungenheilstätten auf der nördlichen Seite der Eisenbahnstrecke streng von den Sanatorien auf der südlichen Seite getrennt, in denen Männer und Frauen nichtansteckende Krankheiten auskurierten. Eine eigene Gärtnerei, Viehställe, eine Fleischerei und nicht zuletzt das erste Fernheizkraftwerk Deutschlands gewährleisteten die Versorgung. Bis 1930 wurden die Heilstätten immer wieder erweitert; zuletzt konnten hier über 1.000 Patienten betreut werden. In beiden Weltkriegen wurde die Beelitzer Einrichtung in erster Linie als Lazarett für verwundete Soldaten genutzt.

Im April 1945 formierte sich die 12. deutsche Armee bei Beelitz, um den Ring der sowjetischen Truppen um Berlin zu durchbrechen. Am 28. April eroberte sie das von den Sowjets besetzte Gelände Haus für Haus zurück und veranlasste, dass Personal und verwundete deutsche Soldaten Richtung Westen evakuiert wurden. Bereits kurze Zeit später nahm die sowjetische Armee auch die Heilstätten erneut ein und betrieb hier bis 1994 ihr größtes Militärhospital im Ausland.

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Literatur:

  • Andreas Böttger/Andreas Jüttemann/Irene Krause, Beelitz-Heilstätten. Vom Sanatorium zum Ausflugsziel, Berlin 2016.
  • Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege (Hg.), Die Beelitzer Heilstätten, Potsdam 1997
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Zum Bahnhof 9
14547 Beelitz

Tel.: 033204-62870
Fax: 033204-618761

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