• Blick auf die Uckerseen, Foto: tmu GmbH/Klaus-Peter Kappest

    Uckerseen - Ihr Wassertourenplaner

    Möchten Sie einen Urlaub oder Ausflug im Wasserrevier Uckerseen planen? Wir geben Ihnen Tipps für Ihren Törn mit Hausboot, Kanu & Co.

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    Ort: Prenzlau

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Uckerseen - Ihr Wassertourenplaner
Was macht dieses Wassersportrevier besonders?

Wer beschauliche Naturlandschaften in aller Ruhe genießen möchte, ist im Wasserrevier der Uckerseen genau richtig. Die leicht hügelige, ruhige Landschaft und die nur von wenigen Booten befahrenen Seen bieten nicht nur ideale Bedingungen für die Erholung, sondern sind wertvoller Lebensraum für Fisch- und Seeadler, Eisvogel, Biber u.v.m.

Am Nordrand des idyllischen Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin liegt der Oberuckersee. Die Verbindung zum 7 km langen Unteruckersee, dem drittgrößten See Brandenburgs, stellt der Uckerkanal her. Er führt zugleich durch das größte zusammenhängende Schilfgebiet Deutschlands.

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Was sollten Wassersportler wissen?

Die Ausdehnung des Reviers beträgt von der Südspitze des Oberuckersee bis Prenzlau etwa 20 km, ab Prenzlau bis zur Einmündung in das Stettiner Haff weitere 64 km.

Der Seencharakter des Reviers wird vom 5 km langen Uckerkanal unterbrochen, in nördlicher Richtung ab Prenzlau dominiert Flusscharakter mit durchweg natürlicher Uferbeschaffenheit.

Insgesamt gibt es kaum Strömung. Wehre befinden sich im nördlichen Brandenburger Abschnitt in Prenzlau und Nechlin-Nieden. Bei viel Wind ist auf den beiden Seen Vorsicht geboten. Dann ist unbedingt empfehlenswert, nahe am Ufer zu paddeln. 

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Uckerkanal bei Prenzlau Uckerkanal bei Prenzlau, Foto: TMB/Matthias Schäfer

Welche Wassersportmöglichkeiten gibt es hier?

Das Revier eignet sich gut für den muskelbetriebenen Wassersport. Die Strecke vom Oberuckersee bis nach Prenzlau lassen sich gut in einer Tagestour bewältigen. Für die gesamte Tour bis zum Stettiner Haff müssen drei bis fünf Tage veranschlagt werden. 

Ein guter Startpunkt in schöner Atmosphäre ist der Campingplatz in Warnitz.

In Prenzlau kann das Paddeln in trockenen Perioden mitunter schwierig werden. Paddeltouren sollten dann erst ab dem Wasserwanderrastplatz Prenzlau gestartet werden oder ausgehend vom Oberuckersee in Prenzlau enden. Auf dem Oberuckersee ist das Befahren für Motorboote aufgrund des Naturschutzstatus nur mit Sondergenehmigung erlaubt.

Zwischen Prenzlau und Warnitz verkehrt regelmäßig ein Fahrgastschiff. Der Unteruckersee bietet eine gute Segeleignung. Bootsverleihe finden Sie in Prenzlau (Kanu, Segelboote und kleine Motorboote) sowie in Warnitz (Kanuverleih). Das klare Wasser beider Seen bietet beste Badebedingungen.   

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Sonnenuntergang über dem Oberuckersee Sonnenuntergang über dem Oberuckersee, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Was kann ich an Land unternehmen?

Für einen Landgang empfiehlt sich Prenzlau, die „Hauptstadt der Uckermark“. Seit der Landesgartenschau vor einigen Jahren hat sich die Stadt zum Unteruckersees geöffnet und lädt auf einer langen Uferpromenade zum Flanieren mit Seeblick ein. Wer sich mit dem Boot nähert, erblickt schon von weitem die hoch aufragenden Türme der St. Marienkirche. Im Sommer können Sie die über 230 Stufen der Kirchtürme erklimmen und von dort die fantastische Aussicht über die Uckerseen genießen. Sehenswert sind in Prenzlau auch die Stadtmauer mit ihren Türmen, Toren und Wiekhäusern und das Dominikanerkloster

Die Endmoränenlandschaft, die sich um die Uckerseen erstreckt, können Sie auch auf einer Rundtour mit dem Fahrrad erleben. Ein Stück führt der Weg dabei über den Fernradweg Berlin-Usedom. Wer nicht selber paddeln möchte, macht es sich von Prenzlau bis Warnitz im Fahrgastschiff „Onkel Albert“ bequem und lässt sich auf dem Uckerkanal sanft durch das Schilf tragen.

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St. Marienkirche Prenzlau St. Marienkirche Prenzlau, Foto: tmu GmbH/Klaus-Peter Kappest

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