Ausstellungseröffnung „Fluss ohne Ufer"

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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Am Freitag, den 6. Februar 2026, wird die Ausstellung „Fluss ohne Ufer“ mit Werken von Marei Loellmann eröffnet. Diese Ausstellung ist Auftakt des Jahresprogramms 2026 „(UM)BRÜCHE" der Galerie Bernau, das das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und zu Bewusstwerdung, Auseinandersetzung und Heilung anregen will.

**Dauer:** 7\. Februar – 28. März 2026
**Begleitveranstaltung:** Samstag, 28. März 2026
**Öffnungszeiten:** Mi - Fr, 10 - 18 Uhr und Sa, 10 - 14 Uhr

Landschaften bewahren Erinnerungen. In Sedimenten von Böden und Gewässern schreiben sich historische, gesellschaftliche und ökologische Prozesse fort. In der Lausitz werden diese Spuren in der Braunfärbung der Spree sichtbar: Nach dem Ende des Braunkohleabbaus steigt das Grundwasser, Eisenoxid aus der umgegrabenen Erde gelangt ins Wasser und färbt es rotbraun. Filteranlagen halten die Wasserqualität aufrecht und machen zugleich deutlich, wie die Folgen jahrhundertelanger langsamer Gewalt dauerhaft in die Landschaft eingeschrieben bleiben.

Marei Loellmann untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die Beziehungen zwischen Land, Zeit und Körper. Über ein Jahr hinweg färbte sie Stoffe direkt in verockerten Gewässern der Lausitz und in Filterbecken. Durch Tränken, Falten, Schichten und Einschnitte entstehen Arbeiten, in denen Material, Ort und körperliche Anwesenheit in zeitbasierten Prozessen miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung ist als Rauminstallation angelegt. Textilien, hängende skulpturale Assemblagen sowie eine Bodenarbeit aus Eisenoxidschlamm und Asche bilden ein poröses Archiv ökologischer Transformationen. Fragmente aus Erinnerungen und Träumen ordnen sich immer wieder neu, unterschiedliche Zeitlichkeiten bestehen nebeneinander, ohne ein geschlossenes Narrativ zu formen.

Umbrüche sind in Landschaften, Architektur und Biografien allgegenwärtig. Postindustrielle Landschaften wie die Lausitz eröffnen Räume des Erinnerns und Nachdenkens über Gegenwart und Zukunft. Die Ausstellung lädt dazu ein, lineare Vorstellungen von Zeit und Fortschritt zu hinterfragen und Landschaft als gemeinsamen Erfahrungsraum von menschlichen und nicht-menschlichen Körpern zu begreifen.
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Am Freitag, den 6. Februar 2026, wird die Ausstellung „Fluss ohne Ufer“ mit Werken von Marei Loellmann eröffnet. Diese Ausstellung ist Auftakt des Jahresprogramms 2026 „(UM)BRÜCHE" der Galerie Bernau, das das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und zu Bewusstwerdung, Auseinandersetzung und Heilung anregen will.

**Dauer:** 7\. Februar – 28. März 2026
**Begleitveranstaltung:** Samstag, 28. März 2026
**Öffnungszeiten:** Mi - Fr, 10 - 18 Uhr und Sa, 10 - 14 Uhr

Landschaften bewahren Erinnerungen. In Sedimenten von Böden und Gewässern schreiben sich historische, gesellschaftliche und ökologische Prozesse fort. In der Lausitz werden diese Spuren in der Braunfärbung der Spree sichtbar: Nach dem Ende des Braunkohleabbaus steigt das Grundwasser, Eisenoxid aus der umgegrabenen Erde gelangt ins Wasser und färbt es rotbraun. Filteranlagen halten die Wasserqualität aufrecht und machen zugleich deutlich, wie die Folgen jahrhundertelanger langsamer Gewalt dauerhaft in die Landschaft eingeschrieben bleiben.

Marei Loellmann untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die Beziehungen zwischen Land, Zeit und Körper. Über ein Jahr hinweg färbte sie Stoffe direkt in verockerten Gewässern der Lausitz und in Filterbecken. Durch Tränken, Falten, Schichten und Einschnitte entstehen Arbeiten, in denen Material, Ort und körperliche Anwesenheit in zeitbasierten Prozessen miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung ist als Rauminstallation angelegt. Textilien, hängende skulpturale Assemblagen sowie eine Bodenarbeit aus Eisenoxidschlamm und Asche bilden ein poröses Archiv ökologischer Transformationen. Fragmente aus Erinnerungen und Träumen ordnen sich immer wieder neu, unterschiedliche Zeitlichkeiten bestehen nebeneinander, ohne ein geschlossenes Narrativ zu formen.

Umbrüche sind in Landschaften, Architektur und Biografien allgegenwärtig. Postindustrielle Landschaften wie die Lausitz eröffnen Räume des Erinnerns und Nachdenkens über Gegenwart und Zukunft. Die Ausstellung lädt dazu ein, lineare Vorstellungen von Zeit und Fortschritt zu hinterfragen und Landschaft als gemeinsamen Erfahrungsraum von menschlichen und nicht-menschlichen Körpern zu begreifen.
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