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Museumspark Rüdersdorf: Lost Place ist beliebte Filmkulisse

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Was haben das Brandenburger Tor in Berlin, Schloss Sanssouci in Potsdam, das Berliner Olympiastadion und viele weitere bedeutende Bauwerke in Berlin und Brandenburg gemeinsam? Sie alle wurden mit Kalkstein aus Rüdersdorf erbaut – einem kleinen Ort rund 30 Kilometer östlich von Berlin. Vor fast 800 Jahren fing man dort an, den Kalkstein zu brechen und anschließend zu brennen; spätestens seit dem 17. Jahrhundert galt Rüdersdorf als der Baustofflieferant für die Region Berlin und Brandenburg. Und bis heute ist der Tagebau aktiv: So exportiert das Zementwerk Rüdersdorfer europaweit diesen Baustoff.
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  • In Rüdersdorf entstanden bereits Szenen für Serien wie „Homeland“ oder „West of Liberty“, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
  • Die alte Chemiefabrik am Rande des Museumsparks Rüdersdorf, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
  • Charakteristische Schlote im Museumspark Rüdersdorf, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
  • Für den Film „Der Medicus“ entstanden einige Aufnahmen auch auf dem Gelände der ehemaligen Phosphatfabrik in Rüdersdorf, Foto: UFA CINEMA/Stephan Rabold
  • Regisseur George Clooney bei den Dreharbeiten von "Monuments Men", Foto: Twentieth Century Fox
  • Filmszene aus "Monuments Men", Foto: Twentieth Century Fox
  • Museumspark in Rüdersdorf, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
Der historische Werksteil ist jedoch inzwischen ein Industriedenkmal und wurde zu einem Museumspark umgebaut, in dem heutzutage die Geschichte des Kalkabbaus erzählt wird. Die technischen Bauwerke, die nach Entwürfen berühmter Baumeister wie Schinkel errichtet wurden, sind ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Fotografen finden hier jede Menge beeindruckende Motive.

Auf der anderen Seite der charakteristischen Rüdersdorfer Schornsteinbatterie liegt die verlassene Chemiefabrik, die in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Drehort avancierte. Für die US-Serie „Homeland“ wurde dort für eine Episode gedreht und in der Umgebung ein Flüchtlingslager aufgebaut. In der Film-Trilogie „Die Tribute von Panem – Mockingjay“ diente die Fabrik als Set für Distrikt 8. Die Gruppe Rammstein machte in dieser spektakulären Kulisse Aufnahmen für ein Video. Und der Schauspieler George Clooney nahm hier Szenen für seinen Film „The Monuments Men“ auf. Das Gelände kann zwar nicht besichtigt werden, dafür aber der benachbarte Museumspark. 2018 wurden in der alten Chemiefabrik Szenen für die deutsch-schwedische Spionageserie „West of Liberty“ aufgenommen, die 2019 auf ZDF-NEO lief.
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Was haben das Brandenburger Tor in Berlin, Schloss Sanssouci in Potsdam, das Berliner Olympiastadion und viele weitere bedeutende Bauwerke in Berlin und Brandenburg gemeinsam? Sie alle wurden mit Kalkstein aus Rüdersdorf erbaut – einem kleinen Ort rund 30 Kilometer östlich von Berlin. Vor fast 800 Jahren fing man dort an, den Kalkstein zu brechen und anschließend zu brennen; spätestens seit dem 17. Jahrhundert galt Rüdersdorf als der Baustofflieferant für die Region Berlin und Brandenburg. Und bis heute ist der Tagebau aktiv: So exportiert das Zementwerk Rüdersdorfer europaweit diesen Baustoff.
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  • In Rüdersdorf entstanden bereits Szenen für Serien wie „Homeland“ oder „West of Liberty“, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
  • Die alte Chemiefabrik am Rande des Museumsparks Rüdersdorf, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
  • Charakteristische Schlote im Museumspark Rüdersdorf, Foto: TMB-Fotoarchiv Steffen Lehmann
  • Für den Film „Der Medicus“ entstanden einige Aufnahmen auch auf dem Gelände der ehemaligen Phosphatfabrik in Rüdersdorf, Foto: UFA CINEMA/Stephan Rabold
  • Regisseur George Clooney bei den Dreharbeiten von "Monuments Men", Foto: Twentieth Century Fox
  • Filmszene aus "Monuments Men", Foto: Twentieth Century Fox
Der historische Werksteil ist jedoch inzwischen ein Industriedenkmal und wurde zu einem Museumspark umgebaut, in dem heutzutage die Geschichte des Kalkabbaus erzählt wird. Die technischen Bauwerke, die nach Entwürfen berühmter Baumeister wie Schinkel errichtet wurden, sind ein einzigartiges architektonisches Ensemble. Fotografen finden hier jede Menge beeindruckende Motive.

Auf der anderen Seite der charakteristischen Rüdersdorfer Schornsteinbatterie liegt die verlassene Chemiefabrik, die in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Drehort avancierte. Für die US-Serie „Homeland“ wurde dort für eine Episode gedreht und in der Umgebung ein Flüchtlingslager aufgebaut. In der Film-Trilogie „Die Tribute von Panem – Mockingjay“ diente die Fabrik als Set für Distrikt 8. Die Gruppe Rammstein machte in dieser spektakulären Kulisse Aufnahmen für ein Video. Und der Schauspieler George Clooney nahm hier Szenen für seinen Film „The Monuments Men“ auf. Das Gelände kann zwar nicht besichtigt werden, dafür aber der benachbarte Museumspark. 2018 wurden in der alten Chemiefabrik Szenen für die deutsch-schwedische Spionageserie „West of Liberty“ aufgenommen, die 2019 auf ZDF-NEO lief.
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