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Rathaus von Eisenhüttenstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Rathaus von Eisenhüttenstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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Sozialistische Planstadt - Eisenhüttenstadt

Erinnerungsorte jüngerer deutscher Geschichte
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„Die ist 1953 von den Kommunisten gebaut worden, um den Leuten zu zeigen, wie großartig das Leben im Sozialismus ist“: Mit diesen Worten beschrieb US-Schauspieler Tom Hanks Eisenhüttenstadt dem amerikanischen Fernsehpublikum. Wenn auch grob vereinfacht, trifft diese Charakterisierung durchaus wesentliche Punkte, zumindest wenn man sie allein auf das Gebiet der in den 1950er Jahren errichteten sozialistischen Planstadt bezieht. 
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  • Leninallee, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Straße des Komsomol, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Leninallee, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Friedrich-Engels-Straße, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Friedrich-Wolf-Theater, Foto: Steffen Gewohn
Die SED hatte auf ihrem III. Parteitag im Juli 1950 den Aufbau des „Eisenhüttenkombinats Ost“, direkt an der Oder, nahe der Stadt Fürstenberg beschlossen. Der erste Spatenstich erfolgte bereits wenig später und schon 1951 begannen die Bauarbeiten an der sozialistischen Planstadt unweit des Kombinatsgeländes. Dass der Ort als vorbildhaft galt, lässt sich auch an der Verleihung des Ehrennamens „Stalinstadt“ 1953 ablesen: Dieser wurde erst im November 1961 im Zuge der Zusammenlegung mit Fürstenberg (Oder) und Schönfließ zu Eisenhüttenstadt getilgt. 

Stalinstadt war die erste neu gegründete deutsche Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg und sie war mit allem ausgestattet, was eine Stadt nach sozialistischem Verständnis benötigte: Ein Kulturhaus, ein Rathaus, Kindergärten, Schulen und Sportplätze, ein Hotel und eine Magistrale, an der sich Kaufhaus und weitere Geschäfte befanden. Alle Gebäude waren im „klassizistischen“ Stil („Zuckerbäckerstil“) ausgeführt. Bereits 1960 wohnten in der großzügig angelegten, mit üppig begrünten Innenhöfen ausgestatteten Planstadt fast 25.000 Menschen. Heute ist sie das größte Flächendenkmal Deutschlands.

In der zum Wohnkomplex II der Anlage gehörenden ehemaligen Kinderkrippe befindet sich seit 1994 das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, das in seiner Dauerausstellung „Alltag: DDR“ über die Geschichte der sozialistischen Planstadt informiert. Im Treppenhaus des Museumsgebäudes ist das Glasmosaik „Aus dem Leben der Kinder“ von Walter Womacka zu sehen. Weitere Informationen zur sozialistischen Planstadt“ erhalten Besucher im Städtischen Museum Eisenhüttenstadt.

Literatur:
  • Rosmarie Beier (Hg.), Aufbau West – Aufbau Ost. Die Planstädte Wolfsburg und Eisenhüttenstadt in der Nachkriegszeit, wissenschaftlicher Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung, Stuttgart 1997.
  • Andreas Ludwig, Eisenhüttenstadt. Wandel einer industriellen Gründungsstadt in fünfzig Jahren, Brandenburger historische Hefte Nr. 14, Potsdam 2000
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„Die ist 1953 von den Kommunisten gebaut worden, um den Leuten zu zeigen, wie großartig das Leben im Sozialismus ist“: Mit diesen Worten beschrieb US-Schauspieler Tom Hanks Eisenhüttenstadt dem amerikanischen Fernsehpublikum. Wenn auch grob vereinfacht, trifft diese Charakterisierung durchaus wesentliche Punkte, zumindest wenn man sie allein auf das Gebiet der in den 1950er Jahren errichteten sozialistischen Planstadt bezieht. 
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  • Leninallee, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Straße des Komsomol, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Leninallee, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
  • Friedrich-Engels-Straße, Foto: Stadtarchiv Eisenhüttenstadt / M. Fricke
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Die SED hatte auf ihrem III. Parteitag im Juli 1950 den Aufbau des „Eisenhüttenkombinats Ost“, direkt an der Oder, nahe der Stadt Fürstenberg beschlossen. Der erste Spatenstich erfolgte bereits wenig später und schon 1951 begannen die Bauarbeiten an der sozialistischen Planstadt unweit des Kombinatsgeländes. Dass der Ort als vorbildhaft galt, lässt sich auch an der Verleihung des Ehrennamens „Stalinstadt“ 1953 ablesen: Dieser wurde erst im November 1961 im Zuge der Zusammenlegung mit Fürstenberg (Oder) und Schönfließ zu Eisenhüttenstadt getilgt. 

Stalinstadt war die erste neu gegründete deutsche Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg und sie war mit allem ausgestattet, was eine Stadt nach sozialistischem Verständnis benötigte: Ein Kulturhaus, ein Rathaus, Kindergärten, Schulen und Sportplätze, ein Hotel und eine Magistrale, an der sich Kaufhaus und weitere Geschäfte befanden. Alle Gebäude waren im „klassizistischen“ Stil („Zuckerbäckerstil“) ausgeführt. Bereits 1960 wohnten in der großzügig angelegten, mit üppig begrünten Innenhöfen ausgestatteten Planstadt fast 25.000 Menschen. Heute ist sie das größte Flächendenkmal Deutschlands.

In der zum Wohnkomplex II der Anlage gehörenden ehemaligen Kinderkrippe befindet sich seit 1994 das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR, das in seiner Dauerausstellung „Alltag: DDR“ über die Geschichte der sozialistischen Planstadt informiert. Im Treppenhaus des Museumsgebäudes ist das Glasmosaik „Aus dem Leben der Kinder“ von Walter Womacka zu sehen. Weitere Informationen zur sozialistischen Planstadt“ erhalten Besucher im Städtischen Museum Eisenhüttenstadt.

Literatur:
  • Rosmarie Beier (Hg.), Aufbau West – Aufbau Ost. Die Planstädte Wolfsburg und Eisenhüttenstadt in der Nachkriegszeit, wissenschaftlicher Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung, Stuttgart 1997.
  • Andreas Ludwig, Eisenhüttenstadt. Wandel einer industriellen Gründungsstadt in fünfzig Jahren, Brandenburger historische Hefte Nr. 14, Potsdam 2000
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15526 Bad Saarow

Tel.: 033631-868100
Fax: 033631-868102

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