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Euthanasie-Gedenkstätte, Foto: Gedenkstätten Brandenburg
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Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde

Erinnerungsorte jüngerer deutscher Geschichte
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Die Euthanasie-Einrichtung in Brandenburg an der Havel war eine der ersten der sogenannten T4-Aktion. Der Name bezieht sich auf die Adresse der Planungszentrale der Krankenmorde in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Mitten in der Stadt Brandenburg wurde das Gelände des 1931 geschlossenen Alten Zuchthauses als Ort für die ersten „Probevergasungen“ mit Kohlenmonoxid an Psychiatriepatienten in Deutschland ausgewählt. Hier töteten SS-Ärzte und Anstaltsmitarbeiter 1940 mehr als 9.000 Kranke und Behinderte, unter ihnen mindestens 900 jüdische Patienten. Die Opfer waren zwischen zwei und 88 Jahren alt. Sie wurden zunächst in den umliegenden Kliniken zusammengelegt und anschließend mit Bussen zum Tötungsort nach Brandenburg gefahren. Bereits im Oktober 1940 wurde die Einrichtung wieder geschlossen. Trotz der Mauern, die das Gelände umgaben, war der Standort für die Geheimhaltung der Morde inmitten eines Wohngebiets ungünstig. Die meisten Mitarbeiter wechselten anschließend direkt an die Nachfolgeeinrichtung in Bernburg an der Saale. Einige von ihnen waren seit Ende 1941 an den Massenmorden mit Gas an Juden in den Ostgebieten beteiligt.
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  • Dauerausstellung, Foto: Gedenkstätten Brandenburg / Friedhelm Hoffmann
  • Dauerausstellung, Foto: Gedenkstätten Brandenburg / Friedhelm Hoffmann
  • Freiluftausstellung, Foto: Gedenkstätten Brandenburg
Am Standort des Alten Zuchthauses Brandenburg befindet sich seit 2012 die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg/Havel. Sie ist eine von sechs Dokumentations- und Bildungseinrichtungen, die heute in Deutschland und Österreich an die Anstalten der gezielten Krankenmorde erinnern. Auf dem Gelände befand sich eine Gaskammer, von der heute nur noch eine Rückwand und die Fundamente vorhanden sind.

Eine Außen- und eine Dauerausstellung im ehemaligen Werkstattgebäude des Zuchthauses erinnern an die Geschichte des Ortes, die dort verübten Verbrechen und die Täter sowie an Menschen, die hier ermordet wurden. Dargestellt sind Einzelschicksale von Opfern, aber auch Biografien von Tätern. Gezeigt werden Fotos sowie Schriftstücke, die die Morde dokumentierten und gleichzeitig zu verschleiern suchten.




Literatur:

  • Astrid Ley/Annette Hinz-Wessels (Hg.), Die Euthanasie-Anstalt Brandenburg an der Havel. Morde an Kranken und Behinderten im Nationalsozialismus, 2. Aufl., Berlin 2017
  • Uta George/Susanne Göbel/Stefan Göthling/Astrid Ley (Hg.), Die Tötungsanstalt Brandenburg 1940. Behinderte Menschen wurden ermordet. Texte in Leichter Sprache, Berlin 2012
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Die Euthanasie-Einrichtung in Brandenburg an der Havel war eine der ersten der sogenannten T4-Aktion. Der Name bezieht sich auf die Adresse der Planungszentrale der Krankenmorde in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Mitten in der Stadt Brandenburg wurde das Gelände des 1931 geschlossenen Alten Zuchthauses als Ort für die ersten „Probevergasungen“ mit Kohlenmonoxid an Psychiatriepatienten in Deutschland ausgewählt. Hier töteten SS-Ärzte und Anstaltsmitarbeiter 1940 mehr als 9.000 Kranke und Behinderte, unter ihnen mindestens 900 jüdische Patienten. Die Opfer waren zwischen zwei und 88 Jahren alt. Sie wurden zunächst in den umliegenden Kliniken zusammengelegt und anschließend mit Bussen zum Tötungsort nach Brandenburg gefahren. Bereits im Oktober 1940 wurde die Einrichtung wieder geschlossen. Trotz der Mauern, die das Gelände umgaben, war der Standort für die Geheimhaltung der Morde inmitten eines Wohngebiets ungünstig. Die meisten Mitarbeiter wechselten anschließend direkt an die Nachfolgeeinrichtung in Bernburg an der Saale. Einige von ihnen waren seit Ende 1941 an den Massenmorden mit Gas an Juden in den Ostgebieten beteiligt.
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Am Standort des Alten Zuchthauses Brandenburg befindet sich seit 2012 die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg/Havel. Sie ist eine von sechs Dokumentations- und Bildungseinrichtungen, die heute in Deutschland und Österreich an die Anstalten der gezielten Krankenmorde erinnern. Auf dem Gelände befand sich eine Gaskammer, von der heute nur noch eine Rückwand und die Fundamente vorhanden sind.

Eine Außen- und eine Dauerausstellung im ehemaligen Werkstattgebäude des Zuchthauses erinnern an die Geschichte des Ortes, die dort verübten Verbrechen und die Täter sowie an Menschen, die hier ermordet wurden. Dargestellt sind Einzelschicksale von Opfern, aber auch Biografien von Tätern. Gezeigt werden Fotos sowie Schriftstücke, die die Morde dokumentierten und gleichzeitig zu verschleiern suchten.




Literatur:

  • Astrid Ley/Annette Hinz-Wessels (Hg.), Die Euthanasie-Anstalt Brandenburg an der Havel. Morde an Kranken und Behinderten im Nationalsozialismus, 2. Aufl., Berlin 2017
  • Uta George/Susanne Göbel/Stefan Göthling/Astrid Ley (Hg.), Die Tötungsanstalt Brandenburg 1940. Behinderte Menschen wurden ermordet. Texte in Leichter Sprache, Berlin 2012
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14641 Nauen OT Ribbeck

Tel.: 033237-859030
Fax: 033237-859040

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