Blog


Beelitz–Heilstätten

0 Bewertungen 0 von 5 (0)
0
0
0
0
0
Wie hat dir der Aufenthalt gefallen? Du hast deinen Aufenthalt schon bewertet.
ab €
Verfügbarkeit & Preis anzeigen

p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension
 
Als Erich Honecker in den Beelitzer Heilstätten von April 1990 bis März 1991 seine letzte Zuflucht fand, rückte der Ort in den Blickpunkt der Medien: Kamerateams versuchten den einst mächtigsten Mann der DDR zu filmen oder gar ein Interview zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es hier ruhig – ganz im Sinne der Landesversicherungsanstalt, die die „Arbeiter-Lungenheilstätten“ 1898 für „Schwindsüchtige“ hatte erbauen lassen.
aufklappeneinklappen
Heiz-Kraft-Werk Beelitz Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenhof Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Statt der Enge und Hektik der großstädtischen Armutsviertel sollten die Kranken hier Sonne, frische Luft und gesunde Ernährung bekommen. Die Krankenzimmer waren nach Süden ausgerichtet, da der Mangel an Licht als eine der Krankheitsursachen galt. Wegen der Infektionsgefahr wurden die Lungenheilstätten auf der nördlichen Seite der Eisenbahnstrecke streng von den Sanatorien auf der südlichen Seite getrennt, in denen Männer und Frauen nichtansteckende Krankheiten auskurierten. Eine eigene Gärtnerei, Viehställe, eine Fleischerei und nicht zuletzt das erste Fernheizkraftwerk Deutschlands gewährleisteten die Versorgung. Bis 1930 wurden die Heilstätten immer wieder erweitert; zuletzt konnten hier über 1.000 Patienten betreut werden. In beiden Weltkriegen wurde die Beelitzer Einrichtung in erster Linie als Lazarett für verwundete Soldaten genutzt.

Im April 1945 formierte sich die 12. deutsche Armee bei Beelitz, um den Ring der sowjetischen Truppen um Berlin zu durchbrechen. Am 28. April eroberte sie das von den Sowjets besetzte Gelände Haus für Haus zurück und veranlasste, dass Personal und verwundete deutsche Soldaten Richtung Westen evakuiert wurden. Bereits kurze Zeit später nahm die sowjetische Armee auch die Heilstätten erneut ein und betrieb hier bis 1994 ihr größtes Militärhospital im Ausland.

In einigen der Häuser auf dem Gelände befinden sich heute therapeutische Einrichtungen; andere, zumeist jahrelangem Vandalismus ausgesetzt, stehen leer. Im Rahmen von Führungen können verschiedene Gebäude besichtigt werden. Ein „Baumkronenpfad“ erlaubt einen Blick über das Areal.



Literatur:
  • Andreas Böttger/Andreas Jüttemann/Irene Krause, Beelitz-Heilstätten. Vom Sanatorium zum Ausflugsziel, Berlin 2016.
  • Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege (Hg.), Die Beelitzer Heilstätten, Potsdam 1997

aufklappeneinklappen
 
Als Erich Honecker in den Beelitzer Heilstätten von April 1990 bis März 1991 seine letzte Zuflucht fand, rückte der Ort in den Blickpunkt der Medien: Kamerateams versuchten den einst mächtigsten Mann der DDR zu filmen oder gar ein Interview zu bekommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es hier ruhig – ganz im Sinne der Landesversicherungsanstalt, die die „Arbeiter-Lungenheilstätten“ 1898 für „Schwindsüchtige“ hatte erbauen lassen.
aufklappeneinklappen
Heiz-Kraft-Werk Beelitz Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenhof Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenansicht Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Detail Heiz-Kraft-Werk Beelitz-Heilstätten, Foto: TMB/ K. Lehmann
Innenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Außenansicht Beelitz - Heilstätten, Foto: TMB - Fotoarchiv / Steffen Lehmann
Statt der Enge und Hektik der großstädtischen Armutsviertel sollten die Kranken hier Sonne, frische Luft und gesunde Ernährung bekommen. Die Krankenzimmer waren nach Süden ausgerichtet, da der Mangel an Licht als eine der Krankheitsursachen galt. Wegen der Infektionsgefahr wurden die Lungenheilstätten auf der nördlichen Seite der Eisenbahnstrecke streng von den Sanatorien auf der südlichen Seite getrennt, in denen Männer und Frauen nichtansteckende Krankheiten auskurierten. Eine eigene Gärtnerei, Viehställe, eine Fleischerei und nicht zuletzt das erste Fernheizkraftwerk Deutschlands gewährleisteten die Versorgung. Bis 1930 wurden die Heilstätten immer wieder erweitert; zuletzt konnten hier über 1.000 Patienten betreut werden. In beiden Weltkriegen wurde die Beelitzer Einrichtung in erster Linie als Lazarett für verwundete Soldaten genutzt.

Im April 1945 formierte sich die 12. deutsche Armee bei Beelitz, um den Ring der sowjetischen Truppen um Berlin zu durchbrechen. Am 28. April eroberte sie das von den Sowjets besetzte Gelände Haus für Haus zurück und veranlasste, dass Personal und verwundete deutsche Soldaten Richtung Westen evakuiert wurden. Bereits kurze Zeit später nahm die sowjetische Armee auch die Heilstätten erneut ein und betrieb hier bis 1994 ihr größtes Militärhospital im Ausland.

In einigen der Häuser auf dem Gelände befinden sich heute therapeutische Einrichtungen; andere, zumeist jahrelangem Vandalismus ausgesetzt, stehen leer. Im Rahmen von Führungen können verschiedene Gebäude besichtigt werden. Ein „Baumkronenpfad“ erlaubt einen Blick über das Areal.



Literatur:
  • Andreas Böttger/Andreas Jüttemann/Irene Krause, Beelitz-Heilstätten. Vom Sanatorium zum Ausflugsziel, Berlin 2016.
  • Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege (Hg.), Die Beelitzer Heilstätten, Potsdam 1997

aufklappeneinklappen

Anreiseplaner

Straße nach Fichtenwalde 13

14547 Beelitz - Heilstätten

Wetter Heute, 11. 9.

9 22
Bedeckt

  • Samstag
    15 22
  • Sonntag
    14 17

Prospekte

Reiseplaner Fläming - Einfach mal raus
Reiseplaner Fläming - Einfach mal raus
Jetzt ansehen/bestellen

Touristinfo

Tourismusverband Fläming e.V.

Zum Bahnhof 9
14547 Beelitz

Tel.: 033204-62870
Fax: 033204-618761

Wetter Heute, 11. 9.

9 22
Bedeckt

  • Samstag
    15 22
  • Sonntag
    14 17

Alle Informationen, Zeiten und Preise werden regelmäßig geprüft und aktualisiert. Trotzdem können wir für die Richtigkeit der Daten keine Gewähr übernehmen. Wir empfehlen Ihnen, vor Ihrem Besuch telefonisch / per E-Mail oder über die Internetseiten des Anbieters den aktuellen Stand zu erfragen.

Anruf bei der TMB Urlaubshotline unter 0331-200 47 47 (+49) 0331 2004747 Wir sind telefonisch für dich da: werktags Mo-Fr 9-13 Uhr und am 31.10. 10-13 Uhr.

Vielen Dank für deinen Besuch auf www.reiseland-brandenburg.de

Diese Webseite wurde auf dem technisch aktuellsten Stand entwickelt. Leider benutzt du einen Browser, der nicht den technischen Anforderungen entspricht.

Wir bitten dich daher einen alternativen Browser (z.B. Google Chrome, Firefox oder Edge) zu verwenden und wünschen dir weiterhin viel Spaß auf unserer Webseite.

Logo www.reiseland-brandenburg.de