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Ausstellung am Jagdschloss Schorfheide, Foto: H. Suter / Schorfheide Museum e.V.
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Jagdschloss Schorfheide

Erinnerungsorte jüngerer deutscher Geschichte
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Das Jagdschloss Schorfheide liegt inmitten der Schorfheide, die seit dem 19. Jahrhundert vor allem das Jagdrevier der Mächtigen war. Dazu zählte der deutsche Kaiser Wilhelm II ebenso wie der sozialdemokratische erste Reichspräsident der Weimarer Republik Friedrich Ebert. Aber auch Hermann Göring, der in der NS-Zeit unter anderem zum Reichforst- und Reichsjägermeister ernannt worden war, ging hier auf die Jagd. Bereits 1933 wurde ihm die Schorfheide zur persönlichen Nutzung übertragen. Dort errichtete Göring sein Jagdhaus „Carinhall“, dass er gegen Ende des Krieges sprengen ließ, weil es nicht in fremde Hände geraten sollte.
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  • Jagdgesellschaft am Jagdschloss Schorfheide, Foto: BStU, MfS, SdM / Fo / Nr. 24, Bild 24
  • Jagschloss Schorfheide mit Schnee bedeckt, Foto: H. Suter / Schorfheide Museum e.V.
  • Jagdschloss Schorfheide, Foto: H. Suter / Schorfheide Museum e.V.
In der DDR erhielt Erich Honecker zwei Drittel der Schorfheide als Sonderjagdgebiet zugesprochen. Die restliche Fläche teilten sich weitere hochrangige SED-Funktionäre, wie der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke oder der Wirtschaftssekretär im Zentral Komitee der Partei Günter Mittag. 

Die Mächtigen der verschiedenen Systeme nutzten jeweils die private Atmosphäre der Jagd für Absprachen mit Gästen. So konnten fernab der offiziellen Termine Gespräche geführt, Verträge vorbereitet und Bekanntschaften vertieft werden. In der DDR wurden neben den sowjetischen Staats- und Parteichefs und anderen Repräsentanten der Ostblockstaaten ab den 1970er Jahren zunehmend bundesdeutsche Politiker und Wirtschaftsvertreter eingeladen.

Die Geschichte der Verbindung von Jagd und Macht wird im Jagdschloss Groß Schönebeck in einer Ausstellung mit zahlreichen Bildern, Objekten und Filmaufnahmen erzählt.

Detailinformationen zur Barrierefreiheit finden Sie hier.


Literatur:

  • Burghard Ciesla/Helmut Suter, Jagd und Macht. Die Geschichte des Jagdreviers Schorfheide, Berlin 2011. 
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Das Jagdschloss Schorfheide liegt inmitten der Schorfheide, die seit dem 19. Jahrhundert vor allem das Jagdrevier der Mächtigen war. Dazu zählte der deutsche Kaiser Wilhelm II ebenso wie der sozialdemokratische erste Reichspräsident der Weimarer Republik Friedrich Ebert. Aber auch Hermann Göring, der in der NS-Zeit unter anderem zum Reichforst- und Reichsjägermeister ernannt worden war, ging hier auf die Jagd. Bereits 1933 wurde ihm die Schorfheide zur persönlichen Nutzung übertragen. Dort errichtete Göring sein Jagdhaus „Carinhall“, dass er gegen Ende des Krieges sprengen ließ, weil es nicht in fremde Hände geraten sollte.
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  • Jagdgesellschaft am Jagdschloss Schorfheide, Foto: BStU, MfS, SdM / Fo / Nr. 24, Bild 24
  • Jagschloss Schorfheide mit Schnee bedeckt, Foto: H. Suter / Schorfheide Museum e.V.
  • Jagdschloss Schorfheide, Foto: H. Suter / Schorfheide Museum e.V.
In der DDR erhielt Erich Honecker zwei Drittel der Schorfheide als Sonderjagdgebiet zugesprochen. Die restliche Fläche teilten sich weitere hochrangige SED-Funktionäre, wie der Minister für Staatssicherheit Erich Mielke oder der Wirtschaftssekretär im Zentral Komitee der Partei Günter Mittag. 

Die Mächtigen der verschiedenen Systeme nutzten jeweils die private Atmosphäre der Jagd für Absprachen mit Gästen. So konnten fernab der offiziellen Termine Gespräche geführt, Verträge vorbereitet und Bekanntschaften vertieft werden. In der DDR wurden neben den sowjetischen Staats- und Parteichefs und anderen Repräsentanten der Ostblockstaaten ab den 1970er Jahren zunehmend bundesdeutsche Politiker und Wirtschaftsvertreter eingeladen.

Die Geschichte der Verbindung von Jagd und Macht wird im Jagdschloss Groß Schönebeck in einer Ausstellung mit zahlreichen Bildern, Objekten und Filmaufnahmen erzählt.

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  • Burghard Ciesla/Helmut Suter, Jagd und Macht. Die Geschichte des Jagdreviers Schorfheide, Berlin 2011. 
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