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  • Schloss Klessen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Schloss Klessen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Schlösser & Gärten in Brandenburg

    Die Region rund um Berlin ist reich an Schlössern, Herrenhäusern und Gartenanlagen. Viele von ihnen laden zu einer Besichtigung an. Wie z.B. Schloss Kleßen im Havelland mit seinem Spielzeugmuseum.

    Die Region rund um Berlin ist reich an Schlössern, Herrenhäusern und Gartenanlagen. Viele von ihnen laden zu einer Besichtigung an. Wie z.B. Schloss Kleßen im Havelland mit seinem Spielzeugmuseum.

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Brandenburgs Schlösser und Gärten Perfekt in Szene gesetzt

Es ist ein überraschender, ein wahrhaft märchenhafter und bisweilen geheimnisvoller Ort zugleich – der Branitzer Park in Cottbus. Die grüne Oase inmitten der Stadt ist nur wenige Kilometer vom Spreewald entfernt und zählt zu den schönsten Gartenlandschaften Europas. Und nur hier gibt es sogar zwei Pyramiden. Ein Anblick, den Besucher eher in Ägypten erwarten würden. Dies ist nur ein Grund, warum es jedes Jahr Tausende Reisende hierher und in die vielen anderen Gärten und Parks nach Brandenburg lockt - ob in den Schlosspark von Neuhardenberg im Seenland Oder-Spree oder in den Park von Schloss Rheinsberg im Ruppiner Seenland.

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Einst Preußisches Arkadien, heute UNESCO-Weltkulturerbe

Und nicht zu vergessen: das Preußische Arkadien in Potsdam. Hier haben die Monarchen deutlich ihre Spuren hinterlassen. Allein 17 Schlösser und schlossähnliche Gebäude bestimmen das Bild der brandenburgischen Landeshauptstadt, die in die waldreiche Seenlandschaft der Havel eingebettet ist. Baumeister wie Knobelsdorff, Schinkel oder Persius und Landschaftsarchitekten wie Lenné, Eyserbeck sowie Fürst von Pückler-Muskau gestalteten im königlichen Auftrag die faszinierende Parklandschaft Potsdams mit ihren Schlössern.

Kein Wunder also, dass diese einzigartige Kulturlandschaft im Jahr 1990 mit dem Prädikat UNESCO-Welterbe geadelt worden ist. Zum Potsdamer UNESCO-Welterbe gehören unter anderem die drei historischen Parkanlagen Sanssouci, Neuer Garten und Babelsberg – einschließlich ihrer Bauwerke wie Schloss Sanssouci und das Neue Palais.

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Schloss Sanssouci Schloss Sanssouci, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Farbenrausch in Wiesenburg

Diese beeindruckenden Gärten und Parks zeigen, dass Brandenburg auf eine lange Gartentradition zurückblicken kann. Wer zudem mal einen wahren Farbenrausch erleben möchte, sollte von Mai bis Juni den im Jahr 1863 angelegten Schlosspark Wiesenburg im Fläming besuchen. Dann blühen hier die Rhododendren – in Gelb, Orange, Pink, Violett, Rot und zartem Rosé. Der damalige Schlossherr Curt Friedrich Ernst von Watzdorf entwickelte in der Mitte des 19. Jahrhunderts während seiner zahlreichen Reisen durch Europa ein Faible für diese Stauden.

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Schlosspark Wiesenburg Schlosspark Wiesenburg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Geheimtipps für Gartenliebhaber

Eine Leidenschaft für Stauden hatte auch Karl Foerster. 1937 legte der Gärtner und Staudenzüchter in Potsdam auf der Freundschaftsinsel einen Schau- und Lehrgärten mit mehr als tausend verschiedenen Stauden wie Rittersporn und mehr als 250 Schwertlilien-Sorten an. Aber auch asiatische Gärten hat Brandenburg zu bieten, zum Beispiel den Roji-Garten in Bartschendorf im Ruppiner Seenland oder den Bonsai-Garten in Ferch im Havelland am Schwielowsee. Er zählt zu den schönsten im Land. Wer das Eingangstor passiert hat, taucht in eine andere Welt ein. Von nun an bestimmen Bambusstäbe, geschwungene Wege und perfekt platzierte Bäume und Sträucher das Bild.

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Teich im Japanischen Garten in Bartschendorf Teich im Japanischen Garten in Bartschendorf, Foto: TMB-Fotoarchiv/Nina Lenze

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