Fachtagung „Burgen in Brandenburg und Pommern. Mittelalterliche Befestigungen im Spannungsfeld von Landesherrschaft, Adel und Stadt“

Lesung / Vortrag , Workshop / Seminar
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Die historischen Landschaften und Herrschaften von Brandenburg und Pommern sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Beide wurden zunächst durch die slawische Besiedlung mit offenen Siedlungen und Burgwällen geprägt. Nach dem Beginn der Zuwanderung aus dem römisch-deutschen Reich wurden die Regionen von den weiterbestehenden oder neu angelegten Dörfern sowie von Burgen und Städten, die in unterschiedlicher Weise zentrale Aufgaben wahrnahmen, gestaltet und bestimmt.
In beiden Landschaften entstanden im hohen und späten Mittelalter zahlreiche Burgen als Wohnorte des Adels, als Verwaltungssitze mit wirtschaftlichen Aufgaben und besonders als feste Plätze mit militärischer Funktion. Verschiedene Akteure waren mit unterschiedlichen Intentionen am Burgenbau beteiligt, wie die Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, die Herzöge von Pommern, der Deutsche Orden, die Bischöfe von Brandenburg, Lebus und Cammin, aber auch die Inhaber kleiner Adelsherrschaften.
Die Vielfalt der Bauherren macht die Burgenlandschaft in Brandenburg und Pommern ebenso interessant wie die Baugeschichte der Burgen mit ihren Wandlungen vom slawenzeitlichen Burgwall bis zur frühneuzeitlichen Festung. Von besonderer Bedeutung sind Fragen nach den verschiedenen Funktionen der Burgen, nach den mit ihnen verfolgten herrschaftlichen, wirtschaftlichen, militärischen und sonstigen Absichten sowie das Verhältnis von (adliger) Burg zur (bürgerlichen) Stadt. Dem soll diachron und vergleichend für beide Landschaften aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen (Archäologie, Historie, Bauforschung, Denkmalpflege) nachgegangen werden.

Die Tagung steht allen Interessierten offen mit Anmeldung.

Die Vorträge werden simultan übersetzt(deutsch-polnisch).
Um **Anmeldung** bis zum **26\. Mai 2026** wird gebeten.

Für Tagung und Exkursion werden keine Gebühren erhoben.

**INFORMATION UND ANMELDUNG **
Dr. Katrin Frey
Dominikanerkloster Prenzlau
Kulturzentrum und Museum
Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau
Telefon 03984 75266
museum@dominikanerkloster-prenzlau.de

Informationen zum Programm: www.dominikanerkloster-prenzlau.de

Gefördert über das Projekt „Mare 2“ im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polska

Kooperation: DK Prenzlau, Brandenburgische Historische Kommision e.V., Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege, Historisches Institut der Universität Stettin, Historische Kommission für Pommern e.V.
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Die historischen Landschaften und Herrschaften von Brandenburg und Pommern sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Beide wurden zunächst durch die slawische Besiedlung mit offenen Siedlungen und Burgwällen geprägt. Nach dem Beginn der Zuwanderung aus dem römisch-deutschen Reich wurden die Regionen von den weiterbestehenden oder neu angelegten Dörfern sowie von Burgen und Städten, die in unterschiedlicher Weise zentrale Aufgaben wahrnahmen, gestaltet und bestimmt.
In beiden Landschaften entstanden im hohen und späten Mittelalter zahlreiche Burgen als Wohnorte des Adels, als Verwaltungssitze mit wirtschaftlichen Aufgaben und besonders als feste Plätze mit militärischer Funktion. Verschiedene Akteure waren mit unterschiedlichen Intentionen am Burgenbau beteiligt, wie die Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, die Herzöge von Pommern, der Deutsche Orden, die Bischöfe von Brandenburg, Lebus und Cammin, aber auch die Inhaber kleiner Adelsherrschaften.
Die Vielfalt der Bauherren macht die Burgenlandschaft in Brandenburg und Pommern ebenso interessant wie die Baugeschichte der Burgen mit ihren Wandlungen vom slawenzeitlichen Burgwall bis zur frühneuzeitlichen Festung. Von besonderer Bedeutung sind Fragen nach den verschiedenen Funktionen der Burgen, nach den mit ihnen verfolgten herrschaftlichen, wirtschaftlichen, militärischen und sonstigen Absichten sowie das Verhältnis von (adliger) Burg zur (bürgerlichen) Stadt. Dem soll diachron und vergleichend für beide Landschaften aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen (Archäologie, Historie, Bauforschung, Denkmalpflege) nachgegangen werden.

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Tel.: 03984-835883
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