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Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt

Länge: 4 km
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Länge: 4 km
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension
Auf dem Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt erlebt man man das größte zusammenhängende Flächendenkmal Deutschlands. Beeindruckende, einzigartige Architektur, begrünte Straßenzüge, durch versteckte Hinterhöfe und erlebbare Geschichte machen die einstige Stalinstadt zu einem besonderen Erlebnis. Vor jeder Station befindet sich ein Aufsteller mit Text und einem QR Code.
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  • Heinrich-Heine-Allee, Foto: Stadt Eisenhüttenstadt
  • Bleiglasfenster im DOK, Foto: Stadt Eisenhüttenstadt
  • Tastmodell, Foto: Stadt Eisenhüttenstadt
  • Kinder am Brunnen in der Lindenallee, Foto: Stadt Eisenhüttenstadt
Start / Ziel Lindenallee 23, 15890 Eisenhüttenstadt
Länge 4 Kilometer 
Dauer circa 1 Stunde
An- / Abreise RE1 bis Eisenhüttenstadt, Bus 453 bis Haltestelle "Lindenallee" 

Diese Tour führt durch historische und kulturelle Highlights dieser faszinierenden Stadt. Der Rundgang startet in der malerischen Lindenallee. Hier befindet sich direkt das beeindruckende Friedrich-Wolf-Theater, benannt nach dem berühmten Schriftsteller. 

Anschließend geht es weiter zum Platz des Gedenkens. Der Platz hieß ursprünglich "Platz der deutsch–sowjetischen Freundschaft" (DSF). Zentral auf dem Platz befindet sich das sowjetische Ehrenmal für die Gefangenen des Kriegsgefangenenlagers Stalag III B. Unterhalb des Obelisken befinden sich drei Grabkammern mit den Gebeinen jener Verstorbenen. 

Nächster Halt ist die Astrid-Lindgren-Grundschule, welche zu DDR-Zeiten "1. Polytechnische Oberschule „Georgi Dimitroff“" hieß. Als erste Schule der Wohnstadt und einziger 1953 stehender Repräsentativbau der neuen Stadt, erfolgte vom Balkon aus die Namensgebung Stalinstadts durch Walter Ulbricht.

Jenseits der Schule befindet sich auch der erste Kindergarten in der Stadt, der heute eine sonderpaedagogische Förderschule beherbergt: die Pestalozzi-Schule. Im Zentrum der Anlage (die allerdings nur von der Karl-Marx-Straße zu betreten ist) befindet sich ein sehenswerter Brunnen, der in seinem aufwändigen Mosaikdekor Till Eulenspiegel gewidmet ist.

Wer in die Saarlouiser Straße einbiegt, erreicht nach wenigen Metern die einstige Großgaststätte „Aktivist“. Als erste HO-Gaststätte eröffnete das Haus am 21. Dezember 1953, zunächst auf einer Teilfläche. Das Gebäude war im Mai 1954 vollständig fertigstellt. Entsprechend dem Charakter als „Großgastätte“ gingen hunderte warme Gerichte täglich über die Tische. Legendär wurden die Tanzabende im Obergeschoss, wo sich das Parkett jeden Mittwochabend in eine Tanzfläche verwandelte. 

Weiter durch die Erich-Weinert-Allee erreicht man das Museum Utopie & Alltag (einst DOK Zentrum), welches sich im Gebäude der ehemaligen Kindertagesstätte II befindet. In einer Dauerausstellung zur DDR-Alltagskultur und Geschichte sowieso regelmäßigen Sonderausstellungen können Geschichte und Alltag der DDR entdeckt und erlebt werden.

Die heutige Erich-Weinert-Grundschule an der Spitze des Grünzuges war als Schule II die zentrale Schule für den WK II. Auffallend ist die gewählte hellblaue Farbgebung als Kontrast zu den sandsteinfarbenen Wohnbauten. Die Schule unterbricht den Grünzug, welcher leicht versetzt später im ehem. Ludmilla-Hypius-Weg weiter in den WK V zur Bertolt-Brecht-Allee fortgeführt wird und schließlich in den Diehloer Bergen als Naherholungsgebiet endet.

Über die Poststraße hinein in die Wohnquartiere der Pawlowallee erblicken sie beim queren der Allee das monumentale Krankenhaus der Stadt. Ein Abstecher auf das Gelände lohnt sich! Das Krankenhaus wurde ab 1952 errichtet und bereits 1953 als provisorisches Krankenhaus im späteren „Isolationshaus“ eröffnet. Fertigstellung des Gebäudekomplexes war 1959. Dazu gehört auch die parkartige Außenanlage mit Terrassen, Balustraden, Kunstwerken und Brunnenbecken. 

Der Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt führt im weiteren Verlauf des Grünzuges durch den großzügigen Wohnhof zur Fritz-Heckert-Straße und von dort erreicht man über die Maxim-Gorki-Straße, vorbei am einstigen „Schwesternwohnheim“ links, schließlich das Gebäude der einstigen Schule III, das heute als Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe dient.

Wir sind nun im WK III, der entgegen dem WK II im „Heimatstil“ erbaut wurde. Statt Flachdächer finden sie hier wieder durchgehend Sattel- und Walmdächer. Hier wurde die „kleine deutsche Stadt“ mit Erkern, Tordurchgängen und Putzschneidearbeiten an den Fassaden thematisiert. Charakteristische Fassadenelemente sind Reliefdarstellungen mit Motiven deutscher Märchen. 

An der anderen Spitze der Heinrich-Heine-Allee, bereits in der Saarlouiser Straße, steht der Selbstbedienungsladen für den WK III. Es war der erste mit dem damals neuen Konzept der „Selbstbedienung“ in der Stadt. Er war das erste Bauwerk Stalinstadts im Stil der „Moderne“.

Im Zentrum der Planstadt liegt der Zentrale Platz, wo sich das ursprünglich geplante Stadtzentrum befinden sollte. Das einzige tatsächliche Gebäude dort ist das Rathaus der Stadt, welches als „Haus der Parteien und Massenorganisationen“ erbaut wurde.

Das Hotel Lunik wurde zwischen 1960 und 1963 errichtet. Anders als die Wohnkomplex I – III in klassischer Mauerwerksbauweise und des Wohnkomplex IV in Großblockbauweise ist das Hotel ein Skelettbau aus Stahlbeton, nur der Anbau mit Küche und Café wurde klassisch gemauert.

Zum Ende des Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt gelangt man zum Lindenzentrum, welches ziwschen 1959-1960 als Textilkaufhaus erbaut wurde. In den 1970er Jahren traten die Textilkaufhäuser republikweit unter der Marke „Kaufhaus Magnet“ auf. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude zum heutigen Büro- und Geschäftszentrum „Lindenzentrum“ umgenutzt. Hauptmieter ist heute die Stadtbibliothek.

Das Kaufhaus war einst, wie große Teil der Lindenallee, mit Meißener Porzellanfliesen verziert. Die Farbgebung war blau-gelb. Die Fliesen sind in den 1970er Jahren abgefallen und wurden bei einer Sanierung durch die heutige, rote, Farbakzentuierung ersetzt.

Im obersten Geschoss, wo sich einst das Kaufhauscafé befand, stehen Mosaiksäulen des Mosaizisten Heinrich Jungebloedt.
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Auf dem Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt erlebt man man das größte zusammenhängende Flächendenkmal Deutschlands. Beeindruckende, einzigartige Architektur, begrünte Straßenzüge, durch versteckte Hinterhöfe und erlebbare Geschichte machen die einstige Stalinstadt zu einem besonderen Erlebnis. Vor jeder Station befindet sich ein Aufsteller mit Text und einem QR Code.
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  • Heinrich-Heine-Allee, Foto: Stadt Eisenhüttenstadt
  • Bleiglasfenster im DOK, Foto: Stadt Eisenhüttenstadt
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Länge 4 Kilometer 
Dauer circa 1 Stunde
An- / Abreise RE1 bis Eisenhüttenstadt, Bus 453 bis Haltestelle "Lindenallee" 

Diese Tour führt durch historische und kulturelle Highlights dieser faszinierenden Stadt. Der Rundgang startet in der malerischen Lindenallee. Hier befindet sich direkt das beeindruckende Friedrich-Wolf-Theater, benannt nach dem berühmten Schriftsteller. 

Anschließend geht es weiter zum Platz des Gedenkens. Der Platz hieß ursprünglich "Platz der deutsch–sowjetischen Freundschaft" (DSF). Zentral auf dem Platz befindet sich das sowjetische Ehrenmal für die Gefangenen des Kriegsgefangenenlagers Stalag III B. Unterhalb des Obelisken befinden sich drei Grabkammern mit den Gebeinen jener Verstorbenen. 

Nächster Halt ist die Astrid-Lindgren-Grundschule, welche zu DDR-Zeiten "1. Polytechnische Oberschule „Georgi Dimitroff“" hieß. Als erste Schule der Wohnstadt und einziger 1953 stehender Repräsentativbau der neuen Stadt, erfolgte vom Balkon aus die Namensgebung Stalinstadts durch Walter Ulbricht.

Jenseits der Schule befindet sich auch der erste Kindergarten in der Stadt, der heute eine sonderpaedagogische Förderschule beherbergt: die Pestalozzi-Schule. Im Zentrum der Anlage (die allerdings nur von der Karl-Marx-Straße zu betreten ist) befindet sich ein sehenswerter Brunnen, der in seinem aufwändigen Mosaikdekor Till Eulenspiegel gewidmet ist.

Wer in die Saarlouiser Straße einbiegt, erreicht nach wenigen Metern die einstige Großgaststätte „Aktivist“. Als erste HO-Gaststätte eröffnete das Haus am 21. Dezember 1953, zunächst auf einer Teilfläche. Das Gebäude war im Mai 1954 vollständig fertigstellt. Entsprechend dem Charakter als „Großgastätte“ gingen hunderte warme Gerichte täglich über die Tische. Legendär wurden die Tanzabende im Obergeschoss, wo sich das Parkett jeden Mittwochabend in eine Tanzfläche verwandelte. 

Weiter durch die Erich-Weinert-Allee erreicht man das Museum Utopie & Alltag (einst DOK Zentrum), welches sich im Gebäude der ehemaligen Kindertagesstätte II befindet. In einer Dauerausstellung zur DDR-Alltagskultur und Geschichte sowieso regelmäßigen Sonderausstellungen können Geschichte und Alltag der DDR entdeckt und erlebt werden.

Die heutige Erich-Weinert-Grundschule an der Spitze des Grünzuges war als Schule II die zentrale Schule für den WK II. Auffallend ist die gewählte hellblaue Farbgebung als Kontrast zu den sandsteinfarbenen Wohnbauten. Die Schule unterbricht den Grünzug, welcher leicht versetzt später im ehem. Ludmilla-Hypius-Weg weiter in den WK V zur Bertolt-Brecht-Allee fortgeführt wird und schließlich in den Diehloer Bergen als Naherholungsgebiet endet.

Über die Poststraße hinein in die Wohnquartiere der Pawlowallee erblicken sie beim queren der Allee das monumentale Krankenhaus der Stadt. Ein Abstecher auf das Gelände lohnt sich! Das Krankenhaus wurde ab 1952 errichtet und bereits 1953 als provisorisches Krankenhaus im späteren „Isolationshaus“ eröffnet. Fertigstellung des Gebäudekomplexes war 1959. Dazu gehört auch die parkartige Außenanlage mit Terrassen, Balustraden, Kunstwerken und Brunnenbecken. 

Der Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt führt im weiteren Verlauf des Grünzuges durch den großzügigen Wohnhof zur Fritz-Heckert-Straße und von dort erreicht man über die Maxim-Gorki-Straße, vorbei am einstigen „Schwesternwohnheim“ links, schließlich das Gebäude der einstigen Schule III, das heute als Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe dient.

Wir sind nun im WK III, der entgegen dem WK II im „Heimatstil“ erbaut wurde. Statt Flachdächer finden sie hier wieder durchgehend Sattel- und Walmdächer. Hier wurde die „kleine deutsche Stadt“ mit Erkern, Tordurchgängen und Putzschneidearbeiten an den Fassaden thematisiert. Charakteristische Fassadenelemente sind Reliefdarstellungen mit Motiven deutscher Märchen. 

An der anderen Spitze der Heinrich-Heine-Allee, bereits in der Saarlouiser Straße, steht der Selbstbedienungsladen für den WK III. Es war der erste mit dem damals neuen Konzept der „Selbstbedienung“ in der Stadt. Er war das erste Bauwerk Stalinstadts im Stil der „Moderne“.

Im Zentrum der Planstadt liegt der Zentrale Platz, wo sich das ursprünglich geplante Stadtzentrum befinden sollte. Das einzige tatsächliche Gebäude dort ist das Rathaus der Stadt, welches als „Haus der Parteien und Massenorganisationen“ erbaut wurde.

Das Hotel Lunik wurde zwischen 1960 und 1963 errichtet. Anders als die Wohnkomplex I – III in klassischer Mauerwerksbauweise und des Wohnkomplex IV in Großblockbauweise ist das Hotel ein Skelettbau aus Stahlbeton, nur der Anbau mit Küche und Café wurde klassisch gemauert.

Zum Ende des Rundgang durch das Flächendenkmal Eisenhüttenstadt gelangt man zum Lindenzentrum, welches ziwschen 1959-1960 als Textilkaufhaus erbaut wurde. In den 1970er Jahren traten die Textilkaufhäuser republikweit unter der Marke „Kaufhaus Magnet“ auf. In den 1990er Jahren wurde das Gebäude zum heutigen Büro- und Geschäftszentrum „Lindenzentrum“ umgenutzt. Hauptmieter ist heute die Stadtbibliothek.

Das Kaufhaus war einst, wie große Teil der Lindenallee, mit Meißener Porzellanfliesen verziert. Die Farbgebung war blau-gelb. Die Fliesen sind in den 1970er Jahren abgefallen und wurden bei einer Sanierung durch die heutige, rote, Farbakzentuierung ersetzt.

Im obersten Geschoss, wo sich einst das Kaufhauscafé befand, stehen Mosaiksäulen des Mosaizisten Heinrich Jungebloedt.
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