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ehem. Klinkerwerk Oranienburg

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Das weltweit größte Klinkerwerk wurde errichtet, um die erheblichen Mengen an Baumaterial bereitzustellen, die Generalbauinspektor Albert Speer 1938 für die gigantische Neugestaltung Berlin zur Welthauptstadt Germania benötigte. Neben dem Ziegelwerk wurden ein eigener Hafen an der Lehnitzschleuse sowie ein Natursteinwerk eingerichtet.
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Tausende Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen mussten dort Zwangsarbeit leisten. Das Strafkommando Klinkerwerk galt als eine der schrecklichsten Orte, an denen Menschen durch Menschen vernichtet wurden. Täglich trieb die SS bis zu 2.000 Häftlinge ins Klinkerwerk. Auf dem Rückweg führten die Häftlinge mit den Todesopfern des Tages beladenen Karren mit sich. Ab 1943 nutzte die SS das Gelände für die Rüstungsproduktion. In den Öfen wurden bis zu 10.000 Granaten-Rohlinge geglüht. Kurz vor Ende des Krieges sind unzählige Leichen von Opfern des Bombenangriffs der US-Luftwaffe einfach in den Bombentrichtern verscharrt worden.

Bis heute befinden sich im Boden des Geländes sowie im davorliegenden Kanal die sterblichen Überreste zahlreicher Opfer.

Seit 1996 steht die Fläche unter Denkmalschutz. Im Jahr 2000 wurde unter dem Titel "Steine für Germania und Granaten für den Endsieg" eine Ausstellung eröffnet. Im Dezember 2011 wurde am Gedenkort Klinkerwerk eine Freiluftausstellung eröffnet.

Die Ausstellung dokumentiert die zeithistorische Ausstellung auf einer Gesamtfläche von ca. 700 m² über die Geschichte und die Hintergründe des Ortes. 16 Glasstelen wurden dazu installiert. Herzstück der Anlage ist ein 2 x 3 Meter großes Betonrelief das umrundet werden kann und im Maßstab 1:750 die weitgehend zerstörten Anlagen des Klinkerwerks veranschaulicht.

Durch die Ausrichtung der Steganlage Richtung Norden eröffnet sich dem Besucher die Möglichkeit zur selbständigen Erkundung des Geschichtsorts.
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Das weltweit größte Klinkerwerk wurde errichtet, um die erheblichen Mengen an Baumaterial bereitzustellen, die Generalbauinspektor Albert Speer 1938 für die gigantische Neugestaltung Berlin zur Welthauptstadt Germania benötigte. Neben dem Ziegelwerk wurden ein eigener Hafen an der Lehnitzschleuse sowie ein Natursteinwerk eingerichtet.
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Tausende Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen mussten dort Zwangsarbeit leisten. Das Strafkommando Klinkerwerk galt als eine der schrecklichsten Orte, an denen Menschen durch Menschen vernichtet wurden. Täglich trieb die SS bis zu 2.000 Häftlinge ins Klinkerwerk. Auf dem Rückweg führten die Häftlinge mit den Todesopfern des Tages beladenen Karren mit sich. Ab 1943 nutzte die SS das Gelände für die Rüstungsproduktion. In den Öfen wurden bis zu 10.000 Granaten-Rohlinge geglüht. Kurz vor Ende des Krieges sind unzählige Leichen von Opfern des Bombenangriffs der US-Luftwaffe einfach in den Bombentrichtern verscharrt worden.

Bis heute befinden sich im Boden des Geländes sowie im davorliegenden Kanal die sterblichen Überreste zahlreicher Opfer.

Seit 1996 steht die Fläche unter Denkmalschutz. Im Jahr 2000 wurde unter dem Titel "Steine für Germania und Granaten für den Endsieg" eine Ausstellung eröffnet. Im Dezember 2011 wurde am Gedenkort Klinkerwerk eine Freiluftausstellung eröffnet.

Die Ausstellung dokumentiert die zeithistorische Ausstellung auf einer Gesamtfläche von ca. 700 m² über die Geschichte und die Hintergründe des Ortes. 16 Glasstelen wurden dazu installiert. Herzstück der Anlage ist ein 2 x 3 Meter großes Betonrelief das umrundet werden kann und im Maßstab 1:750 die weitgehend zerstörten Anlagen des Klinkerwerks veranschaulicht.

Durch die Ausrichtung der Steganlage Richtung Norden eröffnet sich dem Besucher die Möglichkeit zur selbständigen Erkundung des Geschichtsorts.
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Tourismusverband Ruppiner Seenland e. V.

Fischbänkenstraße 8
16816 Neuruppin

Tel.: 03391-659630
Fax: 03391-659632

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