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Historisches Foto vom Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf
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Grenzturm Nieder Neuendorf

Erinnerungsorte jüngerer deutscher Geschichte
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 „Willst Du auch abhauen?“, fragt ein Lehrling aus dem Lokomotivbau Elektrotechnische Werke (LEW) in Hennigsdorf einen Betriebs-Praktikanten – und dieser - ein 20jähriger Student der Technischen Hochschule in Ilmenau - willigt ein. Die beiden jungen Männer bereiten sich auf die Flucht durch den Nieder Neuendorfer See vor. Am 31. Januar 1963 überwinden sie die Grenzabsperrungen und schwimmen durch das mit Eisschollen bedeckte Wasser an das gegenüber liegende West-Berliner Ufer in Heiligensee.
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  • Ausstellung im Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
  • Ausstellung im Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
  • Eingang vom Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
  • Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
Der Wachturm der DDR-Grenztruppen in Nieder Neuendorf, in dem diese Geschichte heute erzählt wird, gehört zu den letzten vier erhaltenen seiner Art an der Berliner Mauer. Der Turm diente als Führungsstelle für den Einsatz der Grenzsoldaten an dem rund zehn Kilometer langen Abschnitt der berlin-brandenburgischen Mauer von der etwas südwestlich gelegenen Ortschaft Schönwalde bis ins nordöstliche Stolpe-Süd. Von hier aus wurde die Grenzsicherung in diesem Bereich koordiniert und bei Alarm Maßnahmen eingeleitet, um Fluchten von DDR-Bewohnern nach West-Berlin zu verhindern. Der Abstand zwischen den mit Maschinenpistolen der Marke Kalaschnikow bewaffneten Grenzposten, die vom Turm aus befehligt wurden, betrug am Tage zwischen 560 und 950 Meter, bei Nacht 400 bis 650 Meter.

Eine im Jahr 2014 eröffnete zweisprachige Ausstellung informiert im Turm auf vier Ebenen über Struktur und Alltag der DDR-Grenztruppen, den Aufbau der Sperranlagen und die Geschichte von Flüchtlingen, Ausreisewilligen und Oppositionellen aus der Region. Die Ausstellung zeigt unter anderem eine „Ruf- und Sprechsäule“ und eine „Hauptsprechstelle“, die zum Kommunikationsnetz an der Grenze gehörten. Auch sind ein Suchscheinwerfer sowie ein Spezialteleskop zu besichtigen, die eine genaue Beobachtung des Grenzstreifens ermöglichten.

Der Grenzturm steht seit 1999 unter Denkmalschutz.


Literatur:

  • Stadt Hennigsdorf (Hg.), Grenzturm Nieder Neuendorf. Eine Ausstellung am historisch-authentischen Ort, Hennigsdorf o.J. (2014)
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 „Willst Du auch abhauen?“, fragt ein Lehrling aus dem Lokomotivbau Elektrotechnische Werke (LEW) in Hennigsdorf einen Betriebs-Praktikanten – und dieser - ein 20jähriger Student der Technischen Hochschule in Ilmenau - willigt ein. Die beiden jungen Männer bereiten sich auf die Flucht durch den Nieder Neuendorfer See vor. Am 31. Januar 1963 überwinden sie die Grenzabsperrungen und schwimmen durch das mit Eisschollen bedeckte Wasser an das gegenüber liegende West-Berliner Ufer in Heiligensee.
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  • Ausstellung im Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
  • Ausstellung im Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
  • Eingang vom Grenzturm, Foto: Stadtarchiv Henningsdorf / Fotograf Frank Liebke
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Der Wachturm der DDR-Grenztruppen in Nieder Neuendorf, in dem diese Geschichte heute erzählt wird, gehört zu den letzten vier erhaltenen seiner Art an der Berliner Mauer. Der Turm diente als Führungsstelle für den Einsatz der Grenzsoldaten an dem rund zehn Kilometer langen Abschnitt der berlin-brandenburgischen Mauer von der etwas südwestlich gelegenen Ortschaft Schönwalde bis ins nordöstliche Stolpe-Süd. Von hier aus wurde die Grenzsicherung in diesem Bereich koordiniert und bei Alarm Maßnahmen eingeleitet, um Fluchten von DDR-Bewohnern nach West-Berlin zu verhindern. Der Abstand zwischen den mit Maschinenpistolen der Marke Kalaschnikow bewaffneten Grenzposten, die vom Turm aus befehligt wurden, betrug am Tage zwischen 560 und 950 Meter, bei Nacht 400 bis 650 Meter.

Eine im Jahr 2014 eröffnete zweisprachige Ausstellung informiert im Turm auf vier Ebenen über Struktur und Alltag der DDR-Grenztruppen, den Aufbau der Sperranlagen und die Geschichte von Flüchtlingen, Ausreisewilligen und Oppositionellen aus der Region. Die Ausstellung zeigt unter anderem eine „Ruf- und Sprechsäule“ und eine „Hauptsprechstelle“, die zum Kommunikationsnetz an der Grenze gehörten. Auch sind ein Suchscheinwerfer sowie ein Spezialteleskop zu besichtigen, die eine genaue Beobachtung des Grenzstreifens ermöglichten.

Der Grenzturm steht seit 1999 unter Denkmalschutz.


Literatur:

  • Stadt Hennigsdorf (Hg.), Grenzturm Nieder Neuendorf. Eine Ausstellung am historisch-authentischen Ort, Hennigsdorf o.J. (2014)
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