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Dampfkessel im Kesselhaus, Foto: Florian Ritzek
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Museum Kesselhaus

Industriekultur
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Zwischen Gewerbebauten, dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde und Hauptverkehrsadern liegt der Landschaftspark Herzberge, ein vielfältig erschlossenes Areal mit wechselvoller Geschichte. In den großen, neorenaissancen Bauten befindet sich das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. Im Kesselhaus, Bestandteil des hospitalen Gebäudeensembles, sorgten Heizkessel etwa 100 Jahre lang für die notwendige Wärme und anfangs auch für die Stromversorgung des Krankenhauses. Dieses geht auf die 1893 eröffnete Städtische Irrenanstalt zu Lichtenberg Herzberge zurück. In Folge des rasanten Bevölkerungswachstums und neuer medizinischer Erkenntnisse, waren Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Brandenburg zahlreiche neue Krankenhäuser entstanden. Der Berliner Stadtbaudirektor Hermann Blankenstein ließ für Patient*innen aus Berlin außerhalb des damaligen Stadtgebietes Krankenhäuser errichten, deren grünes Umfeld zur Genesung beitragen sollte. 
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Das Museum Kesselhaus Herzberge gibt Einblicke in die Geschichte der Medizin und des Krankenhauses sowie in das Leben Hermann Blankensteins. Technisches Highlight sind die erhaltenen Heizkessel aus den drei Generationen 1892, 1938 und 1960, die weitestgehend im ursprünglichen Funktionssystem belassen wurden. Eine, in dieser Weise weltweit einmalige Konservierung. Das Museum hat sich als Kulturstandort im Bezirk Lichtenberg etabliert und lädt im rustikalen Ambiente zu Konzerten, Ausstellungen, Lesungen etc. ein.
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Zwischen Gewerbebauten, dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde und Hauptverkehrsadern liegt der Landschaftspark Herzberge, ein vielfältig erschlossenes Areal mit wechselvoller Geschichte. In den großen, neorenaissancen Bauten befindet sich das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. Im Kesselhaus, Bestandteil des hospitalen Gebäudeensembles, sorgten Heizkessel etwa 100 Jahre lang für die notwendige Wärme und anfangs auch für die Stromversorgung des Krankenhauses. Dieses geht auf die 1893 eröffnete Städtische Irrenanstalt zu Lichtenberg Herzberge zurück. In Folge des rasanten Bevölkerungswachstums und neuer medizinischer Erkenntnisse, waren Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Brandenburg zahlreiche neue Krankenhäuser entstanden. Der Berliner Stadtbaudirektor Hermann Blankenstein ließ für Patient*innen aus Berlin außerhalb des damaligen Stadtgebietes Krankenhäuser errichten, deren grünes Umfeld zur Genesung beitragen sollte. 
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