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Gartenwelt

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„Hier erfahren unsere Besucher, was Heavy Metal eigentlich mit Pflanzen zu tun hat, wie ein Garten in Japan aussieht und welche Pflanzen unserem Körper bei kleinen Gebrechen auf die Sprünge helfen können.”
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  • Foto:  Stefan Escher
  • Foto:  Stefan Escher
  • Foto:  Stefan Escher
Die Gartenwelt ist eine eigene kleine Welt – jeder Garten spielt mit neuen Maßstäben und Ordnungen. Ein Kaleidoskop der Möglichkeiten – Formen, Farben, Arten und Sorten – und doch erzählt jeder Garten eine Geschichte.

Die Gartenwelt ist zwar ein großes Ganzes, besteht aber aus vielen einzelnen „Minigärten“ die auch als Beete bezeichnet werden können. Jedes einzelne Gärtchen ist mit einem Steinrahmen umgrenzt, auf dem in einem Metallschild der Name zu finden ist. Ursprünglich wurde der Garten Im Jahr 2002 zur Landesgartenschau angelegt.

Von der Medizin bis hin zur Liebe

Der „Apothekergarten“ stellt einen überdimensional gezeichneten Körper dar, auf dessen Körperteilen sich jeweils die Pflanzen befinden, die den betreffenden Organen wohl tun. Der „Sinnes- und Duftgarten“, der einen riesigen Kopf zeigt, arbeitet ähnlich. Und im „Liebesgarten“ wiederum blicken die Besucher aus mit Kletterrosen umrankten, intimen Sitznischen auf üppige, rote Beetrosen-Herzen.

Highlights aus der Gartenwelt

Reizvoll sind die beiden „Pralinenschachteln“, die den Eingangsbereich zur Gartenwelt bilden. Andere Gärten beschränken sich auf ein einziges pflanzliches Thema wie RhododendronZierobst oder Azaleen und zeigen die Vielfalt einer einzigen Spezies. Staudengärten in besonderen Farbplatten runden das Bild ab.
Vielfalt der Natur ganz nah erleben – oder aus der Höhe

Jeder Garten ist begehbar und kann auf kleinen Wegen und Pfaden erkundet werden. Aber auch die Aussicht von der 8 Meter hohen Kranbahn auf das Gartenband eröffnet Ihnen ein Panorama der besonderen Art. Das Gartenband zeigt in jedem Monat ein anderes Gesicht und lädt ein, die Blumenvielfalt immer wieder neu zu genießen und zu bewundern.

Apothekergarten

Der Garten stellt einen überdimensional gezeichneten Körper dar, auf dessen Körperteilen jeweils die Pflanzen zu finden sind, die den betreffenden Organen wohl tun.

"Auf dem Lungenflügel" wächst Ysop und Lungenkraut oder an der Stelle der Darmschlingen wächst Eberkraut, Minze, Schafgarbe und Wiesenknöterich. Der Garten liegt versenkt im Gelände, somit ist er von oben als Bild wie auch von Innen als Raum erlebbar.
Asiatischer Garten

Nicht nur Kinderträume werden wahr – eine miniaturisierte asiatische Kulturlandschaft durch die eine Modelleisenbahn über flache Ebenen, über hügeliges Terrain und durch Hochgebirgsland fährt ist hier zu bewundern. Die Landschaft ist zum Teil bepflanzt mit Bonsais, Moosen und Gräsern. Steinskulpturen und Kiesflächen, typische Elemente asiatischer Gartenkunst, verdichten das Bild. Dieser Garten ist ein „Muss“ – nicht nur für Eisenbahnfans.
Azaleengarten

Azaleen blühen weiß, gelb und orange – von Mai bis Ende Juni sind sie hier die Königinnen. Zudem ist dieser Garten immer sehr farbenfroh im Wechsel der Jahreszeiten. Im Frühjahr prägt die Strahlenanemone mit ihrer weißen Blüte im Grün des Efeus den Garten. Der Elfenblumenteppich leitet die Azaleenblüte ein. Die sommergrünen Azaleen erstrahlen in der Herbstfärbung von hellorange bis dunkelrot während der japanische Fächerahorn feuerrot leuchtet. Wintergrüne Azaleen, Efeu und Elfenblumen bilden einen grünen Teppich durch alle vier Jahreszeiten.
Belagsgarten

Warme Erdfarben geben den Ton an. Klinkerstreifen bilden ein Raster aus 33 gleich großen Rechtecken, in denen quadratische Klinkerplatten verlegt sind. Diese animieren zum Spielen und Springen.
Bohnengarten

Dieser Garten ist leicht erkennbar an seinen aus Holz gebauten Tipis. An ihnen wachsen nicht nur Feuerbohnen hinauf, sondern auch am Boden finden sich verschiedene Pflanzen wie die schwarzäugige Susanne, Clematis und Geißblattgewächse.
Danielsgarten

Über die gesamte Breite der Anlage verlaufen "dekonstruktivistisch" angeordnete Natursteinbänke. Dieser Naturstein- und Sitzsteingarten nimmt damit Bezug auf die Architektur des Daniel Libeskind. Der US-amerikanische Architekt Libeskind hat seine Wurzeln in Polen und ist bekannt für seinen kritischen Diskurs in der Welt der Architektur.
Englischer Garten

Prächtige Stauden nach englischer Art prägen das Bild dieses Gartens, durch den ein von Rosenstämmchen gesäumter Rasenweg führt.
Farngarten

In Hanglage, beschattet vom Baumbestand am Freigraben, liegt der Farngarten. Zwischen Bodendeckern wie Elfenblumen, Waldmeister und Haselwurz präsentieren hier verschiedene Farne wie Frauenfarn, Königsfarn und Pfauenradfarn ihre Schönheit.
Heavy Metal

Metall dient als Sinnstifter dieses Gartens. Namensgeber ist die ehemalige Bezeichnung des Geländes: „Eisenspalterei“. Alle Pflanzen decken das Farbspektrum von stahlblau bis rostfarben ab und umrahmen eine geschwungene Wegführung.
Heckengarten

Die Hainbuche als typische Heckenpflanze kennzeichnet diesen ruhigen, schlichten Garten. Schmale Wege durchziehen das Dickicht der grünen Mauern – ein Heckenlabyrinth. Schattige Nischen mit Bänken laden zum Verweilen ein.
Hochzeitsgarten

Dieser Garten weckt Träume der besonderen Art – nur dass sie hier sogar wahr werden können. Die wie Säulen wirkenden Wachholder und Kirschen verstärken den sakralen Charakter des Gartens und schirmen ihn von den umliegenden Wegen ab.
Hortensiengarten

In diesem Garten stehen zwischen Juni und Oktober die vielfältigen Blütenformen und -farben der Hortensien im Vordergrund. Dazwischen erscheint im Frühjahr das Buschwindröschen, im Frühsommer über die gesamte Gartenfläche verteilt verschiedene weiß- bis rosafarbene Zierlaucharten sowie die duftende Blüte der Blumenesche.
Japanischer Garten

Der japanische Fächerahorn, Spieren, Azaleen und verschiedene Gräser geben im Japanischen Garten den Ton an. Er bietet Ihnen einen Einblick in die japanische Landschaft. Ein typischer Holzsteg weist ihnen den Weg durch diesen Garten.
Jesusgarten

Der Jesusgarten ist ein begehbarer Wassergarten. Umgeben von einigen gewässertypischen Pflanzen wie zum Beispiel Schilfpflanzen und Seerosen können Sie sich hier wie einst Jesus einen Weg übers Wasser bahnen. Keine Angst, Sie werden trockenen Fußes auf der anderen Seite ankommen!
Liebesgarten

Der Liebesgarten bietet einen „privaten Raum“ aus Holzwänden, der vor den Blicken der Spaziergänger schützt. Vereinzelte Fenster durchbrechen die Wände, die innen mit Kletterrosen bewachsen sind - eine lebendige, wachsende und blühende Rosentapete. Weitere Rosenpergolen strukturieren den Garten und schaffen intime Sitznischen mit Blick auf die herzförmigen Rosenkissen in der Mitte des Gartens.
Liegegarten

Im kühlen Schatten einer Baumgruppe laden Bänke die Besucher zum Ausruhen und Verweilen ein. Ein willkommener Ruhepol zwischen den abwechslungsreichen und beeindruckenden Themengärten.
Magnoliengarten

Verschiedene Magnolienarten und -sorten werden in ihrer Blütenpracht gezeigt. Über einem Teppich aus gelbstreifiger Segge, im Frühjahr mit Tulpen durchsetzt, entfalten sie ihre volle Schönheit. Der Garten wird von einem Gewebe umrahmt. Das verstärkt die räumliche Wirkung.
Molly Bloom
Rot in allen Variationen, als Erinnerung an die Geschichte des Geländes – Feuer – Eisenschmelze – Walzstahl – zeichnet diesen Garten aus. Hervorgerufen wird dieses Farbschauspiel durch die vielen verschiedenen Rot-Töne von Blüten und Blättern der verwendeten Pflanzen, beginnend im Frühjahr mit roten Tulpen und der Schachbrettblume, endend im Herbst mit Winteraster und dem zierenden Blütenstand der Rutenhirse.
Pralinenschachtel

Eine "Praline" in diesem Garten ist in Form einer asymmetrischen Pyramide leicht angehoben und eine weitere präsentiert sich mit einer Dauerbepflanzung. Verschiedenartige und sich wiederholende „Pralinen“ ragen aus einer einheitlichen Fläche heraus. Innerhalb des Gartens sind die Blütenfarben der einzelnen „Pralinen“ bunt zueinander gesetzt, gleich der Vielfarbigkeit in einer Bonboniere.
Rhododendrongarten

Das Farbspektrum der Rhododendronblüten dieses Gartens gleitet von weißen, cremeweißen über zartrosa, rosa, violetten bis hin zu dunkelvioletten Tönen. Die Blütezeit erstreckt sich von Ende April bis Ende Juni. Im Frühjahr zieren Krokusse den Garten. Bodendecker und Stauden wie ElfenblumeScheinbeere und Waldmarbel überziehen die Beete flächig.
Ruinengarten

Getürmte Ziegelsteine, die von einem Gitter umgeben werden, prägen den Ruinengarten und geben ihm letztendlich seinen Charakter. Dieser Garten soll vor allem darauf hinweisen, dass nicht alles was schlecht scheint auch schlecht ist, sondern dass aus ihm auch neues Leben entstehen kann. So wachsen hier zum Beispiel wunderschöne Pflanzen wie Buntnesseln, Schneeflöckchen und Gräser, die typisch sind für Ruinen. Entdecken Sie diesen Garten und bilden Sie sich selbst ihre eigene Meinung.
S/M/L/XL/XXL

Die Pflanzen, die hier wachsen, ähneln sich in Habitus und Blüte, jedoch haben sie verschiedene Größen. Der Garten blüht durchgehend. Die Stauden sind mal groß, mal klein – die Natur zeigt sich in minimalen und maximalen Extremen, ohne die Ähnlichkeit zu verlieren.
Sinnes- u. Duftgarten

Dieser Garten stellt das menschliche Gehirn und die verschiedenen Wirkungen von Duftpflanzen auf das körperliche und geistige Wohlbefinden des Menschen dar. Die äußere Form eines Kopfes wird als Negativform aus dicht gepflanztem Lavendel abgebildet. Im Inneren wachsen die in organischen Formen gepflanzten, aromatischen und stark duftenden Pflanzen mit anregender, beruhigender, harmonisierender oder auch gedächtnisstärkender Wirkung. Der Garten liegt versenkt im Gelände. Er ist sowohl von oben als Bild als auch von Innen als Raum erlebbar.
Terrassengarten

Schmalblättrige grasartige Pflanzen dominieren auf den Pflanzterrassen bis hinunter zum Uferbereich des Freigrabens. Ihre schlichte Formschönheit steht im Gegensatz zu der Farbenpracht der oberhalb gelegenen „Pralinenschachteln“.
Wohngarten

Dieser Garten basiert auf der Idee, den Wohnraum im Hausgarten zu spiegeln. Der Garten gliedert sich in zwei Höhenebenen: einem oberen Bereich bestehend aus einem Wohn- und Aufenthaltsbereich mit Außenkamin und einem unteren Bereich, der sich aus einem Nutzgarten und einem Spielbereich zusammensetzt. Der Hauptzugang verläuft durch den "Vorgarten" mit Strauchrosen und Stauden. Der gesamte Garten ist von einer Hainbuchenhecke umrandet.
Zierobstgarten

Wie in einem Obstgarten stehen blühstarke Zierobstbäume auf einer einfachen Rasenfläche, die im Frühjahr bunt blüht.
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„Hier erfahren unsere Besucher, was Heavy Metal eigentlich mit Pflanzen zu tun hat, wie ein Garten in Japan aussieht und welche Pflanzen unserem Körper bei kleinen Gebrechen auf die Sprünge helfen können.”
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  • Foto:  Stefan Escher
  • Foto:  Stefan Escher
  • Foto:  Stefan Escher
Die Gartenwelt ist eine eigene kleine Welt – jeder Garten spielt mit neuen Maßstäben und Ordnungen. Ein Kaleidoskop der Möglichkeiten – Formen, Farben, Arten und Sorten – und doch erzählt jeder Garten eine Geschichte.

Die Gartenwelt ist zwar ein großes Ganzes, besteht aber aus vielen einzelnen „Minigärten“ die auch als Beete bezeichnet werden können. Jedes einzelne Gärtchen ist mit einem Steinrahmen umgrenzt, auf dem in einem Metallschild der Name zu finden ist. Ursprünglich wurde der Garten Im Jahr 2002 zur Landesgartenschau angelegt.

Von der Medizin bis hin zur Liebe

Der „Apothekergarten“ stellt einen überdimensional gezeichneten Körper dar, auf dessen Körperteilen sich jeweils die Pflanzen befinden, die den betreffenden Organen wohl tun. Der „Sinnes- und Duftgarten“, der einen riesigen Kopf zeigt, arbeitet ähnlich. Und im „Liebesgarten“ wiederum blicken die Besucher aus mit Kletterrosen umrankten, intimen Sitznischen auf üppige, rote Beetrosen-Herzen.

Highlights aus der Gartenwelt

Reizvoll sind die beiden „Pralinenschachteln“, die den Eingangsbereich zur Gartenwelt bilden. Andere Gärten beschränken sich auf ein einziges pflanzliches Thema wie RhododendronZierobst oder Azaleen und zeigen die Vielfalt einer einzigen Spezies. Staudengärten in besonderen Farbplatten runden das Bild ab.
Vielfalt der Natur ganz nah erleben – oder aus der Höhe

Jeder Garten ist begehbar und kann auf kleinen Wegen und Pfaden erkundet werden. Aber auch die Aussicht von der 8 Meter hohen Kranbahn auf das Gartenband eröffnet Ihnen ein Panorama der besonderen Art. Das Gartenband zeigt in jedem Monat ein anderes Gesicht und lädt ein, die Blumenvielfalt immer wieder neu zu genießen und zu bewundern.

Apothekergarten

Der Garten stellt einen überdimensional gezeichneten Körper dar, auf dessen Körperteilen jeweils die Pflanzen zu finden sind, die den betreffenden Organen wohl tun.

"Auf dem Lungenflügel" wächst Ysop und Lungenkraut oder an der Stelle der Darmschlingen wächst Eberkraut, Minze, Schafgarbe und Wiesenknöterich. Der Garten liegt versenkt im Gelände, somit ist er von oben als Bild wie auch von Innen als Raum erlebbar.
Asiatischer Garten

Nicht nur Kinderträume werden wahr – eine miniaturisierte asiatische Kulturlandschaft durch die eine Modelleisenbahn über flache Ebenen, über hügeliges Terrain und durch Hochgebirgsland fährt ist hier zu bewundern. Die Landschaft ist zum Teil bepflanzt mit Bonsais, Moosen und Gräsern. Steinskulpturen und Kiesflächen, typische Elemente asiatischer Gartenkunst, verdichten das Bild. Dieser Garten ist ein „Muss“ – nicht nur für Eisenbahnfans.
Azaleengarten

Azaleen blühen weiß, gelb und orange – von Mai bis Ende Juni sind sie hier die Königinnen. Zudem ist dieser Garten immer sehr farbenfroh im Wechsel der Jahreszeiten. Im Frühjahr prägt die Strahlenanemone mit ihrer weißen Blüte im Grün des Efeus den Garten. Der Elfenblumenteppich leitet die Azaleenblüte ein. Die sommergrünen Azaleen erstrahlen in der Herbstfärbung von hellorange bis dunkelrot während der japanische Fächerahorn feuerrot leuchtet. Wintergrüne Azaleen, Efeu und Elfenblumen bilden einen grünen Teppich durch alle vier Jahreszeiten.
Belagsgarten

Warme Erdfarben geben den Ton an. Klinkerstreifen bilden ein Raster aus 33 gleich großen Rechtecken, in denen quadratische Klinkerplatten verlegt sind. Diese animieren zum Spielen und Springen.
Bohnengarten

Dieser Garten ist leicht erkennbar an seinen aus Holz gebauten Tipis. An ihnen wachsen nicht nur Feuerbohnen hinauf, sondern auch am Boden finden sich verschiedene Pflanzen wie die schwarzäugige Susanne, Clematis und Geißblattgewächse.
Danielsgarten

Über die gesamte Breite der Anlage verlaufen "dekonstruktivistisch" angeordnete Natursteinbänke. Dieser Naturstein- und Sitzsteingarten nimmt damit Bezug auf die Architektur des Daniel Libeskind. Der US-amerikanische Architekt Libeskind hat seine Wurzeln in Polen und ist bekannt für seinen kritischen Diskurs in der Welt der Architektur.
Englischer Garten

Prächtige Stauden nach englischer Art prägen das Bild dieses Gartens, durch den ein von Rosenstämmchen gesäumter Rasenweg führt.
Farngarten

In Hanglage, beschattet vom Baumbestand am Freigraben, liegt der Farngarten. Zwischen Bodendeckern wie Elfenblumen, Waldmeister und Haselwurz präsentieren hier verschiedene Farne wie Frauenfarn, Königsfarn und Pfauenradfarn ihre Schönheit.
Heavy Metal

Metall dient als Sinnstifter dieses Gartens. Namensgeber ist die ehemalige Bezeichnung des Geländes: „Eisenspalterei“. Alle Pflanzen decken das Farbspektrum von stahlblau bis rostfarben ab und umrahmen eine geschwungene Wegführung.
Heckengarten

Die Hainbuche als typische Heckenpflanze kennzeichnet diesen ruhigen, schlichten Garten. Schmale Wege durchziehen das Dickicht der grünen Mauern – ein Heckenlabyrinth. Schattige Nischen mit Bänken laden zum Verweilen ein.
Hochzeitsgarten

Dieser Garten weckt Träume der besonderen Art – nur dass sie hier sogar wahr werden können. Die wie Säulen wirkenden Wachholder und Kirschen verstärken den sakralen Charakter des Gartens und schirmen ihn von den umliegenden Wegen ab.
Hortensiengarten

In diesem Garten stehen zwischen Juni und Oktober die vielfältigen Blütenformen und -farben der Hortensien im Vordergrund. Dazwischen erscheint im Frühjahr das Buschwindröschen, im Frühsommer über die gesamte Gartenfläche verteilt verschiedene weiß- bis rosafarbene Zierlaucharten sowie die duftende Blüte der Blumenesche.
Japanischer Garten

Der japanische Fächerahorn, Spieren, Azaleen und verschiedene Gräser geben im Japanischen Garten den Ton an. Er bietet Ihnen einen Einblick in die japanische Landschaft. Ein typischer Holzsteg weist ihnen den Weg durch diesen Garten.
Jesusgarten

Der Jesusgarten ist ein begehbarer Wassergarten. Umgeben von einigen gewässertypischen Pflanzen wie zum Beispiel Schilfpflanzen und Seerosen können Sie sich hier wie einst Jesus einen Weg übers Wasser bahnen. Keine Angst, Sie werden trockenen Fußes auf der anderen Seite ankommen!
Liebesgarten

Der Liebesgarten bietet einen „privaten Raum“ aus Holzwänden, der vor den Blicken der Spaziergänger schützt. Vereinzelte Fenster durchbrechen die Wände, die innen mit Kletterrosen bewachsen sind - eine lebendige, wachsende und blühende Rosentapete. Weitere Rosenpergolen strukturieren den Garten und schaffen intime Sitznischen mit Blick auf die herzförmigen Rosenkissen in der Mitte des Gartens.
Liegegarten

Im kühlen Schatten einer Baumgruppe laden Bänke die Besucher zum Ausruhen und Verweilen ein. Ein willkommener Ruhepol zwischen den abwechslungsreichen und beeindruckenden Themengärten.
Magnoliengarten

Verschiedene Magnolienarten und -sorten werden in ihrer Blütenpracht gezeigt. Über einem Teppich aus gelbstreifiger Segge, im Frühjahr mit Tulpen durchsetzt, entfalten sie ihre volle Schönheit. Der Garten wird von einem Gewebe umrahmt. Das verstärkt die räumliche Wirkung.
Molly Bloom
Rot in allen Variationen, als Erinnerung an die Geschichte des Geländes – Feuer – Eisenschmelze – Walzstahl – zeichnet diesen Garten aus. Hervorgerufen wird dieses Farbschauspiel durch die vielen verschiedenen Rot-Töne von Blüten und Blättern der verwendeten Pflanzen, beginnend im Frühjahr mit roten Tulpen und der Schachbrettblume, endend im Herbst mit Winteraster und dem zierenden Blütenstand der Rutenhirse.
Pralinenschachtel

Eine "Praline" in diesem Garten ist in Form einer asymmetrischen Pyramide leicht angehoben und eine weitere präsentiert sich mit einer Dauerbepflanzung. Verschiedenartige und sich wiederholende „Pralinen“ ragen aus einer einheitlichen Fläche heraus. Innerhalb des Gartens sind die Blütenfarben der einzelnen „Pralinen“ bunt zueinander gesetzt, gleich der Vielfarbigkeit in einer Bonboniere.
Rhododendrongarten

Das Farbspektrum der Rhododendronblüten dieses Gartens gleitet von weißen, cremeweißen über zartrosa, rosa, violetten bis hin zu dunkelvioletten Tönen. Die Blütezeit erstreckt sich von Ende April bis Ende Juni. Im Frühjahr zieren Krokusse den Garten. Bodendecker und Stauden wie ElfenblumeScheinbeere und Waldmarbel überziehen die Beete flächig.
Ruinengarten

Getürmte Ziegelsteine, die von einem Gitter umgeben werden, prägen den Ruinengarten und geben ihm letztendlich seinen Charakter. Dieser Garten soll vor allem darauf hinweisen, dass nicht alles was schlecht scheint auch schlecht ist, sondern dass aus ihm auch neues Leben entstehen kann. So wachsen hier zum Beispiel wunderschöne Pflanzen wie Buntnesseln, Schneeflöckchen und Gräser, die typisch sind für Ruinen. Entdecken Sie diesen Garten und bilden Sie sich selbst ihre eigene Meinung.
S/M/L/XL/XXL

Die Pflanzen, die hier wachsen, ähneln sich in Habitus und Blüte, jedoch haben sie verschiedene Größen. Der Garten blüht durchgehend. Die Stauden sind mal groß, mal klein – die Natur zeigt sich in minimalen und maximalen Extremen, ohne die Ähnlichkeit zu verlieren.
Sinnes- u. Duftgarten

Dieser Garten stellt das menschliche Gehirn und die verschiedenen Wirkungen von Duftpflanzen auf das körperliche und geistige Wohlbefinden des Menschen dar. Die äußere Form eines Kopfes wird als Negativform aus dicht gepflanztem Lavendel abgebildet. Im Inneren wachsen die in organischen Formen gepflanzten, aromatischen und stark duftenden Pflanzen mit anregender, beruhigender, harmonisierender oder auch gedächtnisstärkender Wirkung. Der Garten liegt versenkt im Gelände. Er ist sowohl von oben als Bild als auch von Innen als Raum erlebbar.
Terrassengarten

Schmalblättrige grasartige Pflanzen dominieren auf den Pflanzterrassen bis hinunter zum Uferbereich des Freigrabens. Ihre schlichte Formschönheit steht im Gegensatz zu der Farbenpracht der oberhalb gelegenen „Pralinenschachteln“.
Wohngarten

Dieser Garten basiert auf der Idee, den Wohnraum im Hausgarten zu spiegeln. Der Garten gliedert sich in zwei Höhenebenen: einem oberen Bereich bestehend aus einem Wohn- und Aufenthaltsbereich mit Außenkamin und einem unteren Bereich, der sich aus einem Nutzgarten und einem Spielbereich zusammensetzt. Der Hauptzugang verläuft durch den "Vorgarten" mit Strauchrosen und Stauden. Der gesamte Garten ist von einer Hainbuchenhecke umrandet.
Zierobstgarten

Wie in einem Obstgarten stehen blühstarke Zierobstbäume auf einer einfachen Rasenfläche, die im Frühjahr bunt blüht.
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