• Alltagskultur im DDR-Dokumentationszentrum, Foto: Bernd Geller/Bernd Geller

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Bei jedem Wetter sehenswert
Ausflugsziele in Brandenburg für schlechtes Wetter

26. Dezember 2013 von Matthias Schäfer

Es ist zwar nach dem Kalender nun offiziell Winter. Doch draußen sieht es nicht danach aus - dafür ist es meist trüb und regnerisch. Trotzdem bietet Brandenburg auch in der dunklen Jahreszeit zahlreiche interessante und sehenswerte Ausflugsziele sowie Museen, die einen Besuch wert sind - und das garantiert ohne nass zu werden.

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Wie wäre es zum Beispiel mit dem "Extavium" in Potsdam? In dem Mitmach-Museum in Potsdam lautet das Motto "Bitte alles anfassen". Im NaturParkHaus in Menz machen Besucher die Bekanntschaft mit einigen heimischen Waldbewohnern und sich auf eine virtuelle Pirsch durch den Wald aufmachen. Wer Feuer und Flamme für einen riesigen Schmelzofen ist, kann diesen im Industriemuseum in Brandenburg an der Havel bestaunen. Aber es gibt noch viele weitere interessante Ziele, die besonders in der kalten Jahreszeit entdeckt werden wollen.

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Anfassen erlaubt: Das Mitmach-Museum in Potsdam

"Bitte alles anfassen", so lautet das Motto des Mitmach-Museums "Extavium" am Filmpark in Potsdam Babelsberg. "Nachwuchsforscher" zwischen fünf und 18 Jahren erfahren an mehr als 130 Exponaten zum Beispiel wie Tornados entstehen oder wie man mit Leichtigkeit große Lasten tragen kann.

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Im Mitmach-Museum Extavium in Potsdam lernen Kinder unter anderem wie Trockeneis entsteht. Foto: Extavium Potsdam

Besonders viel Spaß macht das Forschen in den zwei großzügigen Experimentierräumen sowie dem neu eingerichteten Küchenlabor. Aber auch so manche Eltern und Großeltern entdecken hier wieder ihren Forscherdrang.

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Feuer und Flamme für den Schmelzofen des Industriemuseums

Das größte Relikt der Industriezeit von Brandenburg an der Havel ist der letzte von zwölf gewaltigen Schmelzöfen - der Siemens-Martin-Ofen. Er steht im Industriemuseum in Brandenburg an der Havel.

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Größtes Relikt der Industriezeit von Brandenburg an der Havel: der letzte von einst zwölf Schmelzöfen. Foto: Industriemuseum Brandenburg

Die gewaltige Produktionshalle ist heute ein Museum und gleichzeitig ein Veranstaltungsort für Konzerte sowie verschiedene Ausstellungen. Diese beschäftigen sich mit der rund 100-jährigen Geschichte des Stahlstandortes und der Industriegeschichte weiterer Brandenburger Betriebe. Außerdem wird das Verfahren zur Stahlherstellung erklärt.

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Mit allen Sinnen entdecken: Die Gläserne Molkerei Münchehofe

Südlich von Berlin, im brandenburgischen Münchehofe, steht ein Vorzeigeprojekt für biologische Lebensmittel: die Gläserne Molkerei. Durch das futuristisch anmutende Gebäude führt ein verglaster Gang mitten durch die Produktionsanlage.

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In der Gläsernen Molkerei können sich Besucher unter anderem ein Bild davon machen, wie Käse entsteht. Foto: Gläserne Molkerei

So werden die Herstellungsprozesse von Bio-Produkten, insbesondere von Milch, Käse, Joghurt und Butter auch für Laien nachvollziehbar und transparent. Wer sich einmal selbst ein Bild davon machen möchte, meldet sich einfach für eine Führung durch das Haus an.

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Abenteuerliche Wanderung durch die Bunker in Wünsdorf

In Wünsdorf spiegelt sich die wechselvolle Militärgeschichte wider wie in kaum einer anderen Stadt. Von der Kaiserzeit, der Weimarer Republik, dem Dritten Reich bis hin zur russischen Militärstadt: Das Garnisonsmuseum und das Museum ''Roter Stern'' informieren über die einzelnen Epochen.

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Die imposante alte Bunkeranlage "Maybach I" ist ein Markenzeichen von Wünsdorf. Foto: Bücherstadt Wünsdorf GmbH

Die Besucher bekommen bei einer Rundfahrt einen Eindruck von dem 600 Hektar großen Gelände. Alte Bunkeranlagen mit Namen wie "Maybach I" oder "Zeppelin" sind ebenfalls ein Markenzeichen von Wünsdorf. Seit dem Abzug der russischen Armee können diese unter fachlicher Anleitung erkundet werden.

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Naturerlebnis für die ganze Familie: Das NaturParkHaus Menz

Der Ruf der Eule lässt alle Gespräche im weitläufigen NaturParkHaus Stechlin in Menz auf einen Schlag verstummen. Fragend blicken sich die Besucher an und entdecken schließlich einen Vorhang, hinter dem es stockdunkel ist.

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Das NaturParkHaus in Menz macht Natur erlebbar. Foto: NaturParkHaus/NaturParkHaus

Hier machen die Gäste gleich die Bekanntschaft mit weiteren Waldbewohnern. Die Illusion einer nächtlichen Pirsch durch den Wald ist nahezu perfekt. Die echten Tierstimmen kommen aus hintereinandergeschalteten Lautsprechern. Außerdem gewährt ein überdimensional großer Ameisenhaufen Einblicke in den Arbeitsalltag der Ameisen.

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DDR-Museum Eisenhüttenstadt - Stadt der zwei Gesichter

Mit dem Aufbau des Eisenhütten-Kombinates schlug im Jahr 1950 auch die Geburtsstunde von Eisenhüttenstadt. Sie ist bis heute ein Novum der deutschen Städtearchitektur. Denn es ist eine Stadt der zwei Gesichter: Auf der einen Seite der historische Stadtteil Fürstenberg mit seinen engen Gassen, dem alten Fischerkiez und der gotischen Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert und andererseits die sozialistische Musterstadt.

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Mehr als 100.000 Gegenstände aus dem DDR-Alltag sind im Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt ausgestellt. Foto: TMB-Fotoarchiv/Sebastian Höhn

Mehr über die Planstadt und den Alltag in der DDR erfahren Interessierte im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR. Das Museum umfasst rund 100.000 Objekte des Alltags aus privaten Haushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen in der DDR.

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