DIE GERECHTEN (Schauspiel von Albert Camus)

Theater / Tanz / Kabarett
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DIE GERECHTEN basiert auf wahren Begebenheiten. Moskau 1905: Eine Gruppe sozialrevolutionärer Aktivisten plant ein Attentat auf den russischen Großfürsten Sergei, um die Unfreiheit und Unmenschlichkeit der Diktatur zu bekämpfen. Der Poet Kaljajew soll die Bombe werfen, allerdings bringt er es nicht fertig, als er in der Kutsche des Großfürsten auch Kinder sitzen sieht. Die Diskussionen über das moralische Für und Wider folgen. Um dem älteren Stepan seine Eignung zu beweisen, unternimmt Kaljajew einen zweiten Versuch. Das Attentat gelingt, Kaljajew wird jedoch festgenommen. Im Gefängnis wird er von der Großfürstin aufgesucht. Sie will sein Bekenntnis zum Mord, das Kaljajew ihr verweigert. Er sieht sich als Kriegsgefangener im Kampf um Gerechtigkeit. Auch seine Gefährten verrät er nicht.

In seinem Stück von 1949 untersucht Albert Camus das „Recht darauf, zu töten“. Ist ein Attentat aus moralischen Gründen gerechtfertigt? Ist es je zu rechtfertigen? Macht Terror aus Menschenliebe einen Terroristen zum ‚besseren Terroristen‘? Camus dekliniert die Dialektik von Gewalt und Gegengewalt durch. Der unaufhebbare Zwiespalt, dass Gewalt weder zu rechtfertigen noch zu vermeiden ist, steht gegen Camus‘ Haltung, dass keine Ideologie Gewalt gegen ihre Gegner rechtfertigt.

Nach STADT OHNE LIEBE (2022) und WIDERSTAND (2024) inszeniert theater.land erneut ein intensives Schauspiel eigens für das ehem. Filmtheater in Guben.
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DIE GERECHTEN basiert auf wahren Begebenheiten. Moskau 1905: Eine Gruppe sozialrevolutionärer Aktivisten plant ein Attentat auf den russischen Großfürsten Sergei, um die Unfreiheit und Unmenschlichkeit der Diktatur zu bekämpfen. Der Poet Kaljajew soll die Bombe werfen, allerdings bringt er es nicht fertig, als er in der Kutsche des Großfürsten auch Kinder sitzen sieht. Die Diskussionen über das moralische Für und Wider folgen. Um dem älteren Stepan seine Eignung zu beweisen, unternimmt Kaljajew einen zweiten Versuch. Das Attentat gelingt, Kaljajew wird jedoch festgenommen. Im Gefängnis wird er von der Großfürstin aufgesucht. Sie will sein Bekenntnis zum Mord, das Kaljajew ihr verweigert. Er sieht sich als Kriegsgefangener im Kampf um Gerechtigkeit. Auch seine Gefährten verrät er nicht.

In seinem Stück von 1949 untersucht Albert Camus das „Recht darauf, zu töten“. Ist ein Attentat aus moralischen Gründen gerechtfertigt? Ist es je zu rechtfertigen? Macht Terror aus Menschenliebe einen Terroristen zum ‚besseren Terroristen‘? Camus dekliniert die Dialektik von Gewalt und Gegengewalt durch. Der unaufhebbare Zwiespalt, dass Gewalt weder zu rechtfertigen noch zu vermeiden ist, steht gegen Camus‘ Haltung, dass keine Ideologie Gewalt gegen ihre Gegner rechtfertigt.

Nach STADT OHNE LIEBE (2022) und WIDERSTAND (2024) inszeniert theater.land erneut ein intensives Schauspiel eigens für das ehem. Filmtheater in Guben.
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