Ins Land der Kehlen und Schluchten

Länge: 66 km
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Länge: 66 km
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Durch Kehlen und Schluchten in die Sommerfrische

Lieblich und geschwungen, mal sanft ansteigend, dann wieder beflügelte Abfahrten – die Märkische Schweiz bewegt. Im Naturpark nur wenige Kilometer

östlich von Berlin beginnt eine von der Eiszeit geformte Landschaft, die Erholungssuchende und Kreative anzieht. Diese Ganztagestour führt zu Seen, Schluchten, Feldstein-Architektur und Künstlerorten.

Start / Ziel: S-Bahnhof Strausberg

Länge / Dauer: ca. 66 km / ca. 4,5h, optional 3,5h

Logo / Wegstreckenkennzeichen: Feldsteinpyramide von Garzau im blauen Rahmen

Charakter: Moderate bis anspruchsvolle Ganztagestour durch die hügelige Märkische Schweiz mit einigen Höhenmetern; überwiegend auf asphaltierten Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen. Gut ausgebaute Radwege, teils witterungsabhängig gut befahrbare Feld- und Waldwege.

Verlauf: Strausberg, Klosterdorf, Prädikow, Reichenow, Ihlow, Reichenberg, Pritzhagen, Buckow, Waldsieversdorf, Garzin, Garzau, Rehfelde, Strausberg

Extra-Tipp: Fernglas für Weitsichten, Badesachen im Sommer

An-/Abreise:

ÖPNV: Per S-Bahn S5 bis Strausberg Stadt oder alternative Haltepunkte

PKW: ab Berlin Zentrum über Landsberger Allee / Chaussee, z.B. öfftl. Parkplatz Wriezener Straße

Wegbeschreibung

Von Strausberg auf den Hohen Barnim

Mit der S-Bahn erreicht, beginnt die Tour in Strausberg. Ein erster Blick auf die Feldsteinkirche St. Marien stimmt auf das Leitthema ein: die steinernen Zeugen der Eiszeit. Entlang des Straussees führt die Route aufs Land, vorbei an der Feldsteinkirche in Klosterdorf. Prädikow wirkt mit seinem Gutshof und Brennerei wie ein Kapitel der Feldsteinbaukunst als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Kultur. Als Kontrast präsentiert sich Reichenow mit Schloss im englischen Tudorstil und Park am See.

Ländliche Kleinode am Wegesrand

Das Künstlerdorf Ihlow empfängt mit einem lebendigen Gutsensemble, das sich um die romanische Feldsteinkirche gruppiert. Für eine Pause locken im Sommer das Café des Biohofs oder das sonntags geöffnete Scheunenantiquariat. Reichenberg zeigt sich mit Pferden und Hühnern dörflich-idyllisch. Der Dorfladen bietet wochentags regionale Bio-Produkte und Mittagstisch. Für eine süße Pause empfiehlt sich das Gartencafé der Baumschule mit Dessertwein-Kostprobe aus Holunder- oder Rosenblüten.

Wo du die Kehlen und Schluchten findest

Hinter Pritzhagen geht es hinab in die Buckower Rinne – ein Kesseltal, das die Schmelzwasser der Eiszeit gruben. Die beiden Tornow-Seen liegen still in Laubwälder gebettet. Die Route folgt ein Stück dem Flüsschen Stobber. Empfehlenswert ist, einen Stopp im Besucherzentrum „Schweizer Haus“ einzuplanen. Die Ausstellung vermittelt, wie Eis und Wasser die Landschaft formten.

Sommerfrische am Schermützelsee

Der Kurort Buckow gilt als eines der schönsten Kleinode Brandenburgs. An der Tourist-Info lässt sich verweilen und das E-Bike laden. Ein Abstecher ins Brecht-Weigel-Haus – Arbeits- und Rückzugsort des kreativen Künstlerpaars ist zu empfehlen.

Hinter Buckow schwingt sich der Radweg über Hügel und Senken durch die Landschaft, ein Stück begleitet von der historischen Buckower Kleinbahn. Bald ist Waldsieversdorf, eine Villenkolonie als Rückzugsort für Berliner aus dem 19. Jahrhundert, erreicht. Für einen weiten Blick über den Buckower Kessel lohnt der Aufstieg auf den Wasserturm, das John-Heartfield-Haus gewährt einen Einblick in das Leben des Begründers der politischen Fotomontage.

Feldstein-Finale

In Garzin grüßt der Lange See mit einer Badestelle. Unweit der Route bekräftigt die historische Feldsteinpyramide in Garzau das steinerne Thema dieser Tour. Für die Rückfahrt bieten sich mehrere Optionen: In Rehfelde kann abgekürzt werden,  ansonsten führt die Route zurück zu den S-Bahnhöfen bei Strausberg.

Sehenswert:


  • Strausberg: St. Marien Kirche 
  • Klosterdorf: Feldsteinkirche
  • Aussichtspunkt vom Barnimer Hochplateau auf die Märkische Schweiz
  • Prädikow: Feldstein-Dorfensemble
  • Reichenow: Schloss Reichenow
  • Ihlow: Feldsteinkirche
  • Reichenberg: Feldsteinkirche
  • Pritzhagen: Silberkehle
  • Buckow: Besucherzentrum Naturpark Märkische Schweiz, Brecht-Weigel-Haus
  • Waldsieversdorf: John-Heartfield-Haus, Wasserturm Waldsieversdorf
  • Garzau: Feldsteinpyramide


Einkehrmöglichkeiten:

  • Prädikow: Café Schwarzer Storch
  • Reichenow: Hotel Schloss Reichenow
  • Ihlow: Café-Restaurant Biohof Ihlow
  • Reichenberg: Restaurant Zum Schweizer, Dorfladen Reichenberg
  • Pritzhagen: Restaurant-Café Pritzhagener Mühle
  • Buckow: Stobbermühle, Lokal., Buckower Köstlichkeiten, MOSES Café Bistro, Café Berendt
  • Waldsieversdorf: Café Tilia, Altes Forsthaus
  • Strausberg: Landhaus am See

Kombinationen:

  • Europaradweg R1
  • Tour Brandenburg




Tipp: Wassertretstellen in Buckow bieten Erfrischung unterwegs.

Karten / Literatur:


  • Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree
  • Radfahren im Seenland Oder-Spree, 19 Tourenvorschläge, erhältlich im Seenland-Shop

aufklappeneinklappen
  • Logo Im Land der Kehlen und Schluchten, Foto: Seenland, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Feldsteinpyramide in Garzau, Foto: Caro Krüger
  • Brecht-Weigl-Haus in Buckow, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Radfahren, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Märkische Schweiz, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Däbersee in Waldsieversdorf, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Straussee, Foto: Christoph Creutzburg, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Schermützelsee, Foto: kopschproduction, Lizenz: kopschproduction
  • Schloss Reichenow, Foto: H.E. Königswinter GmbH/Hotel Schloss Reichenow, Lizenz: H.E. Königswinter GmbH/Hotel Schloss Reichenow
  • StrausseeFähre, Foto: Jana Zahn, Lizenz: Jana Zahn
  • Brecht-Weigel-Haus, Garten, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree

Durch Kehlen und Schluchten in die Sommerfrische

Lieblich und geschwungen, mal sanft ansteigend, dann wieder beflügelte Abfahrten – die Märkische Schweiz bewegt. Im Naturpark nur wenige Kilometer

östlich von Berlin beginnt eine von der Eiszeit geformte Landschaft, die Erholungssuchende und Kreative anzieht. Diese Ganztagestour führt zu Seen, Schluchten, Feldstein-Architektur und Künstlerorten.

Start / Ziel: S-Bahnhof Strausberg

Länge / Dauer: ca. 66 km / ca. 4,5h, optional 3,5h

Logo / Wegstreckenkennzeichen: Feldsteinpyramide von Garzau im blauen Rahmen

Charakter: Moderate bis anspruchsvolle Ganztagestour durch die hügelige Märkische Schweiz mit einigen Höhenmetern; überwiegend auf asphaltierten Radwegen und wenig befahrenen Nebenstraßen. Gut ausgebaute Radwege, teils witterungsabhängig gut befahrbare Feld- und Waldwege.

Verlauf: Strausberg, Klosterdorf, Prädikow, Reichenow, Ihlow, Reichenberg, Pritzhagen, Buckow, Waldsieversdorf, Garzin, Garzau, Rehfelde, Strausberg

Extra-Tipp: Fernglas für Weitsichten, Badesachen im Sommer

An-/Abreise:

ÖPNV: Per S-Bahn S5 bis Strausberg Stadt oder alternative Haltepunkte

PKW: ab Berlin Zentrum über Landsberger Allee / Chaussee, z.B. öfftl. Parkplatz Wriezener Straße

Wegbeschreibung

Von Strausberg auf den Hohen Barnim

Mit der S-Bahn erreicht, beginnt die Tour in Strausberg. Ein erster Blick auf die Feldsteinkirche St. Marien stimmt auf das Leitthema ein: die steinernen Zeugen der Eiszeit. Entlang des Straussees führt die Route aufs Land, vorbei an der Feldsteinkirche in Klosterdorf. Prädikow wirkt mit seinem Gutshof und Brennerei wie ein Kapitel der Feldsteinbaukunst als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Kultur. Als Kontrast präsentiert sich Reichenow mit Schloss im englischen Tudorstil und Park am See.

Ländliche Kleinode am Wegesrand

Das Künstlerdorf Ihlow empfängt mit einem lebendigen Gutsensemble, das sich um die romanische Feldsteinkirche gruppiert. Für eine Pause locken im Sommer das Café des Biohofs oder das sonntags geöffnete Scheunenantiquariat. Reichenberg zeigt sich mit Pferden und Hühnern dörflich-idyllisch. Der Dorfladen bietet wochentags regionale Bio-Produkte und Mittagstisch. Für eine süße Pause empfiehlt sich das Gartencafé der Baumschule mit Dessertwein-Kostprobe aus Holunder- oder Rosenblüten.

Wo du die Kehlen und Schluchten findest

Hinter Pritzhagen geht es hinab in die Buckower Rinne – ein Kesseltal, das die Schmelzwasser der Eiszeit gruben. Die beiden Tornow-Seen liegen still in Laubwälder gebettet. Die Route folgt ein Stück dem Flüsschen Stobber. Empfehlenswert ist, einen Stopp im Besucherzentrum „Schweizer Haus“ einzuplanen. Die Ausstellung vermittelt, wie Eis und Wasser die Landschaft formten.

Sommerfrische am Schermützelsee

Der Kurort Buckow gilt als eines der schönsten Kleinode Brandenburgs. An der Tourist-Info lässt sich verweilen und das E-Bike laden. Ein Abstecher ins Brecht-Weigel-Haus – Arbeits- und Rückzugsort des kreativen Künstlerpaars ist zu empfehlen.

Hinter Buckow schwingt sich der Radweg über Hügel und Senken durch die Landschaft, ein Stück begleitet von der historischen Buckower Kleinbahn. Bald ist Waldsieversdorf, eine Villenkolonie als Rückzugsort für Berliner aus dem 19. Jahrhundert, erreicht. Für einen weiten Blick über den Buckower Kessel lohnt der Aufstieg auf den Wasserturm, das John-Heartfield-Haus gewährt einen Einblick in das Leben des Begründers der politischen Fotomontage.

Feldstein-Finale

In Garzin grüßt der Lange See mit einer Badestelle. Unweit der Route bekräftigt die historische Feldsteinpyramide in Garzau das steinerne Thema dieser Tour. Für die Rückfahrt bieten sich mehrere Optionen: In Rehfelde kann abgekürzt werden,  ansonsten führt die Route zurück zu den S-Bahnhöfen bei Strausberg.

Sehenswert:


  • Strausberg: St. Marien Kirche 
  • Klosterdorf: Feldsteinkirche
  • Aussichtspunkt vom Barnimer Hochplateau auf die Märkische Schweiz
  • Prädikow: Feldstein-Dorfensemble
  • Reichenow: Schloss Reichenow
  • Ihlow: Feldsteinkirche
  • Reichenberg: Feldsteinkirche
  • Pritzhagen: Silberkehle
  • Buckow: Besucherzentrum Naturpark Märkische Schweiz, Brecht-Weigel-Haus
  • Waldsieversdorf: John-Heartfield-Haus, Wasserturm Waldsieversdorf
  • Garzau: Feldsteinpyramide


Einkehrmöglichkeiten:

  • Prädikow: Café Schwarzer Storch
  • Reichenow: Hotel Schloss Reichenow
  • Ihlow: Café-Restaurant Biohof Ihlow
  • Reichenberg: Restaurant Zum Schweizer, Dorfladen Reichenberg
  • Pritzhagen: Restaurant-Café Pritzhagener Mühle
  • Buckow: Stobbermühle, Lokal., Buckower Köstlichkeiten, MOSES Café Bistro, Café Berendt
  • Waldsieversdorf: Café Tilia, Altes Forsthaus
  • Strausberg: Landhaus am See

Kombinationen:

  • Europaradweg R1
  • Tour Brandenburg




Tipp: Wassertretstellen in Buckow bieten Erfrischung unterwegs.

Karten / Literatur:


  • Radbroschüre "Dein Rad. Deine Auszeit. Dein Flow.", Online-Shop Seenland Oder-Spree
  • Radfahren im Seenland Oder-Spree, 19 Tourenvorschläge, erhältlich im Seenland-Shop

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  • Logo Im Land der Kehlen und Schluchten, Foto: Seenland, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Feldsteinpyramide in Garzau, Foto: Caro Krüger
  • Brecht-Weigl-Haus in Buckow, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Radfahren, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Märkische Schweiz, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Däbersee in Waldsieversdorf, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Straussee, Foto: Christoph Creutzburg, Lizenz: Seenland Oder-Spree
  • Schermützelsee, Foto: kopschproduction, Lizenz: kopschproduction
  • Schloss Reichenow, Foto: H.E. Königswinter GmbH/Hotel Schloss Reichenow, Lizenz: H.E. Königswinter GmbH/Hotel Schloss Reichenow
  • StrausseeFähre, Foto: Jana Zahn, Lizenz: Jana Zahn
  • Brecht-Weigel-Haus, Garten, Foto: Florian Läufer, Lizenz: Seenland Oder-Spree

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