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Stadtmuseum "Alte Burg" Wittenberge, Foto: Jens Wegner
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Stadtmuseum "Alte Burg"

Industriekultur , Museen
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Wunderschöne Nähmaschinen aus zwei Jahrhunderten und seltene Einblicke in DDR-Unternehmenskultur: Wittenberge empfängt seine Besucher mit interessanten Dauer- und Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte.
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  • Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge - Singer Nähmaschine, Foto: Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge
  • Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge - Nähmaschinen Ausstellung im Uhrenturm, Foto: Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge
„Stadt der Nähmaschinen“: Diesen Beinahmen trug Wittenberge ein ganzes Menschenleben lang mit Stolz. Die Ära begann mit der Grundsteinlegung des Singer-Werkes im Jahr 1903. Es folgte eine Blütezeit für das zwischen Berlin und Hamburg gelegene Industriestädtchen. Der größte frei stehende Uhrenturm auf dem europäischen Festland, Baujahr 1929, kündet davon. In fast 90 Jahren wurden in Wittenberge über sieben Millionen Nähmaschinen gebaut. Erst mit der Wende kam das Aus für den Traditionsstandort. Das Stadtmuseum „Alte Burg“ hält mit einer eindrucksvollen Nähmaschinensammlung und einer Dauerausstellung die Erinnerung lebendig.

Wer eine alte Burg sucht, wird das Stadtmuseum nicht finden. Die „Alte Burg“ ist ein schlichter Herrensitz aus dem 17. Jahrhundert am Rande der Altstadt. Das hier befindliche Stadtmuseum erklärt die Entwicklung Wittenberges von einem Ackerbürgerstädtchen zum Industriestandort. Im Mittelpunkt der liebevoll gestalteten Dauerausstellung „Ein VEB war mehr als ein Produktionsbetrieb“ steht die Zeit von 1945 bis 1991. Die Schau informiert nicht nur über Wirtschaft und Technik. Sie zeigt auch das soziale und kulturelle Leben der Mitarbeiter und ihrer Familien. Denn der Alltag der Arbeiter war eng mit den Einrichtungen des Werkes wie Kindergarten, Berufsschule oder Sport- und Freizeitgruppen verbunden.

Eine wahre Sensation für Liebhaber sind die ausgestellten historischen Nähmaschinen. Unterstützt durch Spender konnte das Museum im Jahr 2012 eine bedeutende private Singer-Nähmaschinen-Sammlung erwerben. Es sind wunderschöne Zeitzeugen, welche die Familie Niggemann in Jahrzehnten zusammengetragen hat. Insbesondere die frühen Fabrikate, wie die „Nr. 12 New Family“ (1865), die „Medium 13K“ (1889) oder die „Singer 24“ (1910) sind mit eleganter Formensprache und aufwendigen Blumendekors ebenso Kunstwerk wie Gebrauchsgegenstand. Einzelobjekte der Sammlung sind in der Dauerausstellung des Stadtmuseums sowie im Uhrenturm zu sehen.

Tipps: 

Geführter Rundgang über das Gelände des ehemaligen Nähmaschinenwerkes und durch den Uhrenturm mit seiner Nähmaschinensammlung, von Anfang Mai bis Ende September.

In der Schauwerkstatt des Museums werden kleine Mitbringsel genäht, die im Museumsshop angeboten werden. Auf Wunsch wird auch ein textiles Produkt ganz nach Ihren Wünschen genäht.

Auf Anfrage Filmvorführungen zur Stadtgeschichte und zum Nähmaschinenwerk für Ihren persönlichen Anlass, von Klassenfahrt bis Geburtstagsfeier.

Für Radler:
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Wunderschöne Nähmaschinen aus zwei Jahrhunderten und seltene Einblicke in DDR-Unternehmenskultur: Wittenberge empfängt seine Besucher mit interessanten Dauer- und Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte.
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  • Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge - Singer Nähmaschine, Foto: Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge
  • Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge - Nähmaschinen Ausstellung im Uhrenturm, Foto: Stadtmuseum Alte Burg Wittenberge
„Stadt der Nähmaschinen“: Diesen Beinahmen trug Wittenberge ein ganzes Menschenleben lang mit Stolz. Die Ära begann mit der Grundsteinlegung des Singer-Werkes im Jahr 1903. Es folgte eine Blütezeit für das zwischen Berlin und Hamburg gelegene Industriestädtchen. Der größte frei stehende Uhrenturm auf dem europäischen Festland, Baujahr 1929, kündet davon. In fast 90 Jahren wurden in Wittenberge über sieben Millionen Nähmaschinen gebaut. Erst mit der Wende kam das Aus für den Traditionsstandort. Das Stadtmuseum „Alte Burg“ hält mit einer eindrucksvollen Nähmaschinensammlung und einer Dauerausstellung die Erinnerung lebendig.

Wer eine alte Burg sucht, wird das Stadtmuseum nicht finden. Die „Alte Burg“ ist ein schlichter Herrensitz aus dem 17. Jahrhundert am Rande der Altstadt. Das hier befindliche Stadtmuseum erklärt die Entwicklung Wittenberges von einem Ackerbürgerstädtchen zum Industriestandort. Im Mittelpunkt der liebevoll gestalteten Dauerausstellung „Ein VEB war mehr als ein Produktionsbetrieb“ steht die Zeit von 1945 bis 1991. Die Schau informiert nicht nur über Wirtschaft und Technik. Sie zeigt auch das soziale und kulturelle Leben der Mitarbeiter und ihrer Familien. Denn der Alltag der Arbeiter war eng mit den Einrichtungen des Werkes wie Kindergarten, Berufsschule oder Sport- und Freizeitgruppen verbunden.

Eine wahre Sensation für Liebhaber sind die ausgestellten historischen Nähmaschinen. Unterstützt durch Spender konnte das Museum im Jahr 2012 eine bedeutende private Singer-Nähmaschinen-Sammlung erwerben. Es sind wunderschöne Zeitzeugen, welche die Familie Niggemann in Jahrzehnten zusammengetragen hat. Insbesondere die frühen Fabrikate, wie die „Nr. 12 New Family“ (1865), die „Medium 13K“ (1889) oder die „Singer 24“ (1910) sind mit eleganter Formensprache und aufwendigen Blumendekors ebenso Kunstwerk wie Gebrauchsgegenstand. Einzelobjekte der Sammlung sind in der Dauerausstellung des Stadtmuseums sowie im Uhrenturm zu sehen.

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Geführter Rundgang über das Gelände des ehemaligen Nähmaschinenwerkes und durch den Uhrenturm mit seiner Nähmaschinensammlung, von Anfang Mai bis Ende September.

In der Schauwerkstatt des Museums werden kleine Mitbringsel genäht, die im Museumsshop angeboten werden. Auf Wunsch wird auch ein textiles Produkt ganz nach Ihren Wünschen genäht.

Auf Anfrage Filmvorführungen zur Stadtgeschichte und zum Nähmaschinenwerk für Ihren persönlichen Anlass, von Klassenfahrt bis Geburtstagsfeier.

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