Straßen erzählen Geschichte(n): Herbert-Jensch-Straße

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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort.

Die Herbert-Jensch-Str. ist die Hauptachse des sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. entwickelnden Industriegebietes im Norden Frankfurts. Jensch, Herbert, Widerstandskämpfer, Arbeiterfunktionär, geb. 13.08.1900 Breslau, gest. 05.06.1944 Brest (Frankreich). J. war 1919-20 beim Reichswasserschutz auf der Oder in Breslau und wurde nach Frankfurt (Oder) versetzt. Von 1921 bis 1939 Notstandsarbeiten und Schlosser in verschiedenen Frankfurter Betrieben. 1923 trat er in die KPD ein und war 1929-33 Stadtverordneter der KPD, 1930-33 Vorsitzender der Ortsgruppe der KPD in Frankfurt (Oder), 1930 Provinziallandtags-Abgeordneter der KPD in Brandenburg. Am 02.03.1933 Verhaftung und Schutzhaft im KZ Sonnenburg und im Gefängnis Plötzensee sowie im Untersuchungsgefängnis Moabit. 1935-39 Maschinist in der „Ostquellbrauerei Frankfurt (Oder)“, Heizer auf dem Dampfer „Großer Kurfürst“ der Schlesischen Dampferkompanie. 1939 zur Marine gezogen. Stationierung später in Brest. 1941-44 Verbindung zur französischen Hafenarbeitergewerkschaft und zur Resistance. Am 05.06.1944 wurde J. auf offener Straße in Brest von SS-Angehörigen erstochen. (Quelle Stadtseite)

Start: Herbert-Jensch-Str./Einmündung Straße Am Winterhafen
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Besondere Orte üben eine faszinierende Anziehung auf uns Menschen aus. Die "magischen" Häuser erzählen ihre eigenen Geschichten. Sie erhalten historische Informationen über den jeweiligen Ort.

Die Herbert-Jensch-Str. ist die Hauptachse des sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. entwickelnden Industriegebietes im Norden Frankfurts. Jensch, Herbert, Widerstandskämpfer, Arbeiterfunktionär, geb. 13.08.1900 Breslau, gest. 05.06.1944 Brest (Frankreich). J. war 1919-20 beim Reichswasserschutz auf der Oder in Breslau und wurde nach Frankfurt (Oder) versetzt. Von 1921 bis 1939 Notstandsarbeiten und Schlosser in verschiedenen Frankfurter Betrieben. 1923 trat er in die KPD ein und war 1929-33 Stadtverordneter der KPD, 1930-33 Vorsitzender der Ortsgruppe der KPD in Frankfurt (Oder), 1930 Provinziallandtags-Abgeordneter der KPD in Brandenburg. Am 02.03.1933 Verhaftung und Schutzhaft im KZ Sonnenburg und im Gefängnis Plötzensee sowie im Untersuchungsgefängnis Moabit. 1935-39 Maschinist in der „Ostquellbrauerei Frankfurt (Oder)“, Heizer auf dem Dampfer „Großer Kurfürst“ der Schlesischen Dampferkompanie. 1939 zur Marine gezogen. Stationierung später in Brest. 1941-44 Verbindung zur französischen Hafenarbeitergewerkschaft und zur Resistance. Am 05.06.1944 wurde J. auf offener Straße in Brest von SS-Angehörigen erstochen. (Quelle Stadtseite)

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Weitere Informationen:

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Herbert-Jensch-Str.

15234 Frankfurt (Oder)

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Prospekte

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Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V.

Ulmenstraße 15
15526 Bad Saarow

Tel.: 033631-868100
Fax: 033631-868102

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