Eberswalde - Vom "märkischen Wuppertal" zur Gartenstadt
Die industrielle Vergangenheit der Stadt ebnet ihr heute den Weg in eine natürliche Zukunft. Früher noch aufgrund der metallverarbeitenden Industrie als "Märkisch Wuppertal" verkannt, hat Eberswalde im Laufe der letzten Jahrhunderte einen immensen Wandel vollzogen. Heute lebt die Stadt vor allem von natürlichen und kulturellen Attraktionen: Der forstbotanische Garten ist einer der ältesten seiner Art in Europa. Oder-Havel- und Finowkanal sind ideal für ausgedehnte Bootstouren, beispielsweise zum Schiffshebewerk Niederfinow. Auf dem Gelände der Landesgartenschau 2002 befindet sich inzwischen der Familiengarten - ein Muss für alle Familien. Ein weiteres Highlight ist der prämierte Eberswalder Zoo mit seinen großzügigen Gehegen und Erlebnisangeboten. Beim Schlendern durch die Innenstadt werden sich Kulturfreunde besonders an der dreischiffigen Backsteinbasilika St. Maria Magdalena, dem Museum in der Adler-Apotheke und am Alten und Neuen Rathaus erfreuen. An der Eberswalder Stadtschleuse lädt die Fahrgastschiffahrt Neumann mit dem historischen Finowmaßkahn "Anneliese" zu Fahrten auf dem Finowkanal ein. Wanderer und Radler sollten wissen: Auch zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist es von Eberswalde aus nicht weit.