Weinbergterrassen mit Schloss Sanssouci © TMB-Fotoarchiv/ Wieck
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An der Orangerie 3–5
14469 Potsdam
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Orangerieschloss im Park Sanssouci

Das im Stile der Hochrenaissance im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. errichtete Schloss war als Höhepunkt einer Triumphstraße bis zum Belvedere auf dem Klausberg gedacht, die aber nie vollständig realisiert wurde. Es vereint Schlossräume mit Marmorstatuen, Personalwohnungen und zwei Pflanzenhallen unter einem grünlich schimmernden Dach.

Das Orangerieschloss ist das größte Bauwerk im Park Sanssouci. 1860 fertiggestellt, überflügelt es mit seinen 300 m Länge sogar noch das Neue Palais. Vor dem Mittelbau der Besucher vom Bauherr Friedrich Wilhelm IV. als Marmorstatue empfangen. Er ist ebenfalls Bauherr der Friedenskirche und der Schlösser im Park Charlottenhof. Sie alle sprechen von der Italiensehnsucht des Königs, mal mit starken religiösen Zügen, mal mehr verspielt. Das Orangerieschloss aber stellt alles in den Schatten. Bei seinen Plänen hat der König vieles kopiert, was ihm an Italien so wichtig war – die Villa Medici in Rom, die Uffizien in Florenz und sogar die Sala Regia im Vatikan. Seine Baumeister hatten alle Mühe, die verschiedenen Elemente zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden – Schloss und Orangerie in einem.
Die Flügel des Gebäudes sind im Sommer leer, im Winter aber vollgestellt mit subtropischen Kübelpflanzen aus dem Park. Die Figuren entlang der Seitenflügel stellen die zwölf Monate und die vier Jahreszeiten dar. Der Mittelbau ist ein richtiges Schloss. Hier befindet sich eine Gästewohnung, die der König speziell für seine Schwester Charlotte einrichten ließ. Sie war verheiratet mit dem russischen Zar Nikolaus I. In den fünf Zimmern wurde – offenbar dem Geschmack der Gäste entsprechend – auf die Stilelemente des Rokoko mit viel Gold und Edelsteinen zurückgegriffen. Das Ergebnis ist eine kalte Pracht, die wenig vom Charme der friderizianischen Bauten besitzt.
Schmuckstück des Orangerieschlosses ist der Raffaelsaal. In dieser zweistöckigen Galeriehalle hängen über 50 Kopien von Gemälden des Renaissancemalers Raffael (1483 – 1520), die junge Maler im preußischen Auftrag in Paris herstellten. Der Raffaelsaal dient gelegentlich als stilvolle Kulisse für Konzerte.
 
Das im Stile der Hochrenaissance im Auftrag Friedrich Wilhelms IV. errichtete Schloss war als Höhepunkt einer Triumphstraße bis zum Belvedere auf dem Klausberg gedacht, die aber nie vollständig realisiert wurde. Es vereint Schlossräume mit Marmorstatuen, Personalwohnungen und zwei Pflanzenhallen unter einem grünlich schimmernden Dach.

Das Orangerieschloss ist das größte Bauwerk im Park Sanssouci. 1860 fertiggestellt, überflügelt es mit seinen 300 m Länge sogar noch das Neue Palais. Vor dem Mittelbau der Besucher vom Bauherr Friedrich Wilhelm IV. als Marmorstatue empfangen. Er ist ebenfalls Bauherr der Friedenskirche und der Schlösser im Park Charlottenhof. Sie alle sprechen von der Italiensehnsucht des Königs, mal mit starken religiösen Zügen, mal mehr verspielt. Das Orangerieschloss aber stellt alles in den Schatten. Bei seinen Plänen hat der König vieles kopiert, was ihm an Italien so wichtig war – die Villa Medici in Rom, die Uffizien in Florenz und sogar die Sala Regia im Vatikan. Seine Baumeister hatten alle Mühe, die verschiedenen Elemente zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden – Schloss und Orangerie in einem.
Die Flügel des Gebäudes sind im Sommer leer, im Winter aber vollgestellt mit subtropischen Kübelpflanzen aus dem Park. Die Figuren entlang der Seitenflügel stellen die zwölf Monate und die vier Jahreszeiten dar. Der Mittelbau ist ein richtiges Schloss. Hier befindet sich eine Gästewohnung, die der König speziell für seine Schwester Charlotte einrichten ließ. Sie war verheiratet mit dem russischen Zar Nikolaus I. In den fünf Zimmern wurde – offenbar dem Geschmack der Gäste entsprechend – auf die Stilelemente des Rokoko mit viel Gold und Edelsteinen zurückgegriffen. Das Ergebnis ist eine kalte Pracht, die wenig vom Charme der friderizianischen Bauten besitzt.
Schmuckstück des Orangerieschlosses ist der Raffaelsaal. In dieser zweistöckigen Galeriehalle hängen über 50 Kopien von Gemälden des Renaissancemalers Raffael (1483 – 1520), die junge Maler im pre...

Preise

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Preis in EUR 3,00

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