• Kahnfahrt im Spreewald Schlepzig Hauptspree, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Jan Hoffmann
    Den Spreewald und Cottbus in zwei Tagen erleben

    Erleben Sie den Spreewald und Cottbus bei einem zweitägigen Ausflug mit dem Pkw. Die einzigartige Lagunenlandschaft mit ihrem magischen Gewässerlabyrinth ist wie geschaffen zum Abschalten und Durchatmen, während die grüne Lausitzmetropole den Besucher mit ihrem besonderen Charme umfängt. 

    Erleben Sie den Spreewald und Cottbus bei einem zweitägigen Ausflug mit dem Pkw. Die einzigartige Lagunenlandschaft mit ihrem magischen Gewässerlabyrinth ist wie geschaffen zum Abschalten und Durchatmen, während die grüne Lausitzmetropole den Besucher mit ihrem besonderen Charme umfängt. 

1. Tag
Vormittags

1. Lübbenau: Ausgangspunkt für Ihren Spreewald-Ausflug

Beginnen Sie Ihre kleine Spreewald-Rundreise in Lübbenau, der „heimlichen Hauptstadt“ des Spreewalds und Stadt der Kahnfahrten. Aber bevor Sie sich gemütlich zu Wasser durch den Spreewald treiben lassen, empfiehlt sich ein Besuch der malerischen und hübsch sanierten Altstadt rund um den Marktplatz mit der weithin sichtbaren Nikolaikirche. Flanieren Sie durch den Schlosspark, der im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt ist und das prachtvolle Schloss umgibt.

2. Im Kahn durchs Wasserlabyrinth

Vom Wasser aus ist der Spreewald ein ganz besonderes Erlebnis. Je nachdem, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht, können Sie vom Großen Spreewaldhafen zu unterschiedlich langen Kahnfahrten aufbrechen. Lassen Sie sich von der europaweit einmaligen Lagunenlandschaft bezaubern, während der Kahn langsam durch das mystische Wasserlabyrinth der Kanäle und Fließe gleitet. Das Naturerlebnis ist unbeschreiblich, mit etwas Glück treffen Sie unterwegs auf Schwarz- und Weißstörche, Eisvögel, Fischadler oder Kraniche.

Kahnfahrt im kleinen Spreewald Wahrenbrück Kahnfahrt im kleinen Spreewald Wahrenbrück, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

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Mittags

3. Lehde: Ein Spreewalddorf wie aus dem Bilderbuch

Nach wenigen Kilometern erreichen Sie das märchenhafte Spreewalddorf Lehde. An wenigen Orten ist der spezielle Charme des Spreewaldes so ursprünglich und unverfälscht erlebbar wie hier. Der Ort besteht aus vielen kleinen Inseln, die Häuser sind spreewaldtypisch fast vollständig aus Holz gefertigt und haben Schilf bedeckte Dächer. Auch das Freilandmuseum ist einem solchen, typischen Spreewaldhaus untergebracht. Tauchen Sie ein in das traditionelle, bäuerlich geprägte Spreewaldleben, wie es hier seit Jahrhunderten kultiviert wird.

Bauernhaus im Freilandmuseum Lehde Bauernhaus im Freilandmuseum Lehde, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Regina Zibell
Bauernhaus im Freilandmuseum Lehde Bauernhaus im Freilandmuseum Lehde, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Regina Zibell

4. Gasthaus "Wotschofska": So schmeckt der Spreewald

Auch das Gurkenmuseum lohnt einen Besuch, dreht sich hier doch alles um das weit über die Grenzen des Spreewaldes berühmt gewordene Gemüse. Aber kulinarisch hat der Spreewald weit mehr zu bieten: Genießen Sie zum Beispiel eine typisch Spreewälder Spezialität wie Pellkartoffel, Leinöl und Quark im Ausflugslokal „Wotschofska“.

Kartoffel mit Leinöl und Quark Kartoffel mit Leinöl und Quark, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Thomas Rathay
Kartoffel mit Leinöl und Quark Kartoffel mit Leinöl und Quark, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Thomas Rathay

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Nachmittags

5. Burg: Kurort mit Spreewald-Charme

Über Leipe geht es weiter nach Burg im Spreewald. Der Kurort mit seinen typischen Blockbohlenhäusern und den Streuobstgärten und Gemüsefeldern dazwischen versprüht ebenfalls einen ganz besonderen Charme. Der reizvolle Ort ist Deutschlands größte Streusiedlung, vor allem hier ist die Minderheit der Sorben und Wenden zuhause, ist dies doch ihr traditionelles Siedlungsgebiet. Genießen Sie den Ausblick vom 27 Meter hohen Bismarckturm über die einzigartige Spreewaldlandschaft, die unter dem Schutz der UNESCO steht.

Kanutour Burg Spreewald Kanutour Burg Spreewald, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Paul Hahn

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Abends

Und zum Ausklang des Tages…

Gönnen Sie sich ein wenig Wellness in einer der schönsten und modernsten Thermen des Landes, der SpreewaldTherme. Wohltuende jodhaltige Thermalsole kommt hier aus 1.350 Metern Tiefe und kann bei 31 Grad Celsius genossen werden. Entspannen Sie ein wenig in der Saunalandschaft, Panoramafenster bieten viel freie Sicht auf den Spreewald. Eine ganz besondere Attraktion sind aromatische Pflegebäder im "Spreewaldkahn" oder ganz spreewaldtypisch im "Gurken-Fass". Und anschließend verwöhnt Sie im Restaurant "Speisenkammer" der Brandenburger Meisterkoch Marco Giedow mit lukullischen Genüssen, die er liebevoll aus Produkten der Region zubereitet.

Außenbecken der Spreewald Therme Außenbecken der Spreewald Therme, Foto: Spreewald Therme GmbH/Kein Urheber bekannt

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2. Tag
Vormittags

1. Schloss und Park Branitz: Fürst Pücklers Gartenkunstwerk

Von Burg im Spreewald ist es nur ein Katzensprung nach Cottbus, die Lausitzmetropole an der Spree. Beginnen Sie ihren Tag in Cottbus gleich mit einem besonderen Höhepunkt: einem Besuch im Park Branitz, dem Gartenkunstwerk des Fürsten Pückler. Die grüne Oase ist eine der schönsten Gartenlandschaften Europas. Nehmen Sie sich Zeit, um die gestalterische Raffinesse dieser Anlage mit ihren Sichtachsen, verträumten kleinen Seen und dem uralten Baumbestand zu entdecken. Sogar zwei Pyramiden gibt es hier. In der Seepyramide liegt die Grabstätte des Fürsten. Der Exzentriker und Weltenbummler Pückler ließ sich hier wie ägyptischer Pharao bestatten.

Seepyramide im Fürst-Pückler-Park Branitz Seepyramide im Fürst-Pückler-Park Branitz, Foto: Boguslaw Switala

Besonderer Tipp: Auf den Spuren des genialen Fürsten

Wenn Sie mehr über das Leben des Fürsten Pückler in Branitz erfahren möchten, besuchen Sie das Barockschloss im Park, in dem er bis zu seinem Tod lebte. Die originalen Interieurs der Räume, allen voran des prächtigen Musikzimmers, führen Sie zurück in die Zeit Pücklers und sind beeindruckende Zeugnisses seiner Gedankenwelt und seines eigenwilligen Stilempfindens. Anschließend genießen Sie im Parkrestaurant Cavalierhaus das berühmte Pückler-Eis, die Pückler-Torte oder auch warme Speisen.

Schloss Branitz Schloss Branitz, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

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Nachmittags

2. Ehemaliges Dieselkraftwerk: Moderne Kunst im Industriedenkmal

Durch den Goethepark gelangen Sie zu einem ebenfalls außergewöhnlichen Kulturort in Cottbus: das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst, das in einem ehemaligen Dieselkraftwerk aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts untergebracht ist. Noch heute beeindruckt es mit seiner streng-vertikalen expressionistischen Fassade. Mehr als 30.000 Kunstwerke, darunter auch Plakatkunst, umfasst die Sammlung. Nehmen Sie sich in einem der bedeutendsten Brandenburger Museen für moderne Kunst unbedingt die Zeit für einen Ausstellungsbesuch.

Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst - Dieselkraftwerk Cottbus Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst - Dieselkraftwerk Cottbus, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Stephanie Panne

3. Altstadt und Spremberger Turm: Die gute Stube von Cottbus

Vom dkw Museum sind es nur noch ein paar Schritte bis in die Altstadt. Flanieren Sie über den liebevoll rekonstruierten Altmarkt und genießen Sie in einem der romantischen Straßencafés die prächtige Kulisse aus Bürgerhäusern und barocken Giebelfassaden unter dem Turm der Oberkirche St. Nikolai. Das Wahrzeichen der Altstadt ist der Spremberger Turm. Mit einer Höhe von 31 m bietet er einen schönen Rundblick über das Stadtzentrum der grünen Stadt an der Spree.

Blick auf den Markt in der Cottbusser Altstadt Blick auf den Markt in der Cottbusser Altstadt, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Kathrin Hellmann

4. Menschenrechtszentrum: Bewegende Zeitreise in die DDR-Geschichte

Wenn Sie sich für die Geschichte der DDR interessieren, sollten Sie noch das Menschenrechtszentrum Cottbus besuchen, die Gedenkstätte des ehemaligen Zuchthauses Cottbus an der Bautzener Straße. Zu DDR-Zeiten war dies das größte Gefängnis für politische Häftlinge, diese Zeit dokumentiert eine Dauerausstellung.

Ausstellungsvitrinen im Menschenrechtszentrum Cottbus Ausstellungsvitrinen im Menschenrechtszentrum Cottbus, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

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Abends

Und zum Ausklang des Tages...

Gönnen Sie sich mal einen ganz besonderen Kinobesuch. Das Kino „Weltspiegel“ nahe der Altstadt ist nicht nur das älteste Filmtheater Brandenburgs, sondern auch architektonisch mit seiner prächtigen Jugendstilfassade ein besonderes Kleinod. Sie gehen lieber ins Konzert, ins Theater, in die Oper oder ins Ballett? Dann verbringen Sie den Abend im Staatstheater Cottbus, das als Vier-Sparten-Haus ebenfalls in einem Prachtbau aus dem frühen 20. Jahrhundert mit Jugendstilelementen residiert.

Theatersaal im Staatstheater Cottbus Theatersaal im Staatstheater Cottbus, Foto: Marlies Kross

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