Wandern in Brandenburgs Naturparken - Naturpark Dahme-Seen © TMB-Fotoarchiv/Ehn
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Naturparkzentrum Hoher Fläming
Brennereiweg 45
14823 Rabenstein/Fläming OT Raben
033848-60004
033848-60360

Unterkünfte vor Ort

Bergmolchwanderweg

Beschreibung:
Nicht zu lang, mit viel Abwechslung, lockt der Bergmolchwanderweg Wanderer jeden Alters in die Natur. Unterschiedlichste Flora und Fauna, Burgenromantik, eine Falknerei mit Flugschau von Adlern, Milanen, Falken und Eulen, Möglichkeiten zur Einkehr in Gaststätten mit auf mehrere Generationen zurückgehender Tradition und am Ende noch ein sehr schöner Abenteuer-Spielplatz - braucht es noch mehr Zutaten für eine Familienwanderung? Die Burg Raben gehört neben der Burg Eisenhardt in Bad Belzig und der Wiesenburg zum Burgendreieck des Hohen Fläming. Im Jahre 1251 erstmals erwähnt, gab es im Laufe der Jahre viele Besitzerwechsel und berühmte Gäste - 1631 nahm König Gustav II. von Schweden hier Quartier, 1712 logierte Zar Peter I. auf der Burg. Von 1956 bis 1998 gab es eine Jugendherberge, heute gibt es eine Herberge mit Gastronomie. Vom 30 m hohen Bergfried ergibt sich ein weiter Blick über die eiszeitlich geprägte Landschaft des Fläming.

Länge: 14 km, ca. 4 Stunden

Start/Ziel: Naturparkzentrum in Raben (Fläming)

Markierung: Blauer Bergmolch auf weißem Grund

An-/Abreise
  • PKW: A9, AS Klein Mahrzehns, Parken: In der Nähe des Naturparkzentrums
  • ÖPNV: RE 7 Berlin - Dessau bis Bad Belzig. Freitags, samstags, sonn- und feiertags Burgenlinie (Bus 572) (Winterpause von Weihnachten bis Ostern) vom Bahnhof Bad Belzig nach Raben (Bushaltestelle vor Naturparkzentrum).
Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes
Vom Naturparkzentrum folgt man zunächst dem Logo mit dem blauen Bergmolch nach rechts. Nach der Überquerung der Straße führt der Weg zur "Alten Badeanstalt" von Raben. Wo früher die Rabener baden gingen, ist heute ein wichtiges Laichgebiet für verschiedene Amphibienarten. Mit etwas Glück kann man hier auch den Bergmolch beobachten - der diesem Wanderweg den Namen gab!
Nächstes Ziel ist die Planequelle, die manchen vielleicht enttäuschen mag. Denn als Sumpfwiese bilden viele kleine Quelltöpfe über verschiedene Rinnsale schließlich den Bachlauf, der am Ende der Wiese austritt. 1967 wurde das Planetal zum Naturschutzgebiet erklärt. Es ist Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere, zu denen Fieberklee, Eisvogel, Wasseramsel, Bergmolch und mehrere geschützte Libellenarten gehören. Schutzzweck des 100 ha großen NSG ist der Erhalt eines unbelasteten Quellwassereinzuggebietes und der naturnahen Biotope, wie Quellmoore, Erlenbruchwälder, Seggenriede, Feuchtwiesen und Röhrichte.
Der Weg schlängelt sich, immer der zuverlässigen Markierung folgend, am Rand des Naturschutzgebietes entlang und verläuft immer abwechselnd durch die feuchten Bachauen und das waldreiche Hinterland bis zur alten Straße zwischen Grubo und Rädike. Hier geht es rechts auf Schotterweg weiter, die Plane wird erneut überquert und man gelangt in den Ort Rädigke. Direkt im Zentrum, wo sich der eigentliche Dorfplatz befindet, gibt es ein Gehege mit Mufflons. Der Rundweg führt links bergan die Straße am Campingplatz vorbei zum Waldrand. Auf der Höhe verlässt man das Sträßchen und folgt der Markierung des Bergmolchwanderweges nach rechts in den Rädigker Wald. Kleine Richtungsänderungen, auch ein paar kleine Höhenunterschiede sind zu überwinden, dann ist die Burg Rabenstein erreicht. Von weitem ist ein mit einigen Antennen bestückter Turm zu sehen, der zu einer Falknerei gehört. Die Burg liegt etwas versteckt im Wald. Der Wanderweg führt durch die Anlage hindurch und hinunter in den Ort zum Ausgangspunkt zurück. Unmittelbar gegenüber dem Naturparkzentrum gibt es einen sehr schönen Kinderspielplatz mir vielen interessanten Geräten.

Karten / Literatur: Topographische Freizeitkarte - Wandern, Reiten, Radfahren Naturpark Hoher Fläming, 1:50.000, 6 Euro, ISBN 978-3-7490-4073-5

Texte mit freundlicher Genehmigung von www.wandermagazin.de
Beschreibung:
Nicht zu lang, mit viel Abwechslung, lockt der Bergmolchwanderweg Wanderer jeden Alters in die Natur. Unterschiedlichste Flora und Fauna, Burgenromantik, eine Falknerei mit Flugschau von Adlern, Milanen, Falken und Eulen, Möglichkeiten zur Einkehr in Gaststätten mit auf mehrere Generationen zurückgehender Tradition und am Ende noch ein sehr schöner Abenteuer-Spielplatz - braucht es noch mehr Zutaten für eine Familienwanderung? Die Burg Raben gehört neben der Burg Eisenhardt in Bad Belzig und der Wiesenburg zum Burgendreieck des Hohen Fläming. Im Jahre 1251 erstmals erwähnt, gab es im Laufe der Jahre viele Besitzerwechsel und berühmte Gäste - 1631 nahm König Gustav II. von Schweden hier Quartier, 1712 logierte Zar Peter I. auf der Burg. Von 1956 bis 1998 gab es eine Jugendherberge, heute gibt es eine Herberge mit Gastronomie. Vom 30 m hohen Bergfried ergibt sich ein weiter Blick über die eiszeitlich geprägte Landschaft des Fläming.

Länge: 14 km, ca. 4 Stunden

Start/Ziel: Naturparkzentrum in Raben (Fläming)

Markierung: Blauer Bergmolch auf weißem Grund

An-/Abreise
  • PKW: A9, AS Klein Mahrzehns, Parken: In der Nähe des Naturparkzentrums
  • ÖPNV: RE 7 Berlin - Dessau bis Bad Belzig. Freitags, samstags, sonn- und feiertags Burgenlinie (Bus 572) (Winterpause von Weihnachten bis Ostern) vom Bahnhof Bad Belzig nach Raben (Bushaltestelle vor Naturparkzentrum).
Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes
Vom Naturparkzentrum folgt man zunächst dem Logo mit dem blauen Bergmolch nach rechts. Nach der Überquerung der Straße führt der Weg zur "Alten Badeanstalt" von Raben. Wo früher die Rabener baden gingen, ist heute ein wichtiges Laichgebiet für verschiedene Amphibienarten. Mit etwas Glück kann man hier auch den Bergmolch beobachten - der diesem Wanderweg den Namen gab!
Nächstes Ziel ist die Planequelle, die manchen vielleicht enttäuschen mag. Denn als Sumpfwiese bilden viele kleine Quelltöpfe über verschiedene Rinnsale schließlich den Bachlauf, der am Ende der Wiese austr...
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Bewertungen / Kommentare
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3 Kommentar(e)
24.03.2015 um 18:25 Uhr, Thomas Wanda schrieb:

Ein sehr schöner, idyllischer Rundweg - abwechslungsreiche, mächtige Wälder, viel naturbelassene und verschlungene Pfade, viel zu sehen und entdecken, unzählige Rastmöglichkeiten auf dem Weg und zwei sehr schöne Einkehrmöglichkeiten (Burg Rabenstein und Rädigke). Man sollte den Weg am besten im Uhrzeigersinn laufen - so fängt er mit langgezogenen Wäldern an, wird dann immer abwechslungs- und ereignisreicher und gipfelt am Ziel mit einer Einkehr im Burghof Rabenstein. Auf der ganzen Tour ist uns kein Mensch begegnet (an einem diesigen Märztag allerdings nicht so verwunderlich). Einzige Unklarheit besteht hinsichtlich der Länge: Auf dieser Seite wird der Weg mit 11 km angegeben, auf den Infotafeln vor Ort mit 14,4 km, und die im Hintergrund laufende Wander-App hatte am Ende fast 18 km auf der Uhr. Dennoch sind wir den Weg in 4 Std. gelaufen, bei gemächlichem Tempo. Mit Familie sollte man wesentlich mehr Zeit einplanen wegen der vielen Attraktionen (Burg, Falknerei, Dorfidyll, diverse Tiergehege etc). Alles in allem eine überraschend schöne Tagestour, die viel Lust macht, noch öfter in den Fläming zu kommen.

06.07.2012 um 09:25 Uhr, A. P. schrieb:

Hervorragend beschilderter und mit Informationen begleiteter Wanderweg, der auf abwechslungsreiche Art und Weise eine Vielzahl wunderschöner Landschaftsperspektiven eröffnet. Genug Rastmöglichkeiten und trotz bestem Wetter und Wochenende kaum Verkehr auf dem Weg. Glasklare Empfehlung!!!

26.05.2012 um 22:16 Uhr, Stefanie und Mirco schrieb:

Alles was ein Wanderweg braucht, schöne, sehr unterschiedliche Wälder, eine schöne Burg mit tollem Ausblick und einer fantastischen Holzofenbäckerei, Wiesen, Heidelandschaften, Moorlandschaften, tollen Tierbegegnungen, wahnsinnig tolle alte Bäume und ein nettes idyllisches Dorf. Es war eine wunderschöner Tag, am liebsten würden wir die Tour morgen gleich nochmal machen. Fast die komplette Wanderung waren wir alleine unterwegs, nur in den Dörfern und auf der Burg hatten wir sehr, sehr nette Menschen um uns. In und um Rädike sollte man unbedingt die philosophischen Steine beachten!

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