Die von den Flüsschen Nuthe und Nieplitz eingerahmte Niederungslandschaft des südwestlich von Berlin gelegenen Naturparks ist ein Vogelparadies. Verschiedene Rohrsängerarten, Blaukehlchen und Bartmeisen bevölkern die Röhrichtgürtel, die am Blankensee bis zu 300 Meter breit sind. Die Flachseen bei Stangenhagen sind Heimat für Gründel- und Tauchenten, Wasser-, Bless- und Teichrallen. Seltene Watvögel wie Kiebitz, Bekassine und Rotschenkel brüten in den Feuchtwiesen.
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Imposante Greifvögel, zum Beispiel See- und Fischadler, Baumfalke, Rohrweihe, Rot- und Schwarzmilan, haben Horste im Gebiet. Auch Silberreiher, Höckerschwäne, Kraniche und Graugänse sind anzutreffen.
Im Herbst und Frühjahr suchen bis zu 180.000 Wasservögel ihre Rast- und Sammelplätze im Naturpark auf. Beobachtungstürme bei Blankensee und Stangenhagen und die Bohlenstege auf dem Blanken- und dem Riebener See bieten Beobachtern hervorragende Möglichkeiten, die Vogelwelt unmittelbar mitzuerleben.
Der ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog-West ist von der jahrzehntelangen militärischen Nutzung geprägt. Panzerfahrten, Schießübungen und Brände hinterließen offene Sandflächen und Heiden. Hier gibt es eine mächtige unbewachsene Flugsanddüne. Außerdem trifft man auf Erlenbruchwälder, Zwischenmoore, Quellgebiete und einen letzten natürlichen Abschnitt der Nuthe. Der überwiegende Teil des ehemaligen Truppenübungsplatzes wird sich zum Wildnisgebiet entwickeln. Die Natur soll hier sich selbst überlassen bleiben, ohne Einfluss des Menschen.
Vom Rundwanderweg Pechüle, der überwiegend durch Waldbereiche führt, hat man am Keilberg einen eindrucksvollen Ausblick über den gesamten Naturpark. Ein anderer Wanderweg, der durch die Offenlandbereiche nach Felgentreu führen wird, ist noch im Aufbau.
Im Wildgehege Glauer Tal, das ebenfalls auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz eingerichtet wurde, können Besucher dem Rot-, Dam- und Muffelwild wie in „freier Wildbahn“ begegnen. Innerhalb des 160 Hektar großem, eingezäunten Areals können sich die Tiere ungehindert bewegen. Besonders beeindrucken ist im Herbst die Brunft der Hirsche, stattlicher Zwanzigender, die die Besucher von den Rundwanderwegen oder Beobachtungseinrichtungen aus erleben können. Eingangstor zum Wildgehege ist das NaturParkZentrum Glauer Tal mit Gastronomie und vielfältigen Anregungen und Informationen zum Erleben der Nuthe-Nieplitz-Region.
Weitere Informationen unter:
www.naturpark-nuthe-nieplitz.brandenburg.de
Informationsstelle:
NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal
Glauer Tal 1
14959 Trebbin OT Blankensee
Tel.: 033731-700460
E-Mail: mail
@
besucherzentrum-glau.de
Internet: www.besucherzentrum-glau.de
Internet: www.natur-schau-spiel.com/de/besucherzentren/glauertal.html
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