Doberlug, erstmals im Jahre 1005 durch den Chronisten Thietmar von Merseburg schriftlich erwähnt, erlangte vor allem im Mittelalter Ansehen durch das 1165 gestiftete Zisterzienserkloster. Es ist das älteste Zisterzienserkloster zwischen Elbe und Oder. Kirchhain besaß bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts das Marktrecht und wurde mit dem Aufblühen des Gerberhandwerks einer der wichtigsten Produktionsstandorte für Schafleder in Deutschland.
An die vorindustrielle und industrielle Lederherstellung in Kirchhain erinnert das in Europa einzigartige Weißgerbermuseum mit seiner technischen Ausstellung. Sehenswert sind ferner das Rathaus, die Stadtpfarrkirche, die Kursächsische Postmeilensäule, das aus dem ehemaligen Abtshaus hervorgegangene Renaissanceschloß und schließlich die prächtige Klosterkirche. Über die Landstraßen, Rad-, Wander- und Reitwege lassen sich problemlos Abstecher zum Naherholungsgebiet Bad Erna (Badesee) oder zu den Ortsteilen der Stadt durchführen.