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  • Schloss Neuhardenberg, Foto: Andreas Beetz Schloss Neuhardenberg, Foto: Andreas Beetz

    Geschichte in den preußischen Erinnerungsorten erleben

    Jahrhundertelang prägten die Hohenzollern das heutige Brandenburg, im 18./19. Jhd. stieg der Staat Preußen zur Weltmacht auf. Preußische Erinnerungsorte zeugen von der wechselvollen Geschichte.

    Jahrhundertelang prägten die Hohenzollern das heutige Brandenburg, im 18./19. Jhd. stieg der Staat Preußen zur Weltmacht auf. Preußische Erinnerungsorte zeugen von der wechselvollen Geschichte.

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Preußische Erinnerungsorte Zeugnisse einer wechselvollen Geschichte

Potsdam, die Stadt, die heute Besucher aus aller Welt begeistert, ist eine Erfindung Friedrichs des Großen. In seiner Lieblingsstadt fühlte er sich wohler als im quirligen Berlin. Als noch sein Vater regierte, der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I., war die Garnisonsstadt für Friedrich bloß ein "elendes Nest". Aber schon Mitte des 18. Jahrhunderts wurden seine städtebaulichen Visionen Wirklichkeit.

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Potsdam, Friedrichs Lieblingsresidenz

Zwischen 1740 und 1786 ließ er ein barockes Gesamtkunstwerk erschaffen, das Potsdam in die erste Liga der schönsten Residenzstädte Europas katapultierte. Heute zählen die Schlösser und Gärten der Stadt, allen voran die Sommerresidenz Schloss Sanssouci, zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach Friedrichs Ideen wurden nicht nur die Architektur der Bauten und die Anlage der Parks gestaltet, sondern auch die Fassaden- und Innendekoration bis hin zum Mobiliar.

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Schloss Sanssouci Schloss Sanssouci, Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Steffen Lehmann

Namhafte Baumeister und Gartenkünstler

Potsdam ist sicherlich der berühmteste Ort, an dem es sich wunderbar auf den Pfaden Preußens wandeln lässt. Ab nicht nur hier, überall in Brandenburg erinnern eindrucksvolle Baudenkmäler und bedeutende Gartenkunstwerke und Parkanlagen an die Zeit der preußischen Könige. Besonders die beiden kunstsinnigen Herrscher Friedrich der Große und Friedrich Wilhelm der IV. prägten im 18. und 19. Jahrhundert das Erscheinungsbild Preußens. Namhafte Architekten wie Knobeldorff, Schinkel, Persius, Stüler und Gartenkünstler wie Lenné verwirklichten ihre Visionen eines Preußischen Arkadien.

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Schloss Caputh Schloss Caputh, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Imposante Denkmäler im ganzen Land

Schon vor der Zeit Friedrichs des Großen gab es besondere Orte, die auch heute noch viel von der Geschichte Preußens erzählen: Oranienburg zum Beispiel mit Brandenburgs ältester barocker Schlossanlage, das Schloss in König Wusterhausen, wo der Soldatenkönig sein berühmtes Tabakkollegium abhielt oder das Litzmannsche Haus in Neuruppin, wo der junge Friedrich seine Zeit als Kommandeur des Infanterieregiments verbrachte.

In der Altstadt von Küstrin, die im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört wurde, befand sich einst ein Schloss, wo Friedrichs Vater dessen Freund Katte hinrichten ließ. Die von Gras inzwischen überwucherte Ruinenlandschaft auf der polnischen Seite gilt heute als „Küstriner Pompeji“ und ist ein faszinierendes Ausflugsziel für alle, die im Oderbruch unterwegs sind.

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Schloss Königs Wusterhausen Schloss Königs Wusterhausen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Auf Preußischen Spuren durch Brandenburg

Die Preußenzeit in Brandenburg währte etwa 250 Jahre. Sie begann im Jahre 1701, als sich der Sohn des Großen Kurfürsten eigenhändig zum König krönte und sich fortan Friedrich I, König in Preußen, nannte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Preußen aufgelöst.

Entdecken Sie diesen spannenden und bedeutenden Abschnitt der Geschichte Brandenburgs auf den Pfaden zu den heutigen Erinnerungsorten, zum Beispiel von Potsdam über Oranienburg und Neuruppin bis nach Rheinsberg oder von Königs Wusterhausen über Storkow, Frankfurt/Oder und Küstrin bis ins Oderbruch.

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Schloss Rheinsberg Schloss Rheinsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

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