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  • Kanu im Spreewald Kanu im Spreewald

    Einzigartiges Wasserlabyrinth und gelebte Traditionen

    Ein europaweit einmaliges, lagunenartiges Wasserlabyrinth unter dem Schutz der UNESCO - das ist der Spreewald. Noch heute leben hier die Sorben, die seine Kultur entscheidend prägen.

    Ein europaweit einmaliges, lagunenartiges Wasserlabyrinth unter dem Schutz der UNESCO - das ist der Spreewald. Noch heute leben hier die Sorben, die seine Kultur entscheidend prägen.
    Ort: Lübbenau/Spreewald

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Einzigartige Lagunenlandschaft mit viel Tradition Was Sie im Spreewald erleben können

Mehr als Gurken und Kahnfahrten: Wer denkt beim Spreewald nicht gleich an die legendären Gurken oder Kahnfahrten? Inzwischen dürfte Krimifans unter den Fernsehzuschauern der "Spreewaldkrimi" bestens bekannt sein. Und damit sind auch die magischen, geradezu mystischen Seiten dieser Region südöstlich von Berlin beinahe kein Geheimnis mehr.

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Urwüchsiges Naturschauspiel

Die letzte Eiszeit formte hier den Verlauf der Spree. So entstand eine lagunenartige Auenlandschaft, die in ganz Europa einmalig ist. Ein weit verzweigtes Netz von Fließen und Kanälen mit über 1000 Kilometern Länge prägt das Bild dieser urwüchsigen Flusslandschaft. Als Biosphärenreservat der UNESCO steht der Spreewald unter besonderem Schutz. Weißstorch, Wiedehopf und zahllose weitere bedrohte Tierarten sind hier heimisch. 

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Landschaft im Spreewald Landschaft im Spreewald, Foto: TMB-Fotoarchiv/Peter Becker

Mit dem Kahn durchs grüne Labyrinth

Für eine Entdeckungstour durch dieses Labyrinth, in dem 300 Kilometer Fließe befahrbar sind, empfiehlt sich eine Kanuwanderung oder ganz traditionell eine Kahnfahrt. Beginnen Sie Ihre Tour in Lübbenau, der "heimlichen Hauptstadt des Spreewalds", wie der Dichter Theodor Fontane sie einst liebevoll beschrieb. Oder entdecken Sie den Unterspreewald ab Lübben. Beim ruhigen Gleiten durch die Wasserläufe stellen sich magische Momente wie von selbst ein. Lichte Wälder und Wiesen, auf denen die typischen Heuschober emporragen, Inselgehöfte und malerische Dörfer ziehen vorbei. Und nicht nur zur Gurkenernte ist der Kahn das wichtigste Fortbewegungsmittel, sogar die Post wird im Sommerhalbjahr mit dem Kahn gebracht. Im Winter genießt man an Bord dick eingemummelt in Decken Glühwein oder heißen Tee und lässt sich sanft durch die besinnliche Winterlandschaft staken. 

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Kahnfahrt im Spreewald Kahnfahrt im Spreewald, Foto: TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

5 Dinge im Spreewald, die Sie erlebt haben sollten!

  1. Lübbenau, die Hauptstadt des Spreewaldes & Kahnfahrt

    "Die heimliche Hauptstadt des Spreewalds": Diesen Ruf genießt Lübbenau spätestens seit Theodor Fontane. Vielleicht ist die Stadt, die ihre Wurzeln im 9. Jahrhundert hat, tatsächlich die Schönste des Spreewalds. Vom "Großen Hafen" startet man eine Kahnfahrt durch die Lagunenlandschaft.

  2. Freilandmuseum Lehde

    Märchenhafte Idylle im Spreewalddorf Lehde. Das wichtigstes Verkehrsmittel ist hier der Kahn. Das ganze Dorf, das Theodor Fontane einst mit Venedig verglich, steht unter Denkmalschutz.

  3. Lausitzmetropole Cottbus

    Was muss eine Stadt haben, wenn sie das Zentrum einer ganzen Region wie der Lausitz ist? Kultur, Wissenschaft, Einkaufsmöglichkeiten und Urbanität, die Alt und Jung gleichermaßen fasziniert.

  4. Schloss und Park Branitz

    Das spätbarocke Schloss und zahlreiche Ensemblebauten befinden sich inmitten eines international bedeutenden Landschaftsparks nach englischem Vorbild. Den Park legte Hermann Fürst von Pückler-Muskau an.

  5. Kanutour durch den Spreewald

    Hunderte Kilometer lang ist das Netz aus Flüssen und Fließen, die den Spreewald durchziehen. Hat man erst einmal die Orte des Spreewaldes hinter sich gelassen, so kann man hier völlig ungestört einmalige Naturlandschaften erleben.

Typisch Spreewald – mit dem Rad oder Kanu auf Entdeckungstour

Kähne, Trachten und alte Handwerkskünste wie Kahnbauen, Holzschuhschnitzen oder Korbflechten: Der Spreewald ist eine besondere Region mit jahrhundertealten Traditionen, die bis heute gepflegt werden. In den Sommermonaten lädt eine spezielle Handwerkertour und das Museumsdorf Lehde dazu ein, die traditionellen Höfe und Betriebe zu besichtigen. Am besten entdecken Sie den Spreewald mit dem Rad, z. B. auf dem Gurkenradweg oder Spreeradweg oder individuell mit dem Kanu.

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Zwei Radfahrer im Spreewald Zwei Radfahrer im Spreewald, Foto: TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

Sorbische Bräuche

Im Freilandmuseum Lehde, das Sie bequem mit dem Kahn erreichen, können Sie eintauchen in die Welt der Spreewaldbauern, wie sie mit ihren typischen Gehöften am Wasser seit Jahrhunderten besteht. Und natürlich kommt die Spreewaldgurke im Gurkenmuseum in Lehde zu musealen Ehren und wird in allen Variationen verkostet. Die Kultur der Sorben und Wenden, ihre Sagen und Bräuche sind im Spreewald bis heute lebendig. Vom kunstvollen Ostereierbemalen bis hin zum Hahnenrupfen zur Erntezeit. Auch die Ortsschilder sind im Spreewald zweisprachig.

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Sorbische Ostereier Sorbische Ostereier, Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Wieck

Genießen und entspannen

"Was macht den Spreewälder stark?", lautet eine beliebte Frage im Spreewald. Die Antwort: "Pellkartoffeln, Leinöl und Quark". Die Spreewaldküche ist bodenständig bis deftig: Kräuter, Gurken in allen Geschmacksrichtungen, Leinöl, Sauerkraut und Meerrettich sind typisch Spreewald. Auch Brandenburger Meisterkoch Marco Giedow findet im Spreewald alle Zutaten für seine "fantasievolle Küche", die er in seiner "Speisenkammer" in Burg serviert.

Wie schwebt es sich auf Thermalsole? In der Spreewald Therme in Burg wird die gehaltvolle Salzlösung aus über 1.000 Metern Tiefe gewonnen. Entspannter können Sie die Seele nicht baumeln lassen.

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Meisterkoch Marco Giedow vom Restaurant Speisenkammer Meisterkoch Marco Giedow vom Restaurant Speisenkammer , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Ein Katzensprung nach Ägypten

Wer danach Lust auf etwas Großstadtflair bekommen hatte, sollte ins nahe gelegene Cottbus fahren. In der grünen Stadt an der Spree lockt die barocke Altstadt, moderne Kunst in einem ehemaligen Dieselkraftwerk und nicht zuletzt Schloss und Park Branitz, das Vermächtnis des Fürsten Pückler. Nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten schuf Fürst Pückler hier eines der bedeutenden Gartenkunstwerke des 19. Jahrhunderts. Die beiden Pyramiden, eine Land- und eine Seepyramide, zaubern ein Stück Ägypten in die Region.

Abends lädt das "Staatstheater Cottbus", das einzige bespielte Jugendstiltheater Deutschlands, ein.

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Pyramide im Park Branitz Pyramide im Park Branitz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

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