• Radfahrer vor Tagebau, Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quentzel

    Urlaub an neuen Ufern

    Wo sich früher gigantische Bagger durchs Erdreich wühlten, gehen heute Urlauber baden, angeln oder surfen. Denn im Lausitzer Seenland entsteht Europas größtes Wasserrevier mit mehr als 20 Seen.

    Wo sich früher gigantische Bagger durchs Erdreich wühlten, gehen heute Urlauber baden, angeln oder surfen. Denn im Lausitzer Seenland entsteht Europas größtes Wasserrevier mit mehr als 20 Seen.
    Ort: Senftenberg

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Vom schwarzen Gold zur blauen Oase
Was Sie im Lausitzer Seenland erleben können

Ein Landschaftspanorama der bizarren Kontraste: Die Landschaft des Lausitzer Seenlandes mutet schlicht surreal an. Links noch ein Krater, rechts schon ein See. Hier tut sich eine grauschwarze Mondlandschaft auf, dort glitzert die Sonne auf der Wasseroberfläche eines gefluteten Tagebaus. Wo früher auf riesigen Flächen Braunkohle abgebaggert wurde, entsteht seit einigen Jahren, wiederum von Menschenhand, ein künstliches Seenreich, das es in Europa nirgendwo sonst gibt. 

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Vom Industrierevier zum Urlaubsparadies

Bis zum Jahre 2025 werden mehr als 20 Seen in dieser Urlaubsregion im Süden Brandenburgs geschaffen und zehn davon durch schiffbare Kanäle miteinander verbunden. Bereits heute ist Europas größte künstliche Wasserlandschaft ein El Dorado für Wassersportler, Freizeitkapitäne und alle, die Badeurlaub lieben. An den Seen können Sie sich beim Segeln, Surfen, Paddeln und Tauchen und Angeln erholen. Auch Liebhaber von Fun-Sportarten wie Jetski oder Stand-up Paddling kommen im Lausitzer Seenland auf ihre Kosten. Bootsanlegestellen, Strandbäder bis hin zu Ferienwohnungen an und auf dem Wasser, Campingplätzen und einer Gastronomie für jeden Geschmack lassen es an nichts fehlen.

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Segeln im Lausitzer Seenland Segeln im Lausitzer Seenland, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Mittelmeer-Flair im einstigen Tagebaurevier

Fast wie am Mittelmeer fühlt es sich in Senftenberg an. Seit Anfang der siebziger Jahre liegt die Stadt an einem der größten künstlichen Seen in Deutschland. Von der 80 Meter langen Seebrücke am neuen, architekturpreisgekrönten Stadthafen Senftenberg genießen Sie einen herrlichen Ausblick über den Senftenberger See. 

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Stadthafen Senftenberg Stadthafen Senftenberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Auf Wasserabenteuer bestens eingestellt

Mit dem Boot oder Ausflugsschiff können Sie von hier die neu entstandene Landschaft des Lausitzer Seenlands erkunden. Über den Koschener Kanal erreichen Sie den Geierswalder See. Weite Sandstrände laden zum Baden ein, am Hafencamp am Senftenberger See stehen Wasserabenteuer für jeden Geschmack auf dem Programm. 

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Am Koschener Kanal im Lausitzer Seenland Am Koschener Kanal im Lausitzer Seenland, Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quentzel

Auf sächsischen Spuren

Auch die historische Innenstadt Senftenbergs mit der spätgotischen Kirche St. Peter und Paul und der Nachbildung der kursächsischen Postmeilensäule lohnt unbedingt den Besuch. Im Renaissanceschloss erfahren Geschichtsinteressierte mehr zur einstigen Lage Senftenbergs, das bis vor 200 Jahren noch zu Sachsen gehörte. Deutschlandweit einmalig ist der vollständig erhaltene Erdwall, der die einstige Festung Sachsens in Brandenburg umgibt. 

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Schloss Senftenberg Schloss Senftenberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

5 Dinge im Lausitzer Seenland, die Sie erlebt haben sollten!

  1. Mittelmeerflair am Senftenberger See

    Der Senftenberger See mit seinem 11 Kilometer langen Strand und einer Wasserfläche von 1300 ha bietet vielseitige Möglichkeiten in puncto Wassersport und Erholung. Starten Sie zu einer Bootstour vom Stadthafen Senftenberg durch den Koschener Kanal zum Geierswalder See.

  2. F60 - der liegende Eiffelturm

    Die stillgelegte Abraumförderbrücke F60 ist mit 502 Meter Länge, 202 Meter Breite, 80 Meter Höhe und 11.000 Tonnen Gewicht die weltweit größte ihrer Art. Von ihrer Spitze haben Sie einen atemberaubenden Blick.

  3. ENERGIE-Route der Lausitzer Industriekultur

    Die ENERGIE-Route verbindet 10 traditionsreiche Originalschauplätze der Lausitzer Industriekultur rund um das Thema ENERGIE miteinander und stellt somit den einmaligen Zusammenschluss mehrerer interessanter Sehenswürdigkeiten in der Region dar.

  4. IBA-Terrassen Großräschen

    Schon die Architektur ist ein Hingucker. Wie eine Abbruchkante zum See hin fügen sich die Terrassen in die Landschaft. Gewaltig ist der Blick, wenn man oben steht und auf Europas größte Landschaftsbaustelle schaut: Das Lausitzer Seenland.

  5. Unterwegs auf der Niederlausitzer Bergbautour

    Die Niederlausitzer Bergbautour garantiert eine spannende Entdeckungsreise durch mehr als 150 Jahre Braunkohlegeschichte. Der Rekord-Teufel, das Symbol für Kohle aus der Lausitz, führt auf etwa 500 km durch die Region.

Energie-Geschichten

Bergbau und Energieindustrie haben die Lausitzer Kulturgeschichte seit über 150 Jahren geprägt. Zum Teil sind die Tagebaue immer noch in Betrieb. Wie wird Kohle in Energie verwandelt, wie lebten und arbeiteten die Bergleute? Auf der ENERGIE-Route erfahren Sie dazu Wissenswertes an den Originalschauplätzen.

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Bergbautour Welzow Bergbautour Welzow, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Auf Wüsten-Safari im Seenland

Steppe, Wüste oder Canyon? Auf den IBA-Terrassen und weiteren Landmarken wie am "Rostigen Nagel" am Sedlitzer See oder am "Schiefen Turm" am Senftenberger See fühlen Sie sich wie in eine andere Welt versetzt. Landschaftsblicke mit Spaßfaktor versprechen die Safaritouren in die ehemaligen Tagebaue mit Jeeps und Quads.

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Landmarke Rostiger Nagel am Sedlitzer See Landmarke Rostiger Nagel am Sedlitzer See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog

Einmal den "Liegenden Eiffelturm" bezwingen

Wagen Sie den Aufstieg auf den "Liegenden Eiffelturm", dem Besucherbergwerk F60. Diese stillgelegte Abraumförderbrücke mit ihren eindrucksvollen Dimensionen ragt bis zu einer Höhe von 80 Metern über dem Erdboden auf. Sehenswert sind auch die Biotürme in Lauchhammer und das Erlebniskraftwerk Plessa.

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Besucherbergwerk F 60 Besucherbergwerk F 60 , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Mit dem Rad durchs Seenland der Industriekultur

Mit dem Rad können Sie sich die imposanten Monumente der Lausitzer Industriekultur zu jeder Jahreszeit erschließen. Der Fürst-Pückler-Radweg führt auf einem etwa 500 Kilometer langen Rundkurs durch die ganze Region. Ihre Bergbaugeschichte "erfahren" Sie auf der Niederlausitzer Bergbautour. Auf der Kohle-, Wind- & Wasser-Tour entdecken Sie die Elemente der Energiegewinnung, die das heutige Seenland geprägt haben. Ob mit Wind im Rücken oder in den Segeln, im Lausitzer Seenland spüren Sie die Energie.

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Niederlausitzer Bergbautour Niederlausitzer Bergbautour, Foto: Nada Quentzel

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