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  • Schloss Elsterwerda, Foto: Andreas Franke Schloss Elsterwerda, Foto: Andreas Franke

    Heidelandschaft, Obstwiesen und Industriekultur

    Streuobstwiesen und die blühende Heide prägen die Natur im historischen Grenzgebiet zwischen Preußen und Sachsen. Wandern Sie auf den Spuren der Zisterzienser oder erradeln Sie die Landschaft.

    Streuobstwiesen und die blühende Heide prägen die Natur im historischen Grenzgebiet zwischen Preußen und Sachsen. Wandern Sie auf den Spuren der Zisterzienser oder erradeln Sie die Landschaft.
    Ort: Bad Liebenwerda

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Heide, Obstwiesen, Wälder und die Zeugen der Industrie von einst Was Sie im Elbe-Elster-Land erleben können

Gegensätze, die sich anziehen: Brandenburgs südlichste Region, das Elbe-Elster-Land, ist voller reizvoller Kontraste: Laub- und Kiefernwälder wechseln sich ab mit riesigen Streuobstwiesen. Alte Mühlen und stillgelegte Kraftwerke stehen als stumme Zeugen einer vergangenen Epoche inmitten der weiten Landschaft. Auch heute dreht sich zwischen Elbe und Lausitz immer noch vieles um die Energie und den Wandel, den sie beflügelt. Denn diese Kulturlandschaft ist in weiten Teilen Folge des Bergbaus, der hier in den letzten hundert Jahren betrieben wurde.

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Schnucken gucken auf der Heide

Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft hat sich die Natur ihren geschützten Raum zurück erobert. Im Spätsommer erblüht die Heide purpurrot bis zum Horizont. Kommen Sie "Schnucken gucken": Heidschnucken grasen auf der Heide und verhindern so, dass sie zuwächst. Auch die Heidelerche und der Wiedehopf und andere Vogel- und Tierarten sind hier heimisch.

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Schafe in der Heide Schafe in der Heide, Foto: Landkreis Elbe-Elster/Andreas Franke

Obstanbau nach alter Tradition

In Brandenburgs größtem Streuobstgebiet hat es schon seinen ganz besonderen Reiz, wenn im Frühling zur Zeit der Baumblüte die Obstwiesen aufblühen. Etwa 150 Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumenbäume stehen im "Pomologischen Schau- und Lehrgarten" in Döllingen. Das Obst wird hier noch ganz traditionell bewirtschaftet.

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Pomologischer Schaugarten Döllingen Pomologischer Schaugarten Döllingen, Foto: TMB/Andrea Opitz

Paradies für Radler

Die weite, flache Landschaft des Elbe-Elster-Landes lässt sich am besten bei einer Radtour erkunden. Radeln Sie auf der gut ausgebauten Elsterradtour die Schwarze Elster entlang. Die Kohle, Wind & Wasser Tour bringt Sie auf die Spuren der Energieträger, die diese Region seit jeher geprägt haben. Entdecken Sie zum Beispiel die historische Bockwindmühle Lebusa oder die Bockwindmühle Trebbus, die Paltrockwindmühle Oppelhain und mit Wasserkraft angetriebene Mühle wie die Elstermühle Plessa.

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Elstermühle Plessa Elstermühle Plessa, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Den Horizont erweitern

In ganz anderen Dimensionen erscheinen die Industriedenkmäler, mit denen einst Kohle gefördert wurde. Auf dem "Liegenden Eiffelturm" können Sie buchstäblich Ihren Horizont überschreiten: auf der ehemaligen Abraumförderbrücke des Besucherbergwerks F60 in Lichterfeld geht es hinauf in schwindelerregende Höhe von 80 Metern.

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F60 F60, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Auf dem Weg der Kohle

In der LOUISE, Europas ältester Brikettfabrik in Domsdorf, wurde noch bis Anfang der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts Braunkohle zu Briketts gepresst. Im heutigen Besucherbergwerk dampft, rumpelt und zischt es noch immer. Eines der ältesten Braunkohlekraftwerke Europas, das Erlebnis-Kraftwerk Plessa, ist in seiner Bausubstanz ebenfalls noch vollständig erhalten. Mit seinen markanten Schornsteinen gehört es zweifellos zu den "Giganten der Industriekultur" von einst. Begeben Sie sich auf den "den Weg der Kohle" und lernen Sie die faszinierende Kraftwerkstechnik der Gründerzeit kennen.

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Die Brikettfabrik Louise mit Lokomotive davor Die Brikettfabrik Louise mit Lokomotive davor, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Spuren der Zisterzienser

Kulturgenuss ganz anderer Art verspricht eine (Rad-)Wanderung auf den Spuren der Zisterziensermönche. Das älteste Zisterzienserkloster zwischen Elbe und Oder befindet sich in Doberlug. Die dortige Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert ist einer der bedeutendsten Kirchenbauten der Region. In Mühlberg an der Elbe liegt das südlichste Zisterzienserkloster Brandenburgs, das Nonnenkloster Marienstern. Es stammt ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert und ist heute noch größtenteils erhalten. In der Propstei befindet sich das Museum "Mühlberg 1547". Geschichtsinteressierte erfahren in der neuen Dauerausstellung viel Wissenswertes rund um die Schlacht bei Mühlberg von 1547 und die Reformationsgeschichte.

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 Zisterzienserklosterkirche Doberlug Zisterzienserklosterkirche Doberlug, Foto: AG "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg/Erik-Jan Ouwerkerk

Von Sängern und Puppen

Im historischen Grenzland zwischen Preußen und Sachsen wird auch gerne heiter und ausgelassen gefeiert, so z. B. beim Sängerfest in Finsterwalde, Deutschlands einziger Sängerstadt. Und auch das ist das Elbe-Elster-Land: die inzwischen 250-jährige Tradition des Marionettentheaters. Zum Internationalen Puppentheaterfestival alljährlich im September zieht es Puppenspieler aus der ganzen Welt in den Süden Brandenburgs.

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Internationales Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land Internationales Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land, Foto: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

Video-Inspiration: Das Elbe-Elster-Land mit dem Rad entdecken

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