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  • See bei Brodowin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn See bei Brodowin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

    Kultur, Technik und viel Natur vor den Toren Berlins

    Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das Barnimer Land ist die grüne Lunge vor den Toren Berlins. Die Barnimer Feldmark und der Naturpark Barnim reichen bis in das Stadtgebiet Berlins hinein.

    Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das Barnimer Land ist die grüne Lunge vor den Toren Berlins. Die Barnimer Feldmark und der Naturpark Barnim reichen bis in das Stadtgebiet Berlins hinein.
    Ort: Eberswalde

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Viel Natur vor den Toren Berlins Was Sie im Barnimer Land erleben können

Die grüne Lunge Berlins: Für viele Berlinerinnen und Berliner beginnt ein Ausflug in den wald- und seenreichen Nordosten der Stadt direkt vor der Haustür. Denn die Barnimer Hochfläche ragt bis in die Mitte Berlins hinein. Sie ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren, die Brandenburgs Landschaften vielerorts geprägt hat.

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Janz flott "jwd"

Der Naturpark Barnim und die Barnimer Feldmark sind Berlins grüne Lungen mit S-Bahn-Anschluss. Auch mit der Heidekrautbahn sind Ausflügler schnell "jwd" ("janz weit draußen"), um im Barnimer Land zu wandern oder mit dem Rad auf Tour zu gehen. In den Sommermonaten sorgen die vielen Badeseen für die nötige Erfrischung. Seit jeher locken das Strandbad Wandlitzsee und der benachbarte malerische Liepnitzsee Berliner Ausflügler zu Badefreuden in den Barnim.

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Liepnitzsee Liepnitzsee, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wald, Wasser, Weitblick in der Schorfheide

An der Endstation der Heidekrautbahn in Groß Schönebeck beginnt die Schorfheide, eines der größten Waldgebiete Mitteleuropas. Im Wildpark Schorfheide sind Großwildtiere wie Wolf, Wisent, Elch und Luchs und sehr seltene, bedrohte Haustierrassen zu beobachten. Inmitten der Schorfheide liegt idyllisch der Werbellinsee, einer der größten, tiefsten und klarsten Seen Brandenburgs. Etwas weiter nördlich, im beschaulichen Joachimsthal, lockt auf dem BIORAMA-Aussichtsturm der Blick in die Weite, an klaren Tagen reicht er bis nach Berlin.

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Am Werbellinsee Am Werbellinsee, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Ganz viel Wasser, aber auch ganz viel Wald

Nicht nur Seen prägen die Landschaft sondern vor allem auch der 670 ha große Grumsiner Forst im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Seit 2011 Weltnaturerbe, steht er auf einer Stufe mit der Serengeti in Tansania oder dem Grand Canyon in den USA. Der mystische Wald gehört zu den größten zusammenhängenden Buchenwäldern Europas. 

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Buchenwald Grumsin Buchenwald Grumsin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Jan Hoffmann

5 Dinge im Barnimer Land, die Sie erlebt haben sollten!

  1. Baden & Radeln am Werbellinsee

    Der Werbellinsee gehört zu den klarsten Seen Brandenburgs. An seinen Ufern lässt es sich hervorragend baden. Wer es lieber aktiver möchte, dem sei die gut 20 km lange Radrundtour um den See empfohlen.

  2. Zisterzienserkloster Chorin

    Die ehemalige Zisterzienserabtei Chorin stellt ein bedeutendes Beispiel für mittelalterliche Sakralarchitektur im Stil der norddeutschen Backsteingotik dar. Gewaltig erheben sich die Wände unmittelbar vor dem Besucher und vermitteln einen Eindruck von der Bedeutung göttlicher Größe im Mittelalter.

  3. UNESCO-Weltnaturerbe Grumsin

    Seit 2011 steht der 670 ha große Grumsiner Forst im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin auf einer Stufe mit der Serengeti in Tansania oder dem Grand Canyon in den USA. Eine Wanderung durch den tiefen Buchenwald ist ein "Muss".

  4. Schiffshebewerk Niederfinow

    Ein Industriedenkmal der ganz besonderen Art und einzigartig in Deutschland: Das Schiffshebewerk wurde bereits im Jahr 1934 in Betrieb genommen, überwindet eine Höhe von 36 Metern und ermöglicht so die Schifffahrt auf der Havel-Oder-Wasserstraße.

  5. Kanutour und Industriekultur auf dem Finowkanal

    Der Finowkanal ist die älteste noch befahrbare Wasserstraße Deutschlands. Der Weg führt vorbei an vielen Denkmalen der Industriekultur und 12 handbetriebenen historischen Schleusen.

Ein einfach überragendes Schiffshebewerk

Am Nordrand des flachen Oderbruchs ragt plötzlich ein imposantes Bauwerk 60 Meter in die Höhe: die filigrane Stahlkonstruktion des Schiffshebewerks Niederfinow. Es transportiert Schiffe vom Oder-Havel-Kanal aus 36 Metern Höhe in nur fünf Minuten die Hügel des Oberbarnims hinab ins Oderbruch. Bis 2018 entsteht gleich nebenan ein neues Schiffshebewerk. Eine Radtour auf dem Oder-Havel-Radweg entlang des Finowkanals führt an Sie an weiteren Stätten der Industriekultur vorbei. Der Finowkanal ist Deutschlands älteste künstliche Wasserstraße, die vor 400 Jahren zwischen Oder und Havel angelegt wurde, sie hatte maßgeblichen Anteil an der Industrialisierung dieses Landstrichs.

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Schiffshebewerk Niederfinow Seitenansicht Schiffshebewerk Niederfinow Seitenansicht, Foto: TMB-Fotoarchiv/Claus-Dieter Steyer

Auch akustisch beeindruckend: das Kloster Chorin

Und noch einen zweiten Ort gibt es im Barnim, an dem unvermittelt ein äußerst filigranes Baudenkmal in die Höhe ragt. Es sind die markanten Backsteinmauern des Zisterzienserklosters in Chorin. Mit ihren hohen Bögen und schmalen Säulen vermittelt es nicht nur Eleganz und Leichtigkeit, sondern es besitzt auch eine einmalige Akustik. Während des Choriner Musiksommers wird das Kloster zum Mekka für alle Konzertfans. Nur wenige Kilometer entfernt gibt es ein richtiges Ökodorf. In Brodowin kommen vor allem Fans von Ziegenkäse und anderen regionalen Produkte auf den Geschmack.

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Kloster Chorin Kloster Chorin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Fast filmreif: die letzte Eiszeit

Die Relikte der letzten Eiszeit sind im Barnimer Land noch überall sichtbar: Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Co. können Sie auf Wanderwegen im Geopark Groß Ziethen in der Schorfheide erleben. Die Entwicklung von der eiszeitlichen Wildnis bis zur modernen Kulturlandschaft zeigt das Naturparkzentrum BARNIM PANORAMA in Wandlitz. Auf einer begehbaren Karte können Sie wie ein Vogel über diese eindrucksvolle Landschaft schweben.

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Agarmuseum im Barnim Panorama Agarmuseum im Barnim Panorama, Foto: TMB-Fotoarchiv/Gemeinde Wandlitz

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