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  • Niederlausitzer Heidelandschaft, Foto: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V. Niederlausitzer Heidelandschaft, Foto: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

    Von Knabenkräutern und Krebsscheren

    Von wegen "Sandbüchse". Die Pflanzenwelt Brandenburgs ist äußerst artenreich. Vielfältige Lebensräume von der Binnendüne bis zum Hochmoor machen dies möglich. Erleben Sie z.B. die blühende Heide.

    Von wegen "Sandbüchse". Die Pflanzenwelt Brandenburgs ist äußerst artenreich. Vielfältige Lebensräume von der Binnendüne bis zum Hochmoor machen dies möglich. Erleben Sie z.B. die blühende Heide.
    Ort: Bad Liebenwerda

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Die faszinierende Flora Brandenburgs Was wächst denn dort?

Sie heißen Armleuchteralge, Borstenhirse oder Sibirische Schwertlilie. Und sie haben ihre Heimat in Brandenburg. Pflanzen, die es in vielen Regionen nicht mehr gibt, auf der Roten Liste stehen und damit fast ausgestorben sind. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die Artenvielfalt in diesen Gebieten zu schützen und zu bewahren. Eingriffe in die Natur finden daher auf dem größten Teil dieser Flächen seitdem nicht mehr statt - zum Wohle von seltenen Pflanzen.

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Pflanzen, die es woanders nicht mehr gibt…

Ausgangspunkt der Brandenburger Schutzgebiete waren die Biosphärenreservate Schorfheide-Chorin und Spreewald sowie der Naturpark Märkische Schweiz. Diese drei Gebiete hatte das Land 1990 als Erbe aus dem Nationalpark-Programm der letzten DDR-Regierung übernommen, das diese auf ihrer letzten Sitzung verabschiedet hatte. 2001 waren mit der Einweihung des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land die Nationalen Naturlandschaften in Brandenburg komplett. Heute gibt es elf Naturparke, drei Biosphärenreservate und den Nationalpark Unteres Odertal. Sie alle zusammen nehmen rund ein Drittel der Fläche von Brandenburg ein.

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Schorfheide bei Brodowin Schorfheide bei Brodowin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

…auf Exkursionen oder auf eigene Faust erkunden

Besucher können diese Regionen auf Wanderwegen erkunden und während geführter Exkursionen in duftende Kiefernwälder eintauchen, sibirisch anmutende und nicht enden wollende Birkenwälder oder blühende Heideflächen durchstreifen. Somit kann das Bundesland in Sachen Natur aus dem Vollen schöpfen und ist alles andere als eine "Streusandbüchse", sondern vielmehr die Heimat zahlreicher seltener Pflanzen, die entdeckt werden wollen - ob mit dem Rad in der Uckermark, auf einer Wanderung in der Märkischen Schweiz, per Kanu durchs Ruppiner Seenland oder während einer Ranger-Tour durch den Spreewald. 

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Radfahrer in der Heide Radfahrer in der Heide, Foto: TMB-Fotoarchiv/Andreas Franke

Unsere Erlebnistipps: Wo Sie seltene Pflanzen besonders gut beobachten können...

...zum Beispiel den Frauenschuh oder den Korallenwurz, zwei seltene Orchideenarten, die im Naturpark Schlaubetal vorkommen, lila blühende Besenheide, Sandtrockenrasen und Silbergrasflure, aber auch Sonnentau, Glockenheide und Wollgras im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Strandaster und Salzniere auf dem Salzweg im Naturpark Dahme-Heideseen, wilde Orchideen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land, oder Schwertlilie und Kuckuckslichtnelke im Biosphärenreservat Spreewald.


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