• Schloss Sanssouci, Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Leo Seidel

    Kultur in Brandenburg erleben!

    Innerhalb dreier Jahrhunderte schufen Baumeister und Landschaftsarchitekten in Potsdam ein faszinierendes Ensemble von Schlössern und Gärten. Die einmalige Kulturlandschaft ist UNESCO-Weltkulturerbe.

    Innerhalb dreier Jahrhunderte schufen Baumeister und Landschaftsarchitekten in Potsdam ein faszinierendes Ensemble von Schlössern und Gärten. Die einmalige Kulturlandschaft ist UNESCO-Weltkulturerbe.
    Ort: Potsdam

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Potsdams Schlösser und Gärten
UNESCO-Weltkulturerbe am Wasser

Innerhalb von drei Jahrhunderten schufen Baumeister und Künstler im Auftrag der brandenburgisch-preußischen Herrscher ein faszinierendes Ensemble von Schlössern und Gärten in der Potsdamer Residenz. Erste Ideen entstanden schon im 17. Jahrhundert, die Vorstellung vom "paradiesischen Eiland Potsdam" wurde jedoch erst im 19. Jahrhundert von dem Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné verwirklicht. Er verband die verschiedenen Schloss- und Parkanlagen zu einer einzigartigen Kulturlandschaft, die seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. 

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Willkommen im Reich der Schlösser und Gärten

Neben Lenné haben Baumeister wie Knobelsdorff, Schinkel und Persius Potsdams Kulturlandschaft geprägt. 14 Schlösser und die drei stilvoll angelegten Parklandschaften Sanssouci, Neuer Garten und Babelsberg fügen sich harmonisch in die waldreiche Seenlandschaft der Havel ein. 

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Blick auf Schloss Babelsberg Blick auf Schloss Babelsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Zu Gast beim Preußenkönig

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt Potsdam zählt zweifelsohne das Schloss Sanssouci, das eindrucksvoll auf Weinterrassen thront. Friedrich der Große ließ es als Sommerresidenz errichten. Wenn Sie durch den majestätischen Schlosspark flanieren, der englische, römische und orientalische Gestaltungselemente vereint, können Sie sich ein bisschen als Friedrichs Gast fühlen. Gleich neben Schloss Sanssouci steht die prachtvolle Bildergalerie mit der umfangreichen Gemäldesammlung des Monarchen.

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Bildergalerie in der Orangerie Bildergalerie in der Orangerie, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Von Rokoko bis Klassizismus

Am westlichen Ende der Promenade erhebt sich das opulente Neue Palais, ein bedeutendes Zeugnis des friderizianischen Rokoko. Es ist das letzte Schloss, das Friedrich der Große erbauen ließ. Doch schon bald vergrößerten seine Nachfolger die Anlage mit weiteren Bauten. Schloss Charlottenhof wurde zwischen 1826 und 1829 von Karl Friedrich Schinkel, dem Meister der klassizistischen Baukunst in Deutschland, entworfen. Die berühmten Zeltzimmer sind ebenso bemerkenswert wie die Römischen Bäder im Stil einer Italienischen Villa. Weitere Attraktionen sind das kleeblattförmige Chinesische Teehaus und der imposante Saal der Orangerie. 

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Neues Palais Neues Palais, Foto: TMB-Fotoarchiv/NBL-Boldt/Ihlow/SPSG

Neuer Garten und Park Babelsberg

Der Neue Garten am Heiligen See war der erste englische Landschaftspark der preußischen Könige. Idyllisch am Ufer des Sees liegt das Marmorpalais, ein bedeutendes frühklassizistisches Bauwerk. Umweit davon befindet sich auch das Schloss Cecilienhof, das 1945 als Tagungsort der Siegermächte während der Potsdamer Konferenz in die Geschichte einging.

Der auf der östlichen Seite des Tiefen Sees gelegene Park Babelsberg wurde erst im 19. Jahrhundert angelegt. Der hügelige und weitläufige Landschaftspark mit dem Schloss Babelsberg, von Schinkel im neugotischen Stil errichtet bietet fantastische Ausblicke auf die Potsdamer Seenlandschaft und die Glienicker Brücke.

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Blick auf Glienicker Brücke Blick auf Glienicker Brücke, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Das Welterbe als imposante Kulturbühne

Wenn alljährlich im Juni Potsdams eindrucksvolle Paläste und herrschaftliche Parkanlagen während der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci zur Kulturbühne werden, schlagen die Herzen von Musikliebhabern höher. Während der Festtage sind 80 Konzerte, Opern und Führungen erleben, die sich musikalisch einem europäischen Nachbarland widmen. 

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Musikfestspiele Potsdam Sanssouci Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Foto: Musikfestspiele Potsdam Sanssouci/Stefan Gloede

Sanssouci, ein Sommernachtstraum

Für die Potsdamer Schlössernacht, die alljährlich im August stattfindet, wird die Anlage kunstvoll illuminiert und prunkvoll dekoriert. Dann brilliert die Sommerresidenz in ihrer ganzen Pracht. Insgesamt mehr als 100 Akteure in Masken und Kostümen verleiten zum Träumen. Sie können Konzerte besuchen, Lesungen anhören, Theateraufführungen genießen oder sich auf Tanzveranstaltungen amüsieren und sich auf ein grandioses Feuerwerk freuen.

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Potsdamer Schlössernacht Potsdamer Schlössernacht, Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Michael Lüder

Erlebnistipp: Potsdams Schlösser und Gärten vom Wasser aus entdecken

Schiffsrundfahrten mit der Weissen Flotte führen über die Havelseen, vorbei am Schloss Babelsberg, durch die Glienicker Brücke bis zur Sacrower Heilandskirche oder zur Berliner Pfaueninsel. Wer zwischendurch die Landschaft erkunden möchte, nutzt das Potsdamer Wassertaxi.

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Wassertaxi Potsdam Wassertaxi Potsdam, Foto: TMB/Jan Hoffmann

Video-Inspiration: Noch mehr Schlösser entdecken auf einer "Brandenburger Schlösserfahrt"

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