• Tour Brandenburg im Elbe-Elster-Land, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Auf der Tour Brandenburg

    Nirgends in Deutschland können Sie auf einer Runde ein ganzes Bundesland mit dem Rad erobern. Die magische Kilometerzahl von 1111 ist fast wie ein Versprechen.

    Nirgends in Deutschland können Sie auf einer Runde ein ganzes Bundesland mit dem Rad erobern. Die magische Kilometerzahl von 1111 ist fast wie ein Versprechen.

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Auf der Tour Brandenburg durchs ganze Land
Ein Rundkurs auf Deutschlands längstem Radfernweg

Nirgends sonst in Deutschland können Sie auf großer Runde ein ganzes Bundesland mit dem Rad erobern. Die magische Kilometerzahl von 1111 der Tour Brandenburg ist fast wie ein Versprechen, das per Muskelkraft einzulösen ist: Alles zu erleben, was Brandenburg so einzigartig macht, seine Naturlandschaften, Flüsse und Seen, historischen Altstädte und kleinen Dörfer.

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Durch den Westen: Von der Wiege der Mark zum großen Strom

Wie wäre es zum Beispiel, die Tour symbolisch direkt an der "Wiege der Mark" zu starten? Sie befindet sich auf der Dominsel, einem der drei Altstadtkerne in Brandenburg an der Havel. Von hier geht es in nordwestlicher Richtung durch die Flusslandschaft Havel zu Deutschlands dunkelsten Flecken im Naturpark Westhavelland. Nachts leuchten die Sterne hier so hell wie nirgendwo sonst.

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Luftbild Brandenburg an der Havel mit Beetzsee Luftbild Brandenburg an der Havel mit Beetzsee, Foto: STG Brandenburg/Aviapictures Maik Smolarczyk

Storchenparadies und sanierte Altstädte

Ab Havelberg lockt ein noch größerer Strom, die Elbe, mit faszinierenden Naturschauspielen. Im Frühling zieht es die meisten Störche nach Rühstädt, das Europäische Storchendorf. Flussabwärts grüßt von weitem einer der größten Uhrentürme Europas in Wittenberge. Auf der Etappe durch die Prignitz erleben Sie die liebevoll sanierten Stadtkerne von Lenzen, Perleberg und Wittstock/Dosse.

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Störche in Rühstädt Störche in Rühstädt, Foto: Tourismusverband Prignitz e.V./Reinhard Baadke

Durch den Norden: Vom Bilderbuchschloss ins Seenreich

Im nördlichen Abschnitt geht es durch Rheinsberg mit seinem malerischen Schloss am Grienericksee und durch eine einzigartige Wald- und Seenlandschaft. Kein geringerer als Dichter Fontane hat dem Großen Stechlinsee, Norddeutschlands tiefstem Klarwassersee, ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Wasserrevier der Fürstenberger Seen und dem angrenzenden Naturpark Uckermärkische Seen bei Lychen werden Sie sicher öfter mal die Lust verspüren, ins Paddelboot zu wechseln oder sich an einer der zahlreichen Naturbadestellen zu erfrischen.

Altstadtromantik und Gaumenfreuden

Umrunden Sie die historische Altstadt entlang der Stadtmauer in Templin, der "Perle der Uckermark", ruhig zu Fuß. Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zieht das Kloster Chorin in den Sommermonaten nicht nur Konzertliebhaber magisch an, auch viele Ausflügler lieben dieses Monument zisterziensischer Baukunst. Im Klostercafé können Sie sich regionale Köstlichkeiten aus dem benachbarten Ökodorf Brodowin schmecken lassen.

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Schloss Rheinsberg Schloss Rheinsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Durch den Osten: Vom Schiffsfahrstuhl zur Oder und an die Spree

Ein Höhepunkt ganz anderer Art ist das Schiffshebewerk Niederfinow, das Schiffen den Übergang ins flache Oderbruch aus 36 Metern Höhe zu überwinden hilft. Vorbei an Oder und Spree geht es in südlicher Richtung durch die Domstadt Fürstenwalde und die historische Altstadt von Beeskow mit ihrer 800 Jahre alten Burg.

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Schiffshebewerk Niederfinow Seitenansicht Schiffshebewerk Niederfinow Seitenansicht, Foto: TMB-Fotoarchiv/Claus-Dieter Steyer

Durch den Süden: Von den Gartenpyramiden zu den Biotürmen

Im Süden Brandenburg locken der Spreewald und Cottbus mit seinem berühmten Schloss und Park Branitz. Hier schuf Orientliebhaber Fürst Pückler ein bedeutendes Gartenkunstwerk mit zwei Pyramiden. Im Lausitzer Seenland entsteht die größte künstliche Seenlandschaft Europas. In Teilen ist die Region immer noch eine Tagebauregion. Die Industriegiganten von einst wie das Erlebniskraftwerk Plessa oder die Biotürme in Lauchhammer sind stumme Zeugen der alten Bergbautradition.

Zeitreise ins Land der Burgen

Vom Süden geht es wieder in den Westen in die Wanderregion und das Skaterparadies des Flämings.  Die mächtigen Mauern wie der Burg Eisenhardt in Bad Belzig oder der Burg Rabenstein erzählen die Geschichte eines Landstrichs, der früher sogar mal zu Sachsen gehörte.

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Gondelfahrt durch den Fürst-Pückler-Park Branitz Gondelfahrt durch den Fürst-Pückler-Park Branitz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Ihre ganz persönliche Tour Brandenburg

Natur und Geschichte, Originelles und Kurioses: Die Tour Brandenburg lässt auf 1111 Kilometern viel Raum für Entdeckungen am Wegesrand. Dank guter Anbindung vieler Orte an das Regionalbahnnetz Berlin-Brandenburg lässt sich die gesamte Tour sehr gut in Etappen radeln. Verknüpft mit vielen regionalen und Radfernwegen Brandenburgs lässt sich die individuelle Tourenplanung sehr flexibel gestalten.

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Regional-Express am Bahnhof Schwedt Regional-Express am Bahnhof Schwedt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke

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