Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2018
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  • Uferlandschaft am Mellensee,
        
    

        Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki Uferlandschaft am Mellensee, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki

    Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2018

    Jährlich zur ITB vergibt der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg den Tourismuspreis. Ausgezeichnet werden touristische Anbieter und Projekte, die beispielgebend für die Leistungsfähigkeit und Kreativität der Tourismusbranche Brandenburgs sind.

    Jährlich zur ITB vergibt der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg den Tourismuspreis. Ausgezeichnet werden touristische Anbieter und Projekte, die beispielgebend für die Leistungsfähigkeit und Kreativität der Tourismusbranche Brandenburgs sind.

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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Tourismuspreis des Landes Brandenburg 2018 verliehen Die Preisträger stehen fest

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber hat am 9. März in der Vertretung des Landes Brandenburg in Berlin den Tourismuspreis 2018 verliehen. Eine aus Experten aus ganz Deutschland bestehende Fachjury hat 17 Vorschläge geprüft und bewertet. Im Mittelpunkt stand dabei, welche Angebote und Projekte die touristische Marke Brandenburg am überzeugendsten widerspiegeln.

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Platz 1: Geniessertouren

Rund um Initiator Ralf Weißmann vom Hotel & Gasthof zur Linde in Wildenbruch hat sich seit 2014 ein Netzwerk aus Anbietern zusammengeschlossen und gemeinsam die Geniessertouren ins Leben gerufen. Elf Touren sind seitdem entstanden, die sie als Routen zum Entdecken der Nachbarschaft verstehen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Auto gemacht werden können. Die Touren haben jeweils eine Länge von 40 bis 60 km und bündeln die Angebote von größeren und kleineren touristischen Leistungsträgern entlang der Routen, die auf diese Weise Aufmerksamkeit bekommen. Die Geniessertouren und die ausgewiesenen Strecken verstehen sich dabei als Empfehlung: Die Besucher sind eingeladen, von den vorgeschlagenen Wegen abzuweichen und dabei ihre eigenen Entdeckungen zu machen. Dadurch entsteht ein hoher Individualisierungsgrad der Touren. Die Geniessertouren verknüpfen das Naturerlebnis mit Kultur, Handwerk, Kunst und insbesondere der Kulinarik, denn Gasthöfe und regionale Erzeuger stehen besonders im Fokus. Für jede Tour gibt es eine Karte im Hosentaschenformat, die die Route, die Tourismuspartner und die sehenswerten Orte entlang der Route vorstellt. Die Jury stellte fest: „Das authentisch-regionale Angebot passt optimal zur Tourismusmarke Brandenburg. Die Vernetzung der beteiligten Akteure ist mustergültig und trägt zur Profilierung des Fläming ebenso bei wie zur Stärkung der regionalen Identifikation. Die durch die Geniessertouren ausgelösten Assoziationen und Erwartungen werden mit den Angeboten voll erfüllt: Das Genießen steht im Mittelpunkt.“

www.geniessertouren.org

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Platz 2: Hotel Strandhaus Boutique und Spa Lübben

Wer die Schlossinsel in Lübben besucht, erwartet zu Recht, die Besonderheiten des Spreewaldes erleben zu können: die Fließe des Biosphärenreservats, regionale Gastronomie, Entschleunigung und Entspannung. Im Strandhaus Boutique Resort & Spa kommen alle diese Aspekte zusammen. Für die Gäste bedeutet dies ein authentisches Spreewalderlebnis. Und das während des gesamten Jahres. Denn Gastronomie, Wellness, Freizeitaktivität und Hotellerie verbinden sich im Strandhaus. Das Strandhaus ist ein Ort zum Ankommen, zum Dableiben, ein Ort, um regionale Spezialitäten zu probieren und in bestem Ambiente zu entspannen. Die Jury erklärte dazu: „Das Strandhaus ist Botschafter nicht nur für den Spreewald, sondern für ganz Brandenburg und zahlt in die Tourismusmarke Brandenburg ein. Die nachhaltige Produktentwicklung garantiert ein ganzjähriges Rundum-Wohlfühl-Erlebnis. Das Strandhaus verfügt über ein stringent durchdachtes Netzwerk aus Angeboten und Partnern.“

www.strandhaus-spreewald.de

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Platz 3: #Flämingbotschafter – authentisches Social Media Marketing aus der Region (Tourismusverband Fläming e.V.)

Gäste machen gern dort Urlaub, wo Ortsansässige die Verbundenheit mit der Region spürbar werden lassen. So weit, so bekannt: Aber wie kommuniziert man am besten nach außen, was vor Ort erlebbar ist? Die Reiseregion Fläming macht es vor, indem sie die Einheimischen zu Flämingbotschaftern macht. Die Idee ist denkbar einfach: Wenn sich Ortsansässige und Blogger aus der Region zum Fläming bekennen, entstehen von selbst glaubwürdige Empfehlungen. Flämingbotschafter ist eine regionale Social-Media-Initiative, die zweierlei schafft: die Ansprache wichtiger Zielgruppen – vor allem auch im jüngeren Segment – und die Mobilisierung der Bevölkerung vor Ort. Flämingbotschafter ist ein Blick in die touristische Kommunikation der Zukunft. Dies überzeugte die Jury: „Das Projekt inspiriert Gäste und Botschafter der Region gleichermaßen: Menschen vor Ort fühlen sich mit dem Fläming verbunden und schaffen ein konsequentes, authentisches Bild der Region. Die Begeisterung für Brandenburg ist spürbar. Die Gäste werden zu einer Reise in den Fläming mit Informationen aus erster Hand inspiriert. Das hochklassige, authentische Bildmaterial spiegelt die Markenwerte Brandenburgs und die Kommunikation über Social-Media-Kanäle ist konsequent zielgruppenorientiert. Flämingbotschafter ist ein zukunftsweisendes, mutiges Projekt im Tourismusmarketing.“

www.reiseregion-flaeming.de

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Sonderpreis für Zivilcourage und Gemeinsinn

Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH verleiht anlässlich der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) zum siebten Mal den Sonderpreis für Zivilcourage und Gemeinsinn. Mit dem Preis werden Menschen und Institutionen des Landes Brandenburg ausgezeichnet, die mit Mut und Weitsicht wichtige Beiträge für die weitere gesellschaftliche Entwicklung leisten. Der Sonderpreis 2018 geht an die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Seit dem Jahr 1993 führt die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten die Gedenkstätten in den ehemaligen Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück, die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald sowie die Dokumentationsstelle im ehemaligen Zuchthaus Brandenburg an der Havel. 2012 kam die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie und 2008 die treuhänderisch verwaltete Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam hinzu. Neben dem Erhalt und der Pflege der baulichen Relikte wird unter ihrem Dach geforscht und es werden Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen konzipiert. Ein besonderes Augenmerk der Stiftungsarbeit liegt auf der museumspädagogischen Arbeit zur Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen in Brandenburg und der Nachkriegsgeschichte.

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