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    Pilgern à la Compostela
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Von Burg zu Burg im Reckentempo Wandern im Hohen Fläming

Um den Kopf frei zu kriegen und die Augen mal wieder an die Weite eines Horizonts zu gewöhnen, müssen Sie nicht nach Santiago de Compostela pilgern. Sie setzen sich einfach in den Zug (oder ins Auto) Richtung Bad Belzig und folgen den Anweisungen unseres kleinen Wanderpakets, das wir für Sie geschnürt haben.

Sie müssen die insgesamt 147 Kilometer lange Strecke des Burgenwanderwegs, der die Burg Eisenhardt in Bad Belzig, die Burg Rabenstein in Raben, das Schloss Wiesenburg und die Burg Ziesar miteinander verbindet, nicht an einem Wochenende bewältigen – wir haben Ihnen eine schöne Teilstrecke ausgesucht.

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Wanderer im Fläming Wanderer im Fläming, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki

Tag 1 – Von Bad Belzig nach Lühnsdorf – 14 km

Wer es wissenschaftlich korrekt möchte, kündigt seinem Partner heute einen Gang durch die periglazialen Trockentäler an, allen anderen sei mit „Liebling, heut gehn wir auf den Rummel“ beholfen (wenngleich es natürlich die Rummel heißt). Die für den Hohen Fläming typischen Rummeln sind ein stark verzweigtes System enger, sechs bis zwölf Meter tiefer Talsysteme, die vor allem als Refugium unzähliger Tier- und Pflanzenarten von Bedeutung sind.

Sie durchwandern heute – nach weiten Strecken durch offene Feldflur mit Blick über die sanften Hügel des Flämings – mit den „Steilen Kieten“ ihre erste Rummel des Burgenwanderwegs. In Lühnsdorf, am Ende des Weges, finden Sie einen liebevoll sanierten Vierseithof, das Landhaus „Alte Schmiede“. Wie gut, dass Sie hier nicht nur Ihren Kalorienspeicher auf's Köstlichste auffüllen, sondern im Vitalbereich auch Ihren Körper für die getane Arbeit belohnen dürfen.

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Neuendorfer Rummel im Hohen Fläming Neuendorfer Rummel im Hohen Fläming, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki

Tag 2 – Von Lühnsdorf nach Rädigke – 16 km

Sie wissen ja, was das wirksamste Mittel gegen Muskelkater ist, oder? Richtig: Weitermachen. Ihre heutige Strecke ist ein bisschen länger als die der Tag-1- Tour, aber so schön, dass Sie am Schluss gar nicht merken, wie lange Sie schon unterwegs sind. Die üppig bewachsene, steilwandige Neuendorfer Rummel gilt vielen als die schönste Rummel des Flämings. Sie ist bis 20 Meter tief in die flachwellige Landschaft eingeschnitten.

Am Ziel der Etappe erreichen Sie Rädigke, ein typisches Fläming-Dörfchen, in dem Deutschlands erster Bibliotheksgasthof, der Gasthof Moritz, Sie erwartet. Sie wollen sich noch ein bisschen die Beine vertreten? Spazieren Sie entlang des Literaturweges in Rädigke: Auf Findlingen, die durch und um das Dorf führen, finden Sie Zitate von berühmten Schriftstellern – meist mit regionalem Bezug.

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Tag 3 – Von Rädigke nach Raben – 6 km

Heute gehen Sie es etwas entspannter an, die Strecke ist gut machbar, auch wenn Sie sich an Tag 1 und 2 ziemlich verausgabt haben. Sie wandern durch die Stille der Natur des idyllischen Planetals, bevor Sie – als einzige schweißtreibende Herausforderung des Tages – den 153 Meter hohen „Steilen Hagen“ mit der Burg Rabenstein erklimmen.

Die mächtige Burg hat alles, was eine Burg braucht: Kapelle, Rittersaal, Folterkammer – und natürlich den Bergfried, von dem aus Sie die Strecke, die Sie zurückgelegt haben, noch einmal von oben betrachten können. Das Naturparkzentrum – ebenfalls in Raben – ist Anlaufpunkt für alle, die mehr wissen wollen über Natur, Geschichte und Kultur der Region.

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Spannendes gibt es auch zwischen den Burgspitzen zu entdecken...


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