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  • Zugfahrt um Moeckern Foto Heimatstube 1812 Zugfahrt um Moeckern Foto Heimatstube 1812
    Kurzreise für Naturfreunde und Kulturliebhaber
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Geschichte und Geschichten rund um Möckern Möckern und Umgebung

Von Möckern als Kleinstadt zu reden, ist fast ein bisschen untertrieben – zwar leben hier nur 27 Einwohner pro Quadratkilometer, doch erstreckt sich Möckern über eine Größe von immerhin einem Fünftel des Saarlandes. Für Gäste und Einheimische bedeutet das: viel Platz, viel Weite, viel wunderschöne Natur unter weitem Himmel. Möckern ist – bei aller schönster Natur – ein Ort historischer Sehenswürdigkeiten. Allen, die an historischen Zusammenhängen und Geschichten nicht nur als Teil verstaubter Schulbücher interessiert sind, sei ein Ausflug nach Möckern und Umgebung ans Herz gelegt – lohnenswert auch als Mehrtagesausflug.

Vor über 200 Jahren, nämlich am 5. April des Jahres 1813, fügten die preußischrussischen Truppen hier den Franzosen Napoleons eine bittere Niederlage zu – mithilfe der Bauern Möckerns, die, mit Hacke und Sense bewaffnet, den Feind in die Flucht schlugen. Jedes Jahr um Anfang April werden in Möckern die historischen Waffen und Uniformen ausgepackt und in Szenen des Lagerlebens vorgeführt. Nicht jedermanns Sache, aber ein tolles Spektakel! Die Heimatstube 1813 vertieft die Kenntnisse rund um das legendäre Gefecht noch einmal.

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Gefecht gegen Napoleon Foto Stadt Moeckern Gefecht gegen Napoleon Foto Stadt Moeckern

Weniger militärhistorisch geht es bei einer Fahrt mit der Schmalspurbahn zu. Ein Traditionsverein im Ortsteil Magdeburgerforth hält unermüdlich (und erfolgreich) die Erinnerung an die Kleinbahn wach, die am Ende des 19. Jahrhunderts zum Transport landwirtschaftlicher Produkte auf über 100 Kilometern ihren Dienst antrat. Seit 2002 werden hier – mit alter Diesellok und zwei Personenwagen – regelmäßig Fahrten angeboten, im Sommer sogar mit offenem Wagen. Besonderes Highlight für Kinder sind die festlichen Überraschungen an Ostern, Nikolaus und anderen Festtagen.

Was in Zeiten von Smartphones und Whatsapp minütlich wiederkehrendes Alltagsgeschäft ist, nämlich das Übermitteln von Nachrichten, war vor 185 Jahren eine riesige Sache. Der damals errichteten preußischen Telegraphenanlage – mit Station Nr. 11 in Ziegelsdorf – gelang es (bei optimaler Sicht), eine Depesche aus 30 Wörtern innerhalb von 90 Minuten von Berlin nach Koblenz zu senden. Was damals eine Geschwindigkeitssensation war, dürfte in mancher Teenagereltern-Fantasie ein Wunschtraum der Entschleunigung sein.

An jedem zweiten Sonntag im Monat (von April bis Oktober) findet hier, nordwestlich von Ziegelsdorf bei Grabow, von 14 bis 17 Uhr ein Offener Telegraphentag statt – mit Führungen rund um alles Wissenswerte zu geschichtlichem Hintergrund, Streckenverlauf, geheimen Zeichen und Telegraphiervorgang.

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Zugfahrt im Flaeming Dampfzug Betriebs Gemeinschaft e.V. Zugfahrt im Flaeming Dampfzug Betriebs Gemeinschaft e.V.

Bei aller Begeisterung für Truppen, Technik, Transportwesen gibt es in Möckern vor allem Natur zu entdecken. Die Jerichower Schweiz, ein Naturschutzgebiet von 130 Hektar, lädt ein zu Wanderungen durch Birken- und Eichenwälder. Sie werden hier vermutlich nicht allein sein: Habicht, Wespenbussard und Schwarzspecht sind hier ebenso heimisch wie Hohltaube und Waldschnepfe.

Ein anderes Stück Natur ist der Storchenhof in Loburg, der sich für den Erhalt der Weißstörche und ihrer Lebensräume einsetzt. Dazu gehört auch die Vorbereitung der Kleinsten auf das Leben in freier Natur. Höhepunkte für Besucher sind die Storchenhof-Erlebnistage. Loburg ist eine Station der Straße der Romanik und in jedem Fall einen Tagesausflug wert.

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Loburg hat vieles zu bieten

Neben dem Storchenhof als Attraktion vor allem für Familien gibt es hier sehenswerte Gemäuer zu entdecken: natürlich die Loburg mit ständigen und wechselnden Ausstellungen und – zum Verschnaufen nach der Burgturmbesteigung – wunderschönen Außenanlagen. Die Kirche St. Laurentius dürfte ein weiteres Highlight Ihres Loburg-Besuchs sein. Die Kirche, deren Geschichte bis ins Jahr 955 zurückreicht, erhielt ihre heutige Renaissancegestalt „erst“ im 16. Jahrhundert. Sie besitzt einen wertvollen und bedeutenden Schatz, nämlich eine Barockorgel aus der Bachzeit des Orgelbauers Andreas Kahling. Die Orgel wurde aufwendig restauriert und strahlt (erklingt!) heute wieder in vollem Glanz.

Zur köstlichen und überaus gemütlichen Abrundung Ihres Ausflugs empfehlen wir den Besuch des Barbycafés. Das beherbergt keine Ausstellung der langbeinigen, blonden Puppe, die Mädchenmütter in den Wahnsinn treibt, sondern ein wunderschönes Café, das sich ganz dem Genuss seiner Gäste verschrieben hat.

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