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Potsdams neu entstandene historische Mitte

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Schon von Weitem ist die große grüne Kuppel der Nikolaikirche sichtbar. Sie liegt am Alten Markt – der neu entstandenen historischen Mitte von Potsdam. Direkt gegenüber an dem barocken Platz steht das im Oktober 2013 fertiggestellte und wieder aufgebaute Stadtschloss, in dem heute der Brandenburgische Landtag untergebracht ist. Außerdem geht es zum Bauplatz, an dem der Garnisonkirchturm entsteht.
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Das Potsdamer Stadtschloss galt einst als Hauptwerk des friderizianischen Rokoko. Sein endgültiges Aussehen erhielt es unter dem Preußen-König Friedrich II. zwischen 1744 und 1751. Im April 1945 war das barocke Hohenzollern-Schloss durch einen britischen Luftangriff zerstört und 1959/1960 schließlich auf Beschluss der damaligen DDR-Regierung gesprengt worden. Bereits im Jahr 2002 wurde das Fortuna-Portal, das einstige Eingangstor des Schlosses, originalgetreu wieder aufgebaut und bildet heute den Haupteingang zum Landtag.

Das Landtagsschloss, die Nikolaikirche sowie der 16 Meter hohe Obelisk mit Bildnissen der großen Potsdamer Architekten Knobelsdorff, Schinkel, Gontard und Persius bilden heute ein harmonisches städtebauliches Ensemble auf dem Alten Markt. Nicht weit von hier entfernt liegt der Ort der alten Garnisonkirche. Sie ist ein Spiegel der deutschen Geschichte und steht symbolträchtig für Hochmut und Fall, Krieg und Frieden sowie Diktatur und Demokratie. Nachdem das Reichstagsgebäude in Berlin Ende Februar 1933 ausgebrannt war, wurde die Eröffnung des neugewählten Reichstags in die Potsdamer Garnisonkirche verlegt. Der gemeinsame Auftritt des greisen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler wurde als Schulterschluss der nationalsozialistischen Bewegung mit der konservativ-monarchistischen Tradition inszeniert. Seit dem Frühjahr 2019 wird am Wiederaufbau des Garnisonkirchturms gearbeitet.
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Schon von Weitem ist die große grüne Kuppel der Nikolaikirche sichtbar. Sie liegt am Alten Markt – der neu entstandenen historischen Mitte von Potsdam. Direkt gegenüber an dem barocken Platz steht das im Oktober 2013 fertiggestellte und wieder aufgebaute Stadtschloss, in dem heute der Brandenburgische Landtag untergebracht ist. Außerdem geht es zum Bauplatz, an dem der Garnisonkirchturm entsteht.
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Das Potsdamer Stadtschloss galt einst als Hauptwerk des friderizianischen Rokoko. Sein endgültiges Aussehen erhielt es unter dem Preußen-König Friedrich II. zwischen 1744 und 1751. Im April 1945 war das barocke Hohenzollern-Schloss durch einen britischen Luftangriff zerstört und 1959/1960 schließlich auf Beschluss der damaligen DDR-Regierung gesprengt worden. Bereits im Jahr 2002 wurde das Fortuna-Portal, das einstige Eingangstor des Schlosses, originalgetreu wieder aufgebaut und bildet heute den Haupteingang zum Landtag.

Das Landtagsschloss, die Nikolaikirche sowie der 16 Meter hohe Obelisk mit Bildnissen der großen Potsdamer Architekten Knobelsdorff, Schinkel, Gontard und Persius bilden heute ein harmonisches städtebauliches Ensemble auf dem Alten Markt. Nicht weit von hier entfernt liegt der Ort der alten Garnisonkirche. Sie ist ein Spiegel der deutschen Geschichte und steht symbolträchtig für Hochmut und Fall, Krieg und Frieden sowie Diktatur und Demokratie. Nachdem das Reichstagsgebäude in Berlin Ende Februar 1933 ausgebrannt war, wurde die Eröffnung des neugewählten Reichstags in die Potsdamer Garnisonkirche verlegt. Der gemeinsame Auftritt des greisen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und des neuen Reichskanzlers Adolf Hitler wurde als Schulterschluss der nationalsozialistischen Bewegung mit der konservativ-monarchistischen Tradition inszeniert. Seit dem Frühjahr 2019 wird am Wiederaufbau des Garnisonkirchturms gearbeitet.
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