Kommandantenhaus/Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: TMB/Hoffmann

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Lindenstraße 54/55
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Kommandantenhaus - Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert

Museen, Historische Baudenkmäler und Stätten
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    Das Kommandantenhaus entstand in den Jahren 1733 bis 1737. Friedrich Wilhelm I. – der sogenannte Soldatenkönig – ließ den Bau als Sitz des Kommandanten des königlichen Leibregiments errichten. In den Hofgebäuden befanden sich Pferdeställe und Remisen. Der unverputzte Backsteinbau entspricht dem holländischen Architekturstil der damaligen Zeit. Friedrich Wilhelm I. brachte diesen Baustil auch in seine Residenz mit ein. Im 19. Jahrhundert wandelte sich die Funktion des Hauses: 1809 trat hier die erste gewählte Versammlung der Stadtverordneten zusammen. 1953 wurde das Haus an das Ministerium für Staatssicherheit der DDR übergeben. 1990 zogen hier Bürgerbewegungen und Parteien ein, 1995 wurde im Hof das Denkmal "Das Opfer" des Berliner Bildhauers Wieland Förster aufgestellt. In der Folge wurde im Haus eine Gedenkstätte etabliert.
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    • Kommandantenhaus/Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: TMB/Hoffmann
    • Kommandantenhaus/Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: TMB/Hoffmann
    • Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: Holger Vonderlind, Potsdam Museum
    • Kommandantenhaus/Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: TMB/Hoffmann
    • https://api.tmb.pixelpoint.biz/api/asset/9336/thumbnail?w=595&h=401
    Wie kein anderer Ort in Potsdam steht die Gedenkstätte in der Lindenstraße 54/55 für die Kontinuität politischer Verfolgung und Gewalt im 20. Jahrhundert aber auch für den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90. Im authentischen Gefängnisgebäude können sich die Besucher z.Z. in drei Ausstellungsmodulen über die Geschichte des Ortes informieren. Seit Mai 2011 wird eine Erweiterung der Ausstellung "Das Stasi-Untersuchungsgefängnis von 1952- 1989" mit dem Titel "Flucht aus der DDR" über die Fluchtbewegung aus der DDR informieren und exemplarisch acht Schicksale von Menschen vorstellen, deren Fluchtversuche scheiterten und die im Potsdamer Stasi-Gefängnis in Haft waren. Die Gedenkstätte bietet Führungen durch die Ausstellungen an und unterbreitet spezielle Bildungsangebote für Jugendliche in der Projektwerkstatt "Lindenstraße 54". Die gemeinsame Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen" mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ergänzt das Angebot. 
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    Das Kommandantenhaus entstand in den Jahren 1733 bis 1737. Friedrich Wilhelm I. – der sogenannte Soldatenkönig – ließ den Bau als Sitz des Kommandanten des königlichen Leibregiments errichten. In den Hofgebäuden befanden sich Pferdeställe und Remisen. Der unverputzte Backsteinbau entspricht dem holländischen Architekturstil der damaligen Zeit. Friedrich Wilhelm I. brachte diesen Baustil auch in seine Residenz mit ein. Im 19. Jahrhundert wandelte sich die Funktion des Hauses: 1809 trat hier die erste gewählte Versammlung der Stadtverordneten zusammen. 1953 wurde das Haus an das Ministerium für Staatssicherheit der DDR übergeben. 1990 zogen hier Bürgerbewegungen und Parteien ein, 1995 wurde im Hof das Denkmal "Das Opfer" des Berliner Bildhauers Wieland Förster aufgestellt. In der Folge wurde im Haus eine Gedenkstätte etabliert.
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    • Kommandantenhaus/Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: TMB/Hoffmann
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    • Gedenkstätte Lindenstraße 54/55, Foto: Holger Vonderlind, Potsdam Museum
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    Wie kein anderer Ort in Potsdam steht die Gedenkstätte in der Lindenstraße 54/55 für die Kontinuität politischer Verfolgung und Gewalt im 20. Jahrhundert aber auch für den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90. Im authentischen Gefängnisgebäude können sich die Besucher z.Z. in drei Ausstellungsmodulen über die Geschichte des Ortes informieren. Seit Mai 2011 wird eine Erweiterung der Ausstellung "Das Stasi-Untersuchungsgefängnis von 1952- 1989" mit dem Titel "Flucht aus der DDR" über die Fluchtbewegung aus der DDR informieren und exemplarisch acht Schicksale von Menschen vorstellen, deren Fluchtversuche scheiterten und die im Potsdamer Stasi-Gefängnis in Haft waren. Die Gedenkstätte bietet Führungen durch die Ausstellungen an und unterbreitet spezielle Bildungsangebote für Jugendliche in der Projektwerkstatt "Lindenstraße 54". Die gemeinsame Veranstaltungsreihe "Menschen unter Diktaturen" mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam ergänzt das Angebot. 
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