Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) , Lausitzer Seenland, Forst (Lausitz) - reiseland-brandenburg.de
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Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Außenansicht, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Außenansicht, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

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Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)

Industriekultur, Museen, Historische Baudenkmäler und Stätten
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Forst als blühende Industriestadt? Das Museum in der ehemaligen Tuchfabrik, Daniel Noack erzählt die unglaubliche und doch wahre Geschichte vom deutschen Manchester.
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  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Streichgarnselfaktor, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Tuchmacherwerkstatt, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz), Foto: Verein Lausitzer Land
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Buckskinwebstuhl, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
Wussten Sie, dass Forst in der Kaiserzeit das Zentrum der deutschen Textilindustrie war? Damals gab es in der Lausitzer Kleinstadt kaum eine Familie, die nicht in irgendeiner Weise mit der Herstellung von Stoffen zu tun hatte. Um die Jahrhundertwende arbeitete etwa jeder dritte der etwa 30 000 Forster in einer der rund 100 Fabriken! In den 1920er Jahren gab es schon über 400 Textilbetriebe in Forst. Deutsches Manchester wurde die Stadt folgerichtig genannt. Die Ära ist längst Vergangenheit. Doch ein sehenswertes Museum hält die Erinnerung wach. 

Die Geschichte der Tuchmacherei reicht in Forst – wie in der gesamten Niederlausitz – weit zurück. Schon Anfang des 15. Jahrhunderts war sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Die Umstellung auf Maschinenweberei im 19. Jahrhundert brachte den endgültigen Durchbruch. Forst exportierte seine Stoffe auch ins Ausland. Reichtum kam in die Stadt. Herrschaftliche Villen entstanden. Eine Stadteisenbahn wurde gebaut. Forst blühte auf.

Dann kam der Krieg. Und noch einer. Und beim zweiten verlief die Front direkt durch die Stadt. Am Ende der Kämpfe war Forst ein Trümmerfeld. Nach und nach erholte sich die Textilindustrie und wurde, integriert in die staatliche Planwirtschaft, bis zum Ende der DDR weitergeführt. Dann endete das glorreiche Kapitel vom deutschen Manchester endgültig.

Zahlreiche einstige Tuchfabriken sind heute noch erhalten. Es sind architektonisch reizvolle Ensembles aus Produktionshallen, Pförtnerhäuschen und Fabrikantenvillen. Eine davon ist die bis 1897 erbaute Fabrik Daniel Noack. Sie beherbergt heute das Brandenburgische Textilmuseum.

Die Dauerausstellung erzählt die Geschichte des Tuchmacherhandwerks, die eng mit der Geschichte der Stadt Forst verknüpft ist. In der sich anschließenden Schauwerkstatt werden handwerkliche und mechanische Prozesse der Tuchherstellung an historischen Handgeräten sowie an funktionstüchtigen historischen Maschinen gezeigt. Es ist einer der wenigen Orte der Niederlausitz, an denen heute noch fast täglich Webstühle rattern.

Tipps: 

Besucher erhalten im Museum eine Wegskizze für einen Spaziergang zur Stadt- und Industriegeschichte. Der Pfad führt zum Bahnhof der Stadteisenbahn, zu Fabrikantenvillen, zum Gebäude des Fabrikantenvereins und zur Stadtmühle.

Das Museum ist auch ein idealer Ausflugsort für Schulklassen. Es bietet ein umfangreiches museumspädagogisches Programm an, beispielsweise zum Prozess der Textilherstellung oder zum Thema Wandel der manuellen Fertigung zur industriellen Produktion von Textilien.

Für Radler:
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Forst als blühende Industriestadt? Das Museum in der ehemaligen Tuchfabrik, Daniel Noack erzählt die unglaubliche und doch wahre Geschichte vom deutschen Manchester.
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  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Streichgarnselfaktor, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz) - Tuchmacherwerkstatt, Foto: Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz)
  • Brandenburgisches Textilmuseum Forst (Lausitz), Foto: Verein Lausitzer Land
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Wussten Sie, dass Forst in der Kaiserzeit das Zentrum der deutschen Textilindustrie war? Damals gab es in der Lausitzer Kleinstadt kaum eine Familie, die nicht in irgendeiner Weise mit der Herstellung von Stoffen zu tun hatte. Um die Jahrhundertwende arbeitete etwa jeder dritte der etwa 30 000 Forster in einer der rund 100 Fabriken! In den 1920er Jahren gab es schon über 400 Textilbetriebe in Forst. Deutsches Manchester wurde die Stadt folgerichtig genannt. Die Ära ist längst Vergangenheit. Doch ein sehenswertes Museum hält die Erinnerung wach. 

Die Geschichte der Tuchmacherei reicht in Forst – wie in der gesamten Niederlausitz – weit zurück. Schon Anfang des 15. Jahrhunderts war sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Die Umstellung auf Maschinenweberei im 19. Jahrhundert brachte den endgültigen Durchbruch. Forst exportierte seine Stoffe auch ins Ausland. Reichtum kam in die Stadt. Herrschaftliche Villen entstanden. Eine Stadteisenbahn wurde gebaut. Forst blühte auf.

Dann kam der Krieg. Und noch einer. Und beim zweiten verlief die Front direkt durch die Stadt. Am Ende der Kämpfe war Forst ein Trümmerfeld. Nach und nach erholte sich die Textilindustrie und wurde, integriert in die staatliche Planwirtschaft, bis zum Ende der DDR weitergeführt. Dann endete das glorreiche Kapitel vom deutschen Manchester endgültig.

Zahlreiche einstige Tuchfabriken sind heute noch erhalten. Es sind architektonisch reizvolle Ensembles aus Produktionshallen, Pförtnerhäuschen und Fabrikantenvillen. Eine davon ist die bis 1897 erbaute Fabrik Daniel Noack. Sie beherbergt heute das Brandenburgische Textilmuseum.

Die Dauerausstellung erzählt die Geschichte des Tuchmacherhandwerks, die eng mit der Geschichte der Stadt Forst verknüpft ist. In der sich anschließenden Schauwerkstatt werden handwerkliche und mechanische Prozesse der Tuchherstellung an historischen Handgeräten sowie an funktionstüchtigen historischen Maschinen gezeigt. Es ist einer der wenigen Orte der Niederlausitz, an denen heute noch fast täglich Webstühle rattern.

Tipps: 

Besucher erhalten im Museum eine Wegskizze für einen Spaziergang zur Stadt- und Industriegeschichte. Der Pfad führt zum Bahnhof der Stadteisenbahn, zu Fabrikantenvillen, zum Gebäude des Fabrikantenvereins und zur Stadtmühle.

Das Museum ist auch ein idealer Ausflugsort für Schulklassen. Es bietet ein umfangreiches museumspädagogisches Programm an, beispielsweise zum Prozess der Textilherstellung oder zum Thema Wandel der manuellen Fertigung zur industriellen Produktion von Textilien.

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Galerie am Schloss
Steindamm 22 01968

Tel.: Senftenberg
Fax: 03573-725300-0

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