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Im Industriemuseum Brandenburg an der Havel, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
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Industriemuseum Brandenburg an der Havel
Dieser Anbieter liegt in der Region Havelland
August-Sonntag-Straße 5
14770 Brandenburg an der Havel

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Industriemuseum Brandenburg an der Havel

Industriekultur, Museen
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Das Industriemuseum - ein Museum der besonderen Art. Ein Gang durch das Industriemuseum Brandenburg an der Havel macht mit erstaunlichen Dimensionen bekannt. Allein der Ofen hat die Außmaße eines Zweifamilienhauses. Die gewaltigen Krananlagen in schwindelnder Höhe, die riesigen Stahlpfannen, die Diesellok mit Gießzug sind ebenso beeindruckend wie die Arbeitsplätze und -räume der Schmelzer, Elektriker, Schlosser, Lokfahrer, Ofenmaurer und Kranfahrer.
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  • Siemens Martin Ofen - Ofenbühne, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Führung durch die Gießhalle, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Führung am Ofen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Im Gespräch, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Werkstatt, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Schlackewagen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Sonderausstellung "Brennabor", Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Das Industriemuseum von außen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Siemens Martin Ofen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
Mit dem ersten Abstich an einem Siemens-Martin-Ofen begann 1914 die Brandenburger Stahlgeschichte. Durch den günstigen Standort in der Nähe Berlins und wegen der guten Verkehrsinfrastuktur wurde das Werk bereits 1920 erheblich erweitert. Ein weiterer Ausbau erfolgte in der Zeit des Nationalsozialismus, in der das Brandenburger Stahlwerk als Rüstungsunternehmen zunehmend an Bedeutung gewann. 1944/45 wurden bis zu 500 Panzer pro Monat vorgefertigt.

Das Stahlwerk wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, jedoch in den Jahren 1945 bis 1947 demontiert. Bis 1953 errichtete die DDR-Regierung ein neues Stahlwerk mit 10 Siemens-Martin-Öfen und einem Walzwerk. Parallel dazu wurde von 1950 bis 1962 die Stahlwerkhalle errichtet, ein dreistufiger Stahlfachwerkbau mit ziegelsichtigem, funktionalen Äußeren. Die Halle war 420 Meter lang, 80 Meter breit und 33 Meter hoch. 1967 wurde der letzte Siemens-Martin-Ofen gebaut und die bestehenden in den 1970er Jahren modernisiert. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Technik der Siemens-Martin-Öfen zunehmend durch Elektroöfen verdrängt.

Für das Brandenburger Stahlwerk fand sich nach der Wende jedoch kein Investor, der die Modernisierung  des Werkes ermöglicht hätte. Im  Dezember 1993 erfolgte der letzte Abstich im Brandenburger Stahlwerk. So ist das Industriemuseum Brandenburg ein beeindruckender Zeuge für eine vergangene Epoche der Stahlerzeugung, aber ebenso auch ein Rudiment der einst die Stadtgestalt und das Leben tausender prägenden Industriebetriebe der ehemaligen DDR.

Konzerte, Theateraufführungen oder Lesungen sind ein besonderes Highlight, da sie in der Halle mit einer besonderen Aura stattfinden. Als ständige Sonderausstellung können Sie "Brennabor in Brandenburg" besichtigen.
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Das Industriemuseum - ein Museum der besonderen Art. Ein Gang durch das Industriemuseum Brandenburg an der Havel macht mit erstaunlichen Dimensionen bekannt. Allein der Ofen hat die Außmaße eines Zweifamilienhauses. Die gewaltigen Krananlagen in schwindelnder Höhe, die riesigen Stahlpfannen, die Diesellok mit Gießzug sind ebenso beeindruckend wie die Arbeitsplätze und -räume der Schmelzer, Elektriker, Schlosser, Lokfahrer, Ofenmaurer und Kranfahrer.
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  • Siemens Martin Ofen - Ofenbühne, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Führung durch die Gießhalle, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Führung am Ofen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
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  • Werkstatt, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Schlackewagen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Sonderausstellung "Brennabor", Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
  • Das Industriemuseum von außen, Foto: Archiv Industriemuseum Brandenburg an der Havel
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Mit dem ersten Abstich an einem Siemens-Martin-Ofen begann 1914 die Brandenburger Stahlgeschichte. Durch den günstigen Standort in der Nähe Berlins und wegen der guten Verkehrsinfrastuktur wurde das Werk bereits 1920 erheblich erweitert. Ein weiterer Ausbau erfolgte in der Zeit des Nationalsozialismus, in der das Brandenburger Stahlwerk als Rüstungsunternehmen zunehmend an Bedeutung gewann. 1944/45 wurden bis zu 500 Panzer pro Monat vorgefertigt.

Das Stahlwerk wurde im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört, jedoch in den Jahren 1945 bis 1947 demontiert. Bis 1953 errichtete die DDR-Regierung ein neues Stahlwerk mit 10 Siemens-Martin-Öfen und einem Walzwerk. Parallel dazu wurde von 1950 bis 1962 die Stahlwerkhalle errichtet, ein dreistufiger Stahlfachwerkbau mit ziegelsichtigem, funktionalen Äußeren. Die Halle war 420 Meter lang, 80 Meter breit und 33 Meter hoch. 1967 wurde der letzte Siemens-Martin-Ofen gebaut und die bestehenden in den 1970er Jahren modernisiert. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Technik der Siemens-Martin-Öfen zunehmend durch Elektroöfen verdrängt.

Für das Brandenburger Stahlwerk fand sich nach der Wende jedoch kein Investor, der die Modernisierung  des Werkes ermöglicht hätte. Im  Dezember 1993 erfolgte der letzte Abstich im Brandenburger Stahlwerk. So ist das Industriemuseum Brandenburg ein beeindruckender Zeuge für eine vergangene Epoche der Stahlerzeugung, aber ebenso auch ein Rudiment der einst die Stadtgestalt und das Leben tausender prägenden Industriebetriebe der ehemaligen DDR.

Konzerte, Theateraufführungen oder Lesungen sind ein besonderes Highlight, da sie in der Halle mit einer besonderen Aura stattfinden. Als ständige Sonderausstellung können Sie "Brennabor in Brandenburg" besichtigen.
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Tel.: 033237-859030
Fax: 033237-859040

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