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Zwischen Wasserschloss und Industriekultur

Länge: 34 km
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Länge: 34 km
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Beeindruckende Landschaften charakterisieren eine Tour, die verträumtes Dorfidyll und Gigantismus aus Stahl vereint. Mittendrin ein Schloss, das von Hochzeiten und opulenten Bällen erzählen könnte. Und ein unberührtes Naturparadies. Alles zu erleben unweit von Finsterwalde.


Ausgangspunkt der Tour ist die Skulptur der „Schwarzen Frau“ auf dem Dorfanger in Massen. Die Figur wurde zum Wahrzeichen. Einer Sage nach soll sie durch ihr Aussehen im 30-jährigen Krieg die Schweden vertrieben und das Dorf so vor Plünderungen geschützt haben.

Länge: 34 km
Start / Ziel: Finsterwalde/Massen

über: Massen, Göllnitz, Dollenchen, Sallgast, Klingmühl, Lichterfeld, Massen
Logo / Wegstreckenzeichen: Tour ist nicht ausgeschildert
Anreise / Abreise:

  • Bahn: von Berlin Hauptbahnhof mit dem RE5 (Elsterwerda) nach Doberlug-Kirchhain und weiter mit dem RB28887(Cottbus) bis Finsterwalde (ca. 2h)
  • PKW: ab Berlin über die A13, B87 und B96 nach Finsterwalde (ca. 1,5h)

Sehens- / Wissenswertes:

  • Sallgast: Wasserschloss
  • Lichterfeld: Besucherbergwerk F60

Wegbeschreibung:

Auf dem Weg durch den Wald nach Sallgast über Lindthal, Rehain, Göllnitz und Dollenchen genießen Radler die Ruhe. Dabei wechselt der Belag von ausgebauten Radwegen zu naturbelassenen Pfaden.

Dann taucht es zwischen den Bäumen auf: das Schloss Sallgast, umgeben von einem Park, der um 1880 angelegt worden sein soll. Die Vierflügelanlage wurde in der Renaissance als Wasserschloss errichtet. Sallgast liegt im Ursprungsgebiet der „Kleinen Elster“, das einst 42 Quellen umfasste. Um das 12. Jahrhundert entstand dort eine Wasserburg. Der heutige Bau zeigt ebenfalls die Form einer Wasserburg. An allen vier Ecken der Anlage befinden sich runde Türme mit Schweifhauben, die der Anlage ein festungsartiges Aussehen verleihen.

Weiter geht es auf der Tour nach Lichterfeld zum Besucherbergwerk F60, welches liebevoll auch "liegender Eiffelturm" genannt wird. Er ist 502 Meter lang, 202 Meterbreit, 80 Meter hoch und wiegt 11 000 Tonnen – gigantisch! Neben Führungen werden an der F60 Touren um den Metallkoloss mit Quad, Segway und Jeep angeboten.

Unweit des Tagebaus entsteht gemächlich ein Naturparadies – im „Grünhaus“ wird sich die Natur selbst überlassen und erobert sich die kargen Flächen zurück. 110 Quadratkilometer Kulturlandschaft wurden seit 1840 im Raum Lauchhammer – Finsterwalde abgebaggert und umgelagert. Kohlebagger fraßen sich durch die Landschaft, gingen über Dörfer hinweg und schufen tiefe Löcher – nichts blieb mehr vom Ursprünglichen.

Im "Naturparadies Grünhaus“ erhält die Natur eine neue Chance. Viele bedrohte Tier-, und Pflanzenarten bekommen diese auf den nähr- und schadstoffarmen Kippenböden. Wind, Regen und aufsteigendes Grundwasser formen aus dem Gebiet dynamisch eine Landschaft. Rohrweihen fühlen sich heimisch, Eisvögel, Uferschwalben und selten Hautflügler finden gute Brutplätze. Mit diesen Eindrücken, Nachdenklichkeit über menschliches Handeln, aber auch Bewunderung über die Kraft der Natur geht es über Betten zurück zum Ausgangsort Massen.

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Fürst-Pückler-Radweg
  • Kohle, Wind und eine Sängerstadt
  • Kohle, Wind und Wasser-Tour
  • Radrouten historische Stadtkerne 6

Wegebeschaffenheit/Streckenausbau: Die Tour führt über meist ausgebaute Radwege und zum Teil naturbelassene Wege, ebenes Gelände.

 

aufklappeneinklappen
  • Förderbrücke F60, Foto: Andreas Franke, Lizenz: TVEEL
  • Schloss Sallgast, Foto: SWFG, Lizenz: TVEEL
  • Mutter mit Kind an der Förderbrücke F60, Foto: Dietmar Seidel, Lizenz: TVEEL

Beeindruckende Landschaften charakterisieren eine Tour, die verträumtes Dorfidyll und Gigantismus aus Stahl vereint. Mittendrin ein Schloss, das von Hochzeiten und opulenten Bällen erzählen könnte. Und ein unberührtes Naturparadies. Alles zu erleben unweit von Finsterwalde.


Ausgangspunkt der Tour ist die Skulptur der „Schwarzen Frau“ auf dem Dorfanger in Massen. Die Figur wurde zum Wahrzeichen. Einer Sage nach soll sie durch ihr Aussehen im 30-jährigen Krieg die Schweden vertrieben und das Dorf so vor Plünderungen geschützt haben.

Länge: 34 km
Start / Ziel: Finsterwalde/Massen

über: Massen, Göllnitz, Dollenchen, Sallgast, Klingmühl, Lichterfeld, Massen
Logo / Wegstreckenzeichen: Tour ist nicht ausgeschildert
Anreise / Abreise:

  • Bahn: von Berlin Hauptbahnhof mit dem RE5 (Elsterwerda) nach Doberlug-Kirchhain und weiter mit dem RB28887(Cottbus) bis Finsterwalde (ca. 2h)
  • PKW: ab Berlin über die A13, B87 und B96 nach Finsterwalde (ca. 1,5h)

Sehens- / Wissenswertes:

  • Sallgast: Wasserschloss
  • Lichterfeld: Besucherbergwerk F60

Wegbeschreibung:

Auf dem Weg durch den Wald nach Sallgast über Lindthal, Rehain, Göllnitz und Dollenchen genießen Radler die Ruhe. Dabei wechselt der Belag von ausgebauten Radwegen zu naturbelassenen Pfaden.

Dann taucht es zwischen den Bäumen auf: das Schloss Sallgast, umgeben von einem Park, der um 1880 angelegt worden sein soll. Die Vierflügelanlage wurde in der Renaissance als Wasserschloss errichtet. Sallgast liegt im Ursprungsgebiet der „Kleinen Elster“, das einst 42 Quellen umfasste. Um das 12. Jahrhundert entstand dort eine Wasserburg. Der heutige Bau zeigt ebenfalls die Form einer Wasserburg. An allen vier Ecken der Anlage befinden sich runde Türme mit Schweifhauben, die der Anlage ein festungsartiges Aussehen verleihen.

Weiter geht es auf der Tour nach Lichterfeld zum Besucherbergwerk F60, welches liebevoll auch "liegender Eiffelturm" genannt wird. Er ist 502 Meter lang, 202 Meterbreit, 80 Meter hoch und wiegt 11 000 Tonnen – gigantisch! Neben Führungen werden an der F60 Touren um den Metallkoloss mit Quad, Segway und Jeep angeboten.

Unweit des Tagebaus entsteht gemächlich ein Naturparadies – im „Grünhaus“ wird sich die Natur selbst überlassen und erobert sich die kargen Flächen zurück. 110 Quadratkilometer Kulturlandschaft wurden seit 1840 im Raum Lauchhammer – Finsterwalde abgebaggert und umgelagert. Kohlebagger fraßen sich durch die Landschaft, gingen über Dörfer hinweg und schufen tiefe Löcher – nichts blieb mehr vom Ursprünglichen.

Im "Naturparadies Grünhaus“ erhält die Natur eine neue Chance. Viele bedrohte Tier-, und Pflanzenarten bekommen diese auf den nähr- und schadstoffarmen Kippenböden. Wind, Regen und aufsteigendes Grundwasser formen aus dem Gebiet dynamisch eine Landschaft. Rohrweihen fühlen sich heimisch, Eisvögel, Uferschwalben und selten Hautflügler finden gute Brutplätze. Mit diesen Eindrücken, Nachdenklichkeit über menschliches Handeln, aber auch Bewunderung über die Kraft der Natur geht es über Betten zurück zum Ausgangsort Massen.

Kombinationsmöglichkeiten:

  • Fürst-Pückler-Radweg
  • Kohle, Wind und eine Sängerstadt
  • Kohle, Wind und Wasser-Tour
  • Radrouten historische Stadtkerne 6

Wegebeschaffenheit/Streckenausbau: Die Tour führt über meist ausgebaute Radwege und zum Teil naturbelassene Wege, ebenes Gelände.

 

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  • Förderbrücke F60, Foto: Andreas Franke, Lizenz: TVEEL
  • Schloss Sallgast, Foto: SWFG, Lizenz: TVEEL
  • Mutter mit Kind an der Förderbrücke F60, Foto: Dietmar Seidel, Lizenz: TVEEL

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03238 Massen

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Leichter Schneefall möglich (weniger als 1 cm) in der Nacht.

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Prospekte

Touristinfo

Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

Schlossplatz 1
03253 Doberlug-Kirchhain

Tel.: 035322-6888516
Fax: 035322-6888518

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