Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, Foto: Andreas Franke

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Kreismuseum Finsterwalde
Lange Straße 6/8
03238 Finsterwalde

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Sänger- und Kaufmannsmuseum

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    Mit dem Betreten des Sänger- und Kaufmannsmuseums in Finsterwalde fühlt man sich in die Vergangenheit versetzt. Denn im Zentrum der Präsentation steht der alte Krämerladen eines gewissen Herrn Wittke. Als G. F. Wittke 1850 sein Material-, Tabak-, Cigarren- und Destillations-Geschäft - so seine Anzeige im Finsterwalder Wochenblatt - gründete, ahnte er wohl kaum, dass sein kleines Handelsunternehmen das Kernstück des 1981 gegründeten Kreismuseums Finsterwalde bilden würde. Der original eingerichtete Kaufmannsladen mit seinem Interieur der Gründerzeit und den Waren- und Werbeutensilien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist noch heute das Urbild des Tante-Emma-Ladens.
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    • Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, Foto: Andreas Franke
    • Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde, Foto: Andreas Franke
    Der Einzelhandel und die damit verbundene Werbung bilden einen Schwerpunkt in den Ausstellungen des Finsterwalder Museums. Eine Drogerie mit Produkten der DDR-Zeit, historische Verkaufsautomaten und Werbeschilder und der alte Kaffeeröstofen der Fa. Wittke setzen das Thema fort.



    Natürlich fehlen auch die berühmten Finsterwalder Sänger nicht. Entstehungsgeschichte und Wirkung des Sängerliedes lassen sich an Hand vieler Objekte genauso nachvollziehen, wie das Lied in verschiedenen Varianten zu hören ist.



    Strukturierendes Gestaltungselement der Ausstellung ist der "Finsterwalder Chorwurm", der die Besucher durch die Jahrhunderte vom Mittelalter bis zur gerade vergangenen Gegenwart begleitet. Er ist gespickt mit Objekten zur Sangesgeschichte, die das Museum in jahrelanger Sammeltätigkeit zusammengetragen oder von freundlichen Leihgebern erhalten hat. Wie es sich für einen "Chorwurm" gehört, lässt er durch zahlreiche Klangbeispiele die Historie des Gesangs auch akustisch nacherleben.



    Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 präsentiert das Museum vom 10.06. bis 31.10.2017 die Sonderausstellung "Musikam habe ich allzeit lieb gehabt - Zur Geschichte der evangelischen Kantoreien". Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger im Gottesdienst auch um die Stellung der Kantoreien in der städtischen Gesellschaft.



    Für Gruppen ist das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Voranmeldung geöffnet.



    Sie erreichen das Museum bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab Finsterwalde Bahnhof Richtung Finsterwalde Südpassage. 


    Bus-Linien 544 Finsterwalde – Doberlug-Kirchhain-Trebbus,


    551 Stadtlinie Finsterwalde,


    570 Finsterwalde – Rückersdorf – Bad Liebenwerda,


    579 Finsterwalde – Staupitz – Elsterwerda,


    622 Finsterwalde – Staupitz - Lauchhammer.


    Fahrplanauskunft http://fahrinfo.vbb.de
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    Mit dem Betreten des Sänger- und Kaufmannsmuseums in Finsterwalde fühlt man sich in die Vergangenheit versetzt. Denn im Zentrum der Präsentation steht der alte Krämerladen eines gewissen Herrn Wittke. Als G. F. Wittke 1850 sein Material-, Tabak-, Cigarren- und Destillations-Geschäft - so seine Anzeige im Finsterwalder Wochenblatt - gründete, ahnte er wohl kaum, dass sein kleines Handelsunternehmen das Kernstück des 1981 gegründeten Kreismuseums Finsterwalde bilden würde. Der original eingerichtete Kaufmannsladen mit seinem Interieur der Gründerzeit und den Waren- und Werbeutensilien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist noch heute das Urbild des Tante-Emma-Ladens.
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    Natürlich fehlen auch die berühmten Finsterwalder Sänger nicht. Entstehungsgeschichte und Wirkung des Sängerliedes lassen sich an Hand vieler Objekte genauso nachvollziehen, wie das Lied in verschiedenen Varianten zu hören ist.



    Strukturierendes Gestaltungselement der Ausstellung ist der "Finsterwalder Chorwurm", der die Besucher durch die Jahrhunderte vom Mittelalter bis zur gerade vergangenen Gegenwart begleitet. Er ist gespickt mit Objekten zur Sangesgeschichte, die das Museum in jahrelanger Sammeltätigkeit zusammengetragen oder von freundlichen Leihgebern erhalten hat. Wie es sich für einen "Chorwurm" gehört, lässt er durch zahlreiche Klangbeispiele die Historie des Gesangs auch akustisch nacherleben.



    Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 präsentiert das Museum vom 10.06. bis 31.10.2017 die Sonderausstellung "Musikam habe ich allzeit lieb gehabt - Zur Geschichte der evangelischen Kantoreien". Dabei geht es neben der Rolle und den Aufgaben der Sänger im Gottesdienst auch um die Stellung der Kantoreien in der städtischen Gesellschaft.



    Für Gruppen ist das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Voranmeldung geöffnet.



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