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Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern, Mühlberg, Foto: TV Elbe-Elster-Land
Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern, Mühlberg, Foto: TV Elbe-Elster-Land

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Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern, Mühlberg

Klöster
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Direkt an der Elbe liegt das südlichste Zisterzienserkloster Brandenburgs. Das Nonnenkloster Marienstern wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Ileburg (Yleburch) gegründet. Die Nonnen versammelten sich in der Klosterkirche, eine imposante frühgotische Backsteinkirche, täglich zum Gebet. 1539 erreichte die Reformation auch Torgau. Das Kloster wurde aufgelöst, doch durften die Nonnen vorerst wohnen bleiben. 1559 zogen die letzten Nonnen in das Kloster Heilig Kreuz nach Meißen um.
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  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Heute kann die Klosterkirche von 1230, der neugestaltete Kreuzgang, sowie die Propstei und das Hospiz besichtigt werden. Der bemerkenswerte Westgiebel der Klosterkirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut.

In der Propstei befindet sich das Museum "Mühlberg 1547". Schwerpunkt der überregional bedeutenden Dauerausstellung, die im April 2015 eröffnet wurde, liegt neben der Schlacht bei Mühlberg von 1547 auf der Reformationsgeschichte.

Die Klosterkirche ist eine der beeindruckendsten und besterhaltensten Backsteinbauten in Deutschland. Die prachtvolle Westfassade und wurde in der Zeit von 1228 bis 1280 errichtet.

Um 1539 setzte sich im Gebiet des heutigen Elbe-Elster-Landes die Reformation durch. Im Laufe der Zeit erfolgte die Auflösung des Klosters. Der Landesherr übernahm dieses und setzte einen Verwalter ein. Bereits 1559 vertauschte er es an den Bischof Johann IX. zu Meißen. Dieser Handel wurde 1570 rückgängig gemacht. Zum Rittergut umgewandelt erhielten das frühere Kloster die Herren von Maltitz. Gegen 1662 wurde es "Güldenstern" genannt. In den folgenden Jahrhunderten war ein vielfacher Besitzerwechsel zu verzeichnen.

Die Klostergebäude sind teils umgebaut, teils im 16. Jahrhundert nach der Auflösung des Klosters abgetragen worden. Aus dieser Zeit stehen noch die Klosterkirche, das Refektorium und das alte Äbtissinnenhaus, sowie Mauerreste des ehemaligen Nonnenganges. Der Klosterbereich ist ein besonderes nationales Kulturdenkmal und wird vom Bund, Land, sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert. Die alten Mauern und das neu errichtete Dormitorium beherben heute ein geistliches Zentrum, das Ökumenische Haus der Begegnung und Stille i.V. (ÖHBS).

Zur Zeit leben vier Mitbrüder der Ordensgemeinschaft der Claretiner im katholischen Pfarrhaus neben der alten zisterziensischen Klosteranlage von Mühlberg / Elbe. Diese Gemeinschaft wurde vor über 150 Jahren von Erzbischof Antonio M. Claret gegründet und ist in 63 Ländern der Erde vertreten.

Täglich besteht um 12:00 und 18:00 Uhr das Angebot zur Teilnahme am Psalmgebet in der Brigittenkapelle der Klosterkirche bzw. im Winter in der katholischen Kirche.
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Direkt an der Elbe liegt das südlichste Zisterzienserkloster Brandenburgs. Das Nonnenkloster Marienstern wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Ileburg (Yleburch) gegründet. Die Nonnen versammelten sich in der Klosterkirche, eine imposante frühgotische Backsteinkirche, täglich zum Gebet. 1539 erreichte die Reformation auch Torgau. Das Kloster wurde aufgelöst, doch durften die Nonnen vorerst wohnen bleiben. 1559 zogen die letzten Nonnen in das Kloster Heilig Kreuz nach Meißen um.
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  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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Heute kann die Klosterkirche von 1230, der neugestaltete Kreuzgang, sowie die Propstei und das Hospiz besichtigt werden. Der bemerkenswerte Westgiebel der Klosterkirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut.

In der Propstei befindet sich das Museum "Mühlberg 1547". Schwerpunkt der überregional bedeutenden Dauerausstellung, die im April 2015 eröffnet wurde, liegt neben der Schlacht bei Mühlberg von 1547 auf der Reformationsgeschichte.

Die Klosterkirche ist eine der beeindruckendsten und besterhaltensten Backsteinbauten in Deutschland. Die prachtvolle Westfassade und wurde in der Zeit von 1228 bis 1280 errichtet.

Um 1539 setzte sich im Gebiet des heutigen Elbe-Elster-Landes die Reformation durch. Im Laufe der Zeit erfolgte die Auflösung des Klosters. Der Landesherr übernahm dieses und setzte einen Verwalter ein. Bereits 1559 vertauschte er es an den Bischof Johann IX. zu Meißen. Dieser Handel wurde 1570 rückgängig gemacht. Zum Rittergut umgewandelt erhielten das frühere Kloster die Herren von Maltitz. Gegen 1662 wurde es "Güldenstern" genannt. In den folgenden Jahrhunderten war ein vielfacher Besitzerwechsel zu verzeichnen.

Die Klostergebäude sind teils umgebaut, teils im 16. Jahrhundert nach der Auflösung des Klosters abgetragen worden. Aus dieser Zeit stehen noch die Klosterkirche, das Refektorium und das alte Äbtissinnenhaus, sowie Mauerreste des ehemaligen Nonnenganges. Der Klosterbereich ist ein besonderes nationales Kulturdenkmal und wird vom Bund, Land, sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert. Die alten Mauern und das neu errichtete Dormitorium beherben heute ein geistliches Zentrum, das Ökumenische Haus der Begegnung und Stille i.V. (ÖHBS).

Zur Zeit leben vier Mitbrüder der Ordensgemeinschaft der Claretiner im katholischen Pfarrhaus neben der alten zisterziensischen Klosteranlage von Mühlberg / Elbe. Diese Gemeinschaft wurde vor über 150 Jahren von Erzbischof Antonio M. Claret gegründet und ist in 63 Ländern der Erde vertreten.

Täglich besteht um 12:00 und 18:00 Uhr das Angebot zur Teilnahme am Psalmgebet in der Brigittenkapelle der Klosterkirche bzw. im Winter in der katholischen Kirche.
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Güldenstern 1

04931 Mühlberg/Elbe

Wetter Heute, 20. 4.

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Leicht bewölkt bis Nachmittag.

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Prospekte

Reiseregion

Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

Schlossplatz 1
03253 Doberlug-Kirchhain

Tel.: 035322-6888516
Fax: 035322-6888518

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