Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern, Mühlberg, Foto: TV Elbe-Elster-Land

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Kloster Mühlberg
Altstädter Markt 9
04931 Mühlberg/Elbe

Zisterzienser Nonnenkloster Marienstern, Mühlberg

Klöster
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    Direkt an der Elbe liegt das südlichste Zisterzienserkloster Brandenburgs. Das Nonnenkloster wird Marienstern genannt. Das Nonnenkloster wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Ileburg gegründet, die damals Stadtherren in Mühlberg waren. Die Nonnen versammelten sich in der Klosterkirche, einem imposanten frühgotischen Backsteinbau, mehrmals täglich zum Chorgebet. Sie folgten der Beneditktsregel und den Gewohnheiten der Zisterzienser, ohne formell dem Orden anzugehören.
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    • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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    • https://api.tmb.pixelpoint.biz/api/asset/25055/thumbnail?w=595&h=401
    1539 erreichte die Reformation auch Torgau. Das Kloster wurde aufgelöst, doch durften die Nonnen vorerst wohnen bleiben. 1559 zogen die letzten Nonnen in das Kloster Heilig Kreuz nach Meißen um.



    Im Kloster kann die Klosterkirche von 1230 sowie die alte Abtei, die Propstei und das Hospiz besichtigt werden. Der bemerkenswerte Westgiebel der Klosterkirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut.



    In der Propstei befindet sich das Museum "Mühlberg 1547". Schwerpunkt der überregional bedeutenden Dauerausstellung, die im April 2015 eröffnet wurde, liegt neben der Schlacht bei Mühlberg von 1547 auf der Reformationsgeschichte.



    Die Klosterkirche mit ihrer prachtvollen Westfassade ist eine der beeindruckendsten Backsteinbauten in Deutschland und wurde in der Zeit von 1250 bis 1350 errichtet. Um 1539 setzte sich im Gebiet des heutigen Elbe-Elster-Landes die Reformation durch. Wahrscheinlich 1542 erfolgte die Auflösung des Klosters. Der Landesherr übernahm dieses und setzte einen Verwalter ein. Bereits 1559 vertauschte er es an den Bischof Johann IX. zu Meißen. Dieser Handel wurde 1570 rückgängig gemacht. Zum Rittergut umgewandelt erhielten das frühere Kloster die Herren von Maltitz. Gegen 1662 wurde es Güldenstern genannt. In den folgenden Jahrhunderten war ein vielfacher Besitzerwechsel zu verzeichnen.



    Die Klostergebäude sind teils umgebaut, teils im 16. Jahrhundert nach der Auflösung des Klosters abgetragen worden. Aus dieser Zeit stehen noch die alte Abtei (neu entstandenes geistiges Zentrum), die neue Propstei, das Hospiz und das Refektorium, sowie Mauerreste des ehemaligen Nonnenganges und das Herrenhaus. Der Klosterbereich ist ein besonderes nationales Kulturdenkmal und wird vom Bund, Land, sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.



    Zur Zeit lebt Pater Alois im katholischen Pfarrhaus neben der alten zisterziensischen Klosterkirche von Mühlberg / Elbe. Er gehört zur Ordensgemeinschaft der Claretiner. Diese Gemeinschaft wurde vor über 150 Jahren von Erzbischof Antonio M. Claret gegründet und ist in 63 Ländern der Erde vertreten.


    Täglich lädt der Pater um 12.00 und 18.00 Uhr zur Teilnahme am Chorgebet in der Seitenkapelle des Klosters herzlich ein.
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    Direkt an der Elbe liegt das südlichste Zisterzienserkloster Brandenburgs. Das Nonnenkloster wird Marienstern genannt. Das Nonnenkloster wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Ileburg gegründet, die damals Stadtherren in Mühlberg waren. Die Nonnen versammelten sich in der Klosterkirche, einem imposanten frühgotischen Backsteinbau, mehrmals täglich zum Chorgebet. Sie folgten der Beneditktsregel und den Gewohnheiten der Zisterzienser, ohne formell dem Orden anzugehören.
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    • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    • Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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    1539 erreichte die Reformation auch Torgau. Das Kloster wurde aufgelöst, doch durften die Nonnen vorerst wohnen bleiben. 1559 zogen die letzten Nonnen in das Kloster Heilig Kreuz nach Meißen um.



    Im Kloster kann die Klosterkirche von 1230 sowie die alte Abtei, die Propstei und das Hospiz besichtigt werden. Der bemerkenswerte Westgiebel der Klosterkirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut.



    In der Propstei befindet sich das Museum "Mühlberg 1547". Schwerpunkt der überregional bedeutenden Dauerausstellung, die im April 2015 eröffnet wurde, liegt neben der Schlacht bei Mühlberg von 1547 auf der Reformationsgeschichte.



    Die Klosterkirche mit ihrer prachtvollen Westfassade ist eine der beeindruckendsten Backsteinbauten in Deutschland und wurde in der Zeit von 1250 bis 1350 errichtet. Um 1539 setzte sich im Gebiet des heutigen Elbe-Elster-Landes die Reformation durch. Wahrscheinlich 1542 erfolgte die Auflösung des Klosters. Der Landesherr übernahm dieses und setzte einen Verwalter ein. Bereits 1559 vertauschte er es an den Bischof Johann IX. zu Meißen. Dieser Handel wurde 1570 rückgängig gemacht. Zum Rittergut umgewandelt erhielten das frühere Kloster die Herren von Maltitz. Gegen 1662 wurde es Güldenstern genannt. In den folgenden Jahrhunderten war ein vielfacher Besitzerwechsel zu verzeichnen.



    Die Klostergebäude sind teils umgebaut, teils im 16. Jahrhundert nach der Auflösung des Klosters abgetragen worden. Aus dieser Zeit stehen noch die alte Abtei (neu entstandenes geistiges Zentrum), die neue Propstei, das Hospiz und das Refektorium, sowie Mauerreste des ehemaligen Nonnenganges und das Herrenhaus. Der Klosterbereich ist ein besonderes nationales Kulturdenkmal und wird vom Bund, Land, sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert.



    Zur Zeit lebt Pater Alois im katholischen Pfarrhaus neben der alten zisterziensischen Klosterkirche von Mühlberg / Elbe. Er gehört zur Ordensgemeinschaft der Claretiner. Diese Gemeinschaft wurde vor über 150 Jahren von Erzbischof Antonio M. Claret gegründet und ist in 63 Ländern der Erde vertreten.


    Täglich lädt der Pater um 12.00 und 18.00 Uhr zur Teilnahme am Chorgebet in der Seitenkapelle des Klosters herzlich ein.
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